Spielgruppentagungen im Kreis: "Es war eine sorgenfreie Runde!" - anpfiff.info
Artikel veröffentlicht am 07.07.2026 um 20:00 Uhr
Spielgruppentagungen im Kreis: "Es war eine sorgenfreie Runde!"
In Dürrfeld und Friesenhausen fanden am Montag und DIenstag die beiden Spielgruppentagungen für den Spielkreis Schweinfurt statt. Kreisspielleiter Gottfried Bindrim und andere Funktionäre blickten zurück und voraus. Ein Fokus lag dabei auf den Regeländerungen und den neu geregelten Einsatz von Spielern in ersten, zweiten und dritten Mannschaften.
Von Marco Heumann
„Es war eine sorgenfreie Runde!“ Gottfried Bindrim konnte bei den Spielgruppentagungen in Dürrfeld und Friesenhausen zufrieden auf die Saison 2026/2027 zurückblicken. Nur wenige Spielausfälle und Absagen sowie ein meist gutes Verhältnis zwischen Vereinen und Schiedsrichtern prägten die Runde. Einzig eine Bitte hatte der Kreisspielleiter.

„Immer öfter rufen uns Trainer an. Das wollen wir eigentlich nicht“, appellierte er an die Vereinsverantwortlichen selbst den Kontakt zu den Verbandsfunktionären zu suchen. Schließlich seien die Coaches nur Angestellte des Vereins und nicht die „Entscheider“.

Sportgericht mit 324 Fällen

In den weiteren Rückblicken beleuchtete Günther Stottele seit 17 Jahren „Chef“ des Sportgerichts von 324 Fällen, was einen leichten Anstieg gegenüber der Vor-Saison bedeutet. Erfreulicherweise gab es keinen durch Spieler verursachten Abbruch einer Begegnung. Allerdings musste eine Tätlichkeit gegenüber dem Schiedsrichter geahndet werden, die mit einer Sperre von neun Monaten bestraft wurde.

Andreas Rückert stellte als Ehrenamtsreferent seine Arbeit und durfte den TV Königsberg für seinen Einsatz ehren.

Moritz Meisel, Obmann der Schiedsrichtergruppe Haßberge, stellte den Vereinsvertretern die Regeländerungen, mit denen die Netto-Spielzeit erhöht werden soll (anpfiff.info berichtete ausführlich) vor und erklärte anschaulich, wie sie von den Referees im Spielkreis umgesetzt werden sollen. Sein Fazit: „Ich denke, wir kriegen das miteinander gut hin!“

Ab dem Punktspielstart in knapp zwei Wochen wird man sehen, ob er mit seiner Einschätzung richtig liegt. Der frühe Beginn ist übrigens auch darin begründet, dass bis zum Jahresende sämtliche Feiertage auf ein Wochenende fallen, sodass sie als Optionen für Doppelspieltage wegfallen.

Re-Start nach der Winterpause Anfang März

Bis zur Winterpause sind keine Wochen-Spieltage vorgesehen. Der finale Spieltag vor der Winterpause ist am 14./15. November vorgesehen. Nach der Winterpause geht es am 6./7. März wieder los. Die Saison endet am Freitagabend, 21 Mai, in den Kreisligen und am Wochenende danach in den Kreis-, A- und B-Klassen.

Auch in der neuen Runde werden nur die Tabellenzweiten aus den Kreisligen, Kreisklassen und A-Klassen in die Relegation. Unten gibt es erneut zwei oder drei Schleuderplätze, sodass es wohl am Ende der Runde erneut nur Do-oder-Die-Spiele um die Plätze in den Kreisligen und Kreisklassen geben wird. Auch eine Relegation zwischen A- und B-Klassen wird erneut verzichtet.

Start der Saisonverlängerung wird am 24. Mai sein. Abgeschlossen werden soll die Relegatons-Runde bis 6. Juni.

Neu in dieser Saison

Neu in dieser Saison ist die Möglichkeit einer Spielabsage wegen Krankheit. Voraussetzung: Es stehen weniger als 13 Spieler zur Verfügung - aus dem Pool der vergangenen vier Partien - und es werden spätestens zwei Tage nach dem Spieltag ärztliche Atteste für die fehlenden Akteure vorgelegt.

Ebenfalls eine Änderung betrifft den Mannschaftsrückzug nach viermaligem Nichtantreten. Künftig ist es möglich auch schon nach dreimaligen Nichtantritt sein Team zurückzuziehen. Zudem kann auf Antrag außer Konkurrenz weitergespielt werden. 

Bei Ligenverzicht auf Kreisebene kann jetzt eine Eingruppierung eine Liga tiefer erfolgen. Sprich: Der FC Garstadt, der in der vergangenen Runde aus der Kreis- in die B-Klasse musste, könnte jetzt auch in der A-Klasse spielen.

Die wohl gravierendste Änderung betrifft den Paragraf 34, mit dem der Einsatz in verschiedenen Mannschaften des Vereins neu geregelt wird. Auch darüber hat anpfiff.info bereits ausführlich berichtet.  Ein U23-Spieler (Spieler, die bis 1. Juli 2027 noch nicht 23 Jahre alt sind) und zwei Spieler aus der zweiten Halbzeit der Ersten dürfen künftig in der unteren Mannschaft auflaufen. Dazu kommt von der Kreisliga abwärts bis zur A-Klasse ein weiterer beliebiger Spieler. Bei der B-Klasse sind es zwei in der zweiten Halbzeit eingesetzte Spieler.

Hallenkreismeisterschaft am 3. Januar

Die Endrunde der Hallenkreismeisterschaft findet am 3. Januar 2027 in der Georg-Wichtermann-Halle statt. Ausrichter sind die FT Schweinfurt, anlässlich des 100. Vereinsjubiläums. Aktuell liegen Gottfried Bindrim sechs Anmeldungen vor. Der Kreisspielleiter bat um zeitnahe weitere Meldungen, damit er eventuelle Vorturniere planen könne. Die Bezirksmeisterschaft wird am 8. Januar erneut beim ASV Rimpar ausgtragen.

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