Im
Jahr 1901 - ein Jahr nach dem ruhmreichen FC Bayern München - einst
als Turnverein aus der Taufe gehoben und später nach dem Zweiten
Weltkrieg in TSV Oberlauter umgetauft, können die Schwarz-Gelben aus
dem Lautertaler Ortsteil auf das bisher Geschaffene seit ihrer
Gründung vor 125 Jahren sehr stolz zurückblicken, da sich der
mittlerweile über 700 Mitglieder zählende und damit größte
Lautertaler Verein stetig weiterentwickelt hat und auf die bisherigen Erfolge das ganze Dorf stolz ist!
Der TSV Oberlauter lädt herzlichst zu seinem fünftägigen Jubiläum ein.
privat / anpfiff.info
Zuerst
nur Turnen
In
dieser spannenden Zeit gründeten sportbegeisterten Bürger am 28. Juli 1901 den TV Oberlauter, bei dem
zunächst das Turnen im Vordergrund stand. An etlichen Gauturnfesten
in der Region und im Thüringer Wald wurde teilgenommen, wie auch
beim Deutschen Turnfest 1903 in Nürnberg, von dem man mit
zahlreichen Preisen heimkehrte.
Am 9. Juni 1907 fand die Fahnenweihe des noch Turnvereins Oberlauter statt.
Dieter Koch / anpfiff.info
Trauriges
Kapitel Weltkriege
Im Gründungsprotokoll des TV kann man schwarz auf weiß lesen:
„Es war der langgehegte Wunsch in unserer Gemeinde in Erwägung zu
bringen, den Jünglingen die Möglichkeit zu geben, sich in
körperlicher und geistiger Hinsicht auszubilden vermögen und vor
allen Dingen ein anständiges, sowie sittliches Verhalten beweisen zu
müssen!“ 1907 erfolgte die Fahnenweihe und man war stolz, dass man
nur sechs Jahre nach der Gründung einen stattlichen Verein mit
bescheidenen, finanziellen Mitteln vorweisen konnte.
Wie
überall riss der Erste Weltkrieg große Lücken in den Verein, denn viele kehrten von den
Schlachtfeldern nicht mehr heim. Die Mitgliederzahl schrumpfte. Nur
eine kleine Gruppe begann 1923 mit dem Wiederaufbau. Auch
die Gemeinde Oberlauter unterstützte sehr, indem sie das heutige
Sportplatzgelände zur Verfügung stellte. Das Sportangebot auch für Jugendliche und Schüler vergrößerte sich. Es ging aufwärts!
Der
Zweite Weltkrieg, der dann 1939 begann, raffte, wie 25 Jahre vorher,
wieder viele der besten Männer dahin. Nach Beendigung des
Krieges war ein Neubeginn schwerer als je zuvor. Ein großer Teil der
Mitglieder war noch in Gefangenschaft, denjenigen zu Hause wurde
sportliches Engagement im Verein zunächst verboten.
Nur vier Jahre nach Gründung einer Fußballmannschaft konnte der TSV Oberlauter 1952 seine erste Meisterschaft feiern. Stehend von links H. Mechthold, O. Diem, K. Popp, Spielleiter W.
Kutz, R. Rackisch, G. Mechthold, R. Samuel, H. Bühling, W. Paulus, G. Unzicker, H. Korn, Ehrenmitglied F. Boll, W. Dorn, 2. Vorsitzender E. Salzburger; Kniend von links Th. Ebert, H. Büchner, K.-H. Ebert, H. Grosch, K. Höhn, H. Zimmer und R. Forkel.
Dieter Koch / anpfiff.info
Neubeginn
als TSV Oberlauter
Erst
1947 war es soweit, dass man eine Neugründung erlaubte. In diesen
schwierigen Zeiten steuerten vor allem Theo Meier (1. Vorsitzender),
Otto Diem (2. Vorsitzender), Helmut Lange (Schriftführer) und Walter
Sterzing bzw. Gerhard Rose (Kassier) die Vereinsangelegenheiten. Man
erweiterte die Bezeichnung zum Turn- und Sportverein Oberlauter e.V.
1901.
Der inzwischen populär gewordene Fußballsport hielt seinen
Einzug, was den TSV bis heute prägt. Die 1948 gegründete
Fußball-Elf konnte schon nach kurzer Zeit, 1952, die erste
Meisterschaft und den Aufstieg zur B-Klasse feiern, in der man
ununterbrochen 25 Jahre lang spielte.
