DFB-Trainingsdialog in Sand: „Vom Stadion aufs Kleinfeld“ - anpfiff.info
Artikel veröffentlicht am 05.10.2023 um 12:00 Uhr
DFB-Trainingsdialog in Sand: „Vom Stadion aufs Kleinfeld“
Am kommenden Montag, 9. Oktober, findet an 18.00 Uhr der nächste Trainingsdialog am DFB-Stützpunkt Haßberge in Sand am Main sowie an allen DFB-Stützpunkten statt. Diesmal steht ein sehr interessantes und viel diskutiertes Thema im Fokus, die neuen Spielformen im Kinder- und Jugendfußball.
Von Marco Heumann
Die einen finden sie einfach nur klasse. Andere wiederum wollen, dass die Kids weiter um Punkte und einen Platz in der Tabelle spielen – die neuen Spielformen im Jugendfußball werden kontrovers diskutiert. Dabei leisten sie doch eigentlich nur das, was jedem von uns wichtig sein sollte. „Sie bringen den Kindern viel Spielzeit, viel Ballaktionen und jede Menge Spaß“, bringt es Michael Kotterba, Leiter des DFB-Stützpunkts Haßberge beim FC Sand, auf den Punkt.

Demo-Einheit mit Nachbesprechung

Einer der Trainer am DFB-Stützpunkt Haßberge: Horst Derra.
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Dass die neuen Spielformen nicht nur für Kids sinnvoll sind, sondern auch in älteren Jahrgängen und im Erwachsenenbereich im Training eingesetzt werden können, soll am kommenden Montagabend ab 18.00 Uhr in Sand am Main im Rahmen des DFB-Trainerdialogs, der diesmal unter der Überschrift „Vom Stadion aufs Kleinfeld – 3 gegen 3 Variationen bis zum großen Spiel" steht, gezeigt werden.

Im Rahmen einer Demonstrations-Trainingseinheit mit anschließender kurzer Nachbesprechung erklärt das Team des DFB-Stützpunkts um Michael Kotterba, Hilmar Wasser und Horst Derra mit Spielern und Spielerinnen des Stützpunkts, wie verschiedene Variationen der Spielformen so gestaltet werden können. dass sie jederzeit auch im Erwachsenenfußball einsetzbar sind.

„Ein jeder von uns hat irgendwann auf dem Bolzplatz in solchen kleinen Fußballspielen angefangen und sie lieben gelernt“, erläutert Hilmar Wasser. Ganz bewusst hat der DFB entschieden, die jüngeren Jahrgänge über Spielformen, in denen nicht auf große Tore und auf großem Spielfeld gekickt wird, an den Fußball heranzuführen. Die vielen Vorteile für die Entwicklung und das Fußballlernen sollen aber auch ganz gezielt den Weg ins Vereinstraining finden, um eine freudvolle, motivierende und fordernde Atmosphäre für die Ausbildung und die langfristige Bindung der Spielerinnen und Spieler an ihren Verein zu unterstützen.

Jede Menge Zweikämpfe dürfte es auch am Montag in Sand zu sehen geben.
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GFT rechnet Fortbildungsstunden an

„Kleine Spielflächen mit wenigen Läufen, aber vielen Fußballaktionen, stets nah am Tor, bieten ein fußballspezifisch sehr verdichtetes Spielen“
, sagt Horst Derra. „Ich hoffe, dass viele Trainer die Möglichkeit nutzen und sich am kommenden Montag selbst ein Bild von den Vorteilen machen.“

Eingeladen sind alle verantwortlichen Trainer und Betreuer, sowohl im Jugend- als auch im Aktivenbereich. Alle Teilnehmer erhalten einen kostenlosen Zugang zur einer Online-Broschüre, in dem alle Trainingsformen sowie weitere interessante Aspekte für ein attraktives und zielgerichtetes Fußballtraining aufgeführt sind.

Die bayerischen Trainergemeinschaften (GFT) unterstützen das gemeinsame Fachsimpeln über die sehr prägnanten Spielformen-Variationen, indem sie die Anrechnung von Fortbildungsstunden für Inhaber einer Trainerlizenz (C/B) ermöglichen.

Auch die Stützpunkttrainer stehen den Trainern und Vereinen an diesem Abend aber auch jederzeit Rede und Antwort.

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Der DFB-Stützpunkt Haßberge

Im DFB-Stützpunkt Haßberge beim FC Sabd trainieren mehr als 40 Jugendliche der Jahrgänge 2009 bis 2012 jeden Montag mit dem Trainerteam des Stützpunkts, das aus Horst Derra, Michael Kotterba, Uwe Derra und Hilmar Wasser besteht. Der Stützpunkt dessen Einzugsgebiet sowohl Spieler aus dem gesamten Landkreis Haßberge (von Ebern bis in den Steigerwald) sowie aus Randbereichen der Landkreise Coburg (Itzgrund), Bamberg (Baunach) und Schweinfurt (Gerolzhofen) ist seit Jahren fester Bestandteil des DFB-Stützpunktkonzepts. Bekanntester "Absolvent" ist der aus der Nähe von Burgpreppach stammende Tom Schütz, der als Kapitän mit Arminia Bielefeld den Aufstieg in die Zweite Liga schaffte und dort Stammspieler war.

In den letzten Jahren wurde die BFV-Talentförderung immer weiter verfeinert und ist heute einzigartig in Deutschland. Kern der BFV-Talentförderung ist das aufbauende System von mehr als 40 bayerischen DFB-Stützpunkten (Basisförderung), den BFV-Nachwuchsleistungszentren und den Nachwuchsleistungszentren der Lizenzvereine (Eliteförderung), in dem jedes Talent die Chance hat, den Sprung auf die große Bühne zu schaffen, ohne dass die Themen "Bildung" und "soziales Umfeld" in den Hintergrund rücken müssen.


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