Arbeitstagungen in Bezirk und Kreis: Nur noch der Zweite in der Aufstiegsrelegation - anpfiff.info
Artikel veröffentlicht am 10.07.2025 um 12:00 Uhr
Arbeitstagungen in Bezirk und Kreis: Nur noch der Zweite in der Aufstiegsrelegation
Zurück auf die abgelaufene Runde und nach vorne auf die in einer guten Woche startende Saison 2025/2026 wurde bei den Spielgruppentagungen auf Bezirks- und Kreisebene geblickt. Am „spannendsten“ wurde es bei der Vorausschau auf das Ende der kommenden Spielzeit und die Relegation, für dies es einige durchaus einschneidende Änderungen geben wird.
Von Marco Heumann
Weitestgehend zufrieden! Auf diesen einfachen Nenner lässt sich die Bilanz, die Bezirksspieleiter Bernd Reitstetter und Kreisspielleiter Gottfried Bindrim bei den Arbeitstagungen in Bergrheinfeld (Bezirksliga) sowie Zell am Ebersberg und Essleben (Kreisebene) mit Blick auf die vergangene Runde zogen, bringen. Der Spielbetrieb verlief überwiegend reibungslos, was gewiss auch am milden Wetter lag, das nur zu wenigen Absagen führte.


Weitestgehend zufrieden mit der vergangenen Runde: Gottfried Bindrim.
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Eröffnungsspiele zweimal in Ettleben und Schonungen

Ein Szenario, mit dem die Verantwortlichen gewiss auch für die kommende Runde leben könnten. Die beginnt – nach einer kurzen und knackigen Vorbereitungszeit – bekanntlich schon am vorletzten Juli-Wochenende. Los geht es auf Bezirksebene am Donnerstag, 17. Juli, um 18.45 Uhr, mit dem Eröffnungsspiel zwischen dem TSV Ettleben-Werneck und Aufsteiger TSV Essleben. Die ersten Partien auf Kreisebene finden dann am Freitag, 18. Juli, in den Kreisligen 1 und 2 statt. Dabei trifft Aufsteiger TSV Ettleben-Werneck 2 auf die SG Heidenfeld-Hirschfeld und der TSV/FT Schonungen erwartet die SG Stadtlauringen-Ballingshausen.

Bitte Mitte November sind 18 Spieltage angesetzt, ehe es in die Winterpause geht, die Ende Februar endet. Am Wochenende nach dem letzten Spieltag 2025 und vor dem ersten Spieltag 2026 sollen Nachholpartien ausgetragen werden. Zu Ende geht die Runde am Wochenende 15./16. Mai.

Drei Releganten nach unten in zwei Kreisklassen

Und schon wenige Tage später startet dann die Relegation. In der gibt es – im Vergleich zur abgelaufenen Runde – einige Änderungen. Die gravierendste betrifft die Kreisebene. Dort wird – im Gegensatz zu den vergangenen beiden Jahren – in den Kreisligen, Kreis- und A-Klassen nur noch der Tabellenzweite um den Aufstieg spielen.

Dafür gibt es in den 16er-Ligen (Kreisliga 2, Kreisklassen 1 und 3) neben zwei Absteigern jeweils drei Abstiegsreleganten (Plätze 12/13/14). In der Kreisliga 1 (15 Teams, zwei Absteiger) spielen der 12. und der 13. in der Relegation. In der Kreisklasse 2 (14 Teams, zwei Absteiger) der 11. und der 12.. Zwischen A- und B-Klassen wird es, wie bisher auch, keine Relegation geben. Die beiden letzten der vier A-Klassen steigen ab, die beiden Ersten der vier B-Klassen dürfen aufsteigen.

Vorteil der Verschlankung: Es wird zunächst einmal nur sogenannte Do-or-Die-Spiele geben, in denen der Sieger in der höheren Liga spielt.

Konkret: Zwischen Kreisliga und Kreisklasse gibt es acht Releganten (drei Kreisklassen-Zweite und fünf aus den Kreisligen), die vier Plätze ausspielen. Zwischen Kreis- und A-Klasse finden sechs Partien zwischen zwölf Releganten (acht aus der Kreisklasse und vier aus den A-Klassen) statt.

Sollten nach Abschluss dieser „Endspiele“ tatsächlich weitere Plätze in den Ligen frei sein, soll kurzfristig über eine Fortführung der Relegation entschieden werden. Und noch etwas ist neu. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren werden die Partien diesmal erst nach dem Ende der Runde ausgelost.


Das würde es so in der kommenden Saison nicht mehr geben: Die (SG) FV Sulzheim/DJK Alitzheim feiert den Aufstieg als Tabellendritter via Relegation.
Christian Eschner/anpfiff.info

Freilose in der Bezirksliga-Relegation

Auch bei der Relegation zur Bezirksliga, in den vergangenen Jahren oftmals eine echte Ochsentour, mit bis zu drei Spielen für einen Platz,gibt es Änderungen. Zum einen werden in der kommenden Runde nur die Zweiten der Kreisligen nach oben spielen. In den Bezirksligen Ost und West gibt es weiterhin zwei Releganten nach unten. Zudem haben die Bezirksliga-Vertreter eine Art Freilos. Sie greifen erst in Runde zwei ein und treffen dann auf einen Kreisliga-Vertreter.

Komkret: Nach Abschluss der Runde werden wie gehabt zwei Gruppen (Ost = 2x 2. KL SW + 2. KL RH + Releganten Bezirksliga Ost; West = 2x 2.KL WÜ + 2. KL AB + Releganten Bezirksliga West) gebildet.

1. Runde: Die sechs Releganten aus der Kreisliga spielen vier Plätze aus: Die beiden Quotienten-Besten Kreisligisten beider Gruppen haben in der 1. Runde ebenfalls ein Freilos. Es finden je Gruppe eine Begegnung statt. Die Gewinner und die Freilose sind in der 2.
Runde

2. Runde: Acht Teilnehmer – die zwei Bezirksligisten werden den zwei Kreisligisten ihrer Gruppe zugelost. Es werden, abhängig von der Konstellation vier, drei, zwei oder ein Platz in den beiden Bezirksligen ausgespielt. Das heißt: Im Idealfall ist es möglich, sich mit nur einem Sieg einen Platz in der Bezirksliga zu sichern.

Null Toleranz bei Gewalt, Pyrotechnik und Rassismus

Abgerundet wurden die Tagungen mit Informationen der Schiedsrichter über Regeländerungen – vor allem die neue Acht-Sekunden-Regel für Torhüter –, des Sportgerichts über die Fälle in der abgelaufenen Runde sowie Berichten des Ehrenamtsbeauftragten und des Frauen- und Mädchenbeauftragten Andreas Rückert.

Zwei Punkte stachen dabei ins Auge. Zum einen entfällt für Vereine, die einen Hartplatz oder einen Kunstrasen haben, die Pflicht den Gegner vorab zu informieren, wenn auf diesem gespielt wird. Zum anderen stellten sowohl Bernd Reitstetter als auch Gottfried Bindrim – auch mit Blick auf den Punktabzug für den TSV Ettleben-Werneck 2 – noch einmal heraus, dass es vor dem Sportgericht in Sachen Pyro-Technik, aber auch was Gewalt und Rassismus angeht, keinerlei Toleranz gibt. Es sollen auch weiterhin empfindliche Strafen ausgesprochen werden.

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