Hervorzuheben aus dieser langen
Ära wäre die dreimalige Meisterschaft in Folge des Reserveteams in
den 1960er-Jahren. Denn beim TSV profitierte man in dieser Zeit –
wie andere Klubs auch – von in Coburg von auswärts stammenden stationierten
Bundesgrenzschutz-Beamten, die nicht jede Woche heimfuhren.
Gönner,
Freunde und Funktionäre
Die
Liste derer, die sich in all den Jahren um den Verein verdient
gemacht haben, wäre sehr, sehr lange. Aber man sollte die „Pioniere“
in den Anfangsjahren und nach der Wiedergründung nicht vergessen. Ob
Kneipenwart, Funktionäre, Vorstände, aktive und passive Mitglieder,
alle zogen an "einem Strang", damit es wieder aufwärts
gehen konnte.
Besonders
die langjährigen Spielleiter wie Willy Kutz, Siegfried Koch
(zusammen mit Ehefrau Gerlinde auch 27 Jahre lang Sportheimwirt),
Richard Forkel, später Hans-Ulrich Reinhardt, Hartmut Bühling, Horst Bätz,
Michael Lorenz und aktuell Moritz Hochberger, Thomas Reißenweber, Timo Sorns, Alexander Gärtner, um nur einige zu nennen,
waren es, die viel Zeit zum Wohl des Vereins opferten und opfern.
Ebenso einst
die Gönner der Papierfabrik Franz Boll, Egon Salzburger, Heinrich
Willecke oder später die „Sau-Spender“ der alljährlichen
Schlachtschüssel, Helmut Bühling und Adolf Schramm. Sie alle
sorgten dafür, dass man sich im Verein wohl fühlte.
Nicht
nur Fußball …
Aber
nicht nur die Begeisterung für das runde Leder half den Menschen,
wieder Fuß zu fassen. Zwischen den Jahren 1950 und 1956 sorgte eine
Theatergruppe für Ablenkung und
Erheiterung. Eine weibliche Jugend- und Frauen-Handball-Mannschaft
wurde gegründet, sie auch später Anfang der 1980er-Jahren unter
Wolfram Halter und Herman Büscher noch einmal auflebte und sehr erfolgreich war.
Ab 1982 sorgte erneut die neugegründete Hallenfrauen-Mannschaft für Furore, die wenig später als Vizemeister der Frauen Kreisliga A schon den Aufstieg zur Gruppenliga feiern konnte. Hinten stehend von links Sabine Horn, Hildegard Heublein, Anette Bühling, Heike Schober und
Torhüterin Sabine Marr; vorne von links Betreuerin Birgit Lange-Büscher, Marion Sommer, Sylvia Knoch, Gaby Halter und Petra Kieser.
Dieter Koch / anpfiff.info
Schach, Kinderturnen, Gymnastik und Flohmarktpapst-"Brücken-Adolf"
Unter
dem 1. Vorsitzenden Kurt Popp und dem 2. Vorsitzenden Otto Diem
folgte 1960 die Gründung der Schachabteilung unter Leitung von
Walter Sterzing, die fünf Jahre später in die Bezirksklasse
aufstieg. Das U16-Team sicherte zweimal hintereinander den
Kreismeistertitel 1998 und 1999, woran die „Lehrmeister“ Fred
Rosenberger und Georg Klepp großen Anteil hatten. 1970 kamen
Kinderturnen und Gymnastik hinzu.
Unter der Regie von „Brücken-Adolf“
Adolf Schramm fand auf dem TSV-Sportgelände 1986 der erste Flohmarkt
– in Verbindung mit dem Familienfest - statt, der bis heute eine
feste Institution geblieben ist und weit über die Landkreisgrenzen
unzählige Aussteller und Schaulustige anzieht. Zum 125. Vereinsjubiläum jährt sich die Gründung des Flohmarkts damit zum
40. Mal. Vereins-Highlights sind auch die Sonnwendfeier, die
mittlerweile von der Veranstaltung „Garden Family“ abgelöst
wurde, die Kirchweihveranstaltungen sowie der Fasching und
insbesondere der Kinderfasching.
Der Fußball boomte in Oberlauter, besonders beim Nachwuchs
Ab
den 1960er-Jahren entwickelte sich auch der Fußball-Nachwuchs sehr,
der von Waldefried Bartkowiak, Herbert Pfeufer und Horst Scheler
betreut und trainiert wurde. Denn angefangen von den ganz Kleinen bis
zu den A-Junioren kickten viele Kinder in den TSV-Vereinsfarben.
Höhepunkt war 1972 der Kreismeistertitel der D-Schüler-Mannschaft.
Der Fußball boomte in Oberlauter, denn neben einer AH-Mannschaft ab
1967 nahm der TSV ab 1987 zusätzlich noch eine dritte Herren-Fußball-Mannschaft am Spielbetrieb teil.
