Der Schock war groß als der ASV Pegnitz erstmals in der Vereinsgeschichte den bitteren Gang in die Kreisklasse gehen musste. Direkt nach der verlorenen Relegation gegen Osternohe wurde der Fokus auf die Rückkehr ins Kreisoberhaus gelegt, der Kader blieb zusammen und wurde im Winter punktuell sinnvoll verstärkt. Von Beginn an waren die Pegnitzer die Gejagten. Vor allem in der Derbyliga Kreisklasse 5 waren die Gegner aus dem eigenen Stadtgebiet oder den umliegenden Gemeinden besonders heiß darauf, dem haushohen Favoriten ein Bein zu stellen. Der Favoritenrolle wurden die Pegnitzer ab Spieltag Eins gerecht und mussten erst am 6. Spieltag in Hiltpoltstein den ersten Punktverlust hinnehmen. Bis zur ersten Niederlage dauerte es gar bis zum 19. Oktober als ausgerechnet im Derby gegen den Pegnitzer Stadtteil Troschenreuth die erste Niederlage zu Buche stand.
Jahresübergreifender, kurzer Wackler
Es bestanden eigentlich selten Zweifel, dass die Pegnitzer als Meister die Kreisklasse 5 abschließen, seit Spieltag Zwei grüßt der ASV vom Platz an der Sonne. Im letzten Spiel des Kalenderjahres 2025 mussten die Pegnitzer in Elbersberg auf dem berühmten Hartplatz federn lassen und kassierten im Auftaktspiel 2026 gegen den ASV Michelfeld die zweite Saisonniederlage. Trainer Felix Strößner trat im Laufe des März zurück, allen voran aufgrund seiner beruflichen Belastung mit Arbeitsort als Lehrer in München. Diese Phase kann durchaus als die brisanteste der Saison beschrieben werden. Unter Interimstrainer Yannick Podgur fanden die Pegnitzer in die Erfolgsspur zurück, auch wenn die Siege im Kalenderjahr 2026 äußerst knapp waren. Am Ende steht eine solche Mannschaft dann im Stile einer Spitzenmannschaft an der Tabellenspitze.
anpfiff.info gratuliert dem ASV Pegnitz zur vorzeitigen Meisterschaft und Rückkehr in die Kreisliga.
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