Angekommen: Neuling Neufang mit Neuausrichtung - anpfiff.info
Artikel veröffentlicht am 18.08.2009 um 12:00 Uhr
Angekommen: Neuling Neufang mit Neuausrichtung
Der Blick zurück zu den Verfolgern war ein schöner. Unbeirrt zog die DJK-SV Neufang in der letzten Saison ihre Runden in der Kreisklasse. Nach drei Spieltagen im Landkreisoberhaus gilt es nun, die Fährte der Konkurrenten um den Klassenerhalt nicht zu verlieren.
Von Carlo Fehn
Es war wohl das Highlight des dritten Spieltags der Kreisliga. 0:3 lag das Team von Trainer Rudolf Müller bei Wacker Haig bereits zurück und kurz nach der Halbzeitpause hätte wohl niemand mehr auch nur einen Pfifferling auf die Aufsteiger gesetzt. Innerhalb von 15 Minuten egalisierten die Neufanger den Rückstand und hätten mit ein bisschen mehr Glück im Abschluss nach Aussage ihres Coaches durchaus noch gewinnen können.

Zielbahnhof "Klassenerhalt"

Trainer Müller - mittlerweile im dritten Jahr an der Außenlinie beim Ex-Bezirksligisten - weiß nicht erst seit den ersten drei Begegnungen, dass in der Kreisliga für seine Mannschaft nicht mehr zu holen sein wird als der Klassenerhalt. "Man hat in den ersten Partien doch schon gemerkt, dass sich ein Großteil der Mannschaft erst an das Spiel in der Kreisliga gewöhnen muss. Das sieht man sowohl im spielerischen Bereich, aber manchmal auch, wenn es um die Cleverness in bestimmten Situationen geht." Dennoch ist Müller überzeugt, mit dem kaum veränderten Kader das Abstiegsgespenst erfolgreich auf Distanz halten zu können.

Aufstieg war gestern - neues Ziel: Klassenerhalt
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Aus den vorhandenen Möglichkeiten das Beste machen

Ein wichtiger Teil dieser Überzeugung ist sicherlich Frank Tucci, dem es wohl ohne Zweifel auch in der neuen Liga gelingen dürfte, zumindest wieder zum besten Torschützen seines Teams zu avancieren. Aber die Luft wird dennoch dünner werden. "Wir müssen in jeder Partie bis an unser Limit gehen. Die Eingewöhnungsphase dürfte nach der schlechten Begegnung zum Beginn in Neuses und jeweils einer guten Halbzeit gegen Kronach und Haig langsam vorbei sein. Ich denke, auch die jungen Spieler wissen nun, worauf es ankommt", sagt Rudolf Müller und ergänzt: "Wir haben nicht viele Möglichkeiten und kaum Potenzial in der Hinterhand, aber wir machen das Beste daraus."

Junge Spieler als Hoffnungsträger

Vor allem seine jungen Akteure möchte Müller hier in Zukunft noch mehr in der Verantwortung sehen, was für ihn gleichzeitig mit einem Mehr an Einsatz und Willen einhergeht. "Gerade bei den jüngeren Spielern ist es doch häufig schwierig, die volle Konzentration und Motivation auf den Fußball zu lenken. Nur dann können wir unsere vermeintlichen Stärken - vor allem den konditionellen Bereich - auch dauerhaft als Vorteil nutzen, wie zum Beispiel in Haig." Fraglich, ob sich der Trainer trotz einer guten physischen Verfassung seines Teams regelmäßig auf solche Aufholjagden einlassen wird.

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