Schon früh besaß der TSV Oberlauter ein eigenes, vorzeigebares Sportheim...
Dieter Koch / anpfiff.info
...das heute mit teils überdachtem Biergarten in den Vereinsfarben Schwarz-Gelb zum Verweilen einlädt.
Dieter Koch / anpfiff.info
Bereits 1956 ein eigenes Sportheim mit Dusch-Möglichkeiten
Nachdem
die Räumlichkeiten im Vereinslokal Oehrlein zu klein wurden, fasste
man schon früh den Entschluss, ein Sportheim zu bauen. Aus einer
großen Gemeinschaftsleistung vieler Mitglieder – und der
Vorstandschaft um Willi Kutz (1. Vorsitzender), Otto Diem (2.
Vorsitzender), Alfons Schelhorn (Schriftführer) und Johannes Stiller
(Kassier) - entstand in den Jahren 1955 und 1956 ein Gebäude, welches
nicht nur ein Schmuckstück, sondern auch zum Mittelpunkt allen
weiteren sportlichen Vereinslebens wie auch des Zusammenhalts und des
dörflichen Gemeinwohls wurde. 1963 folgte die Erweiterung durch
einen Anbau.
Wo
man bei vielen Auswärtsspielen sich noch im Saal von Gasthäusern
umziehen musste, durch das Dorf zum Sportplatz tippelte und den Dreck
der Fußballbeine mit
einem
in die freie Natur gestellten Eimer Wasser säuberte, fand man bei
Heimspielen in Oberlauter eine warme Umkleidekabine mit anschließender heißer
Dusche vor.
Luftaufnahme des Sportgeländes des TSV Oberlauter.
Dieter Koch / anpfiff.info
Zweites Rasenspielfeld 1985
Eine
weitere Vergrößerung des Sportheims, die Errichtung neuer sanitärer
Anlagen und eine neue Flutlichtanlage sowie der Bau eines neuen
Rasenspielfeldes wurden in Angriff genommen. 1985 erfolgte die
Einweihung der zweiten „Sportarena“ mit einem Eröffnungsspiel
gegen den Bayernligisten VfL Frohnlach. In dieser Zeit übernahm
Horst Turnwald als 1. Vorsitzender von Siegfried Völler, der das Amt zwölf Jahre innehatte. Hermann Bühling und Adolf Schramm begleiteten
seit dieser Zeit lange das Amt des 2. und 3. Vorsitzenden.
Tiefpunkt
der Vereinsgeschichte
Unvergessen
bleibt 1993 der Brand des Sportheimes, das im Innern arg zerstört
wurde. Das Feuer war von einem glimmenden Zigarettenstummel im
Abfalleimer ausgelöst worden. Doch wie „Phönix aus der Asche“
entstand der Wiederaufbau der Sportgaststätte. Vom Buß- und Bettag
bis Weihnachten wurden die Brandschäden von zahlreichen
Vereinsmitgliedern repariert. Zu den Weihnachtsfeiern erstrahlte das
Sportheim in neuem Glanz.
Seit kurzem schmückt eine neue Sitzplatztribüne mit 68 Plätzen das TSV-Sportgelände.
Dieter Koch / anpfiff.info
Verein entwickelte sich stetig weiter
Später entstanden ein eigener Anbau neuer
Duschräume für beide Mannschaften mit Umkleidekabinen mit Solar-
und erneuerbarer Energie sowie der Bau einer neuen Bratwurstbude. Ein
neuer Rasentraktor-Mäher und Mähroboter sowie eine
Bewässerungsanlage sorgen seitdem für hervorragende
Platzverhältnisse. Zudem schmückt eine nahezu durch Spenden
organisierte Tribüne die Heimspielstätte.
Heute
erstrahlt das Sportheim in den Vereinsfarben und wurde in den letzten
Jahren im Innenbereich größtenteils mit vielen helfenden Händen
aus der TSV-Vereinsfamilie renoviert. Zudem sorgt eine Überdachung
des Biergartens für mehr Schutz gegen Wind und Wetter.
Nach 25 ununterbrochenen Jahren in der B-Klasse glückte in der Saison 1976/1977 der Aufstieg zur A-Klasse (heutige Kreisliga). Stehend von links Spielleiter Hans-Ulrich Reinhardt, Hans-Jürgen Pohl, Spielertrainer Peter Müller mit sage und schreibe 67 erzielten Toren, Hans Frieß, Charly Wirth, Michael Forkel, Edgar Kieser, Heinz Sobotta, Helmut Sommer, Hans Rauscher, Peter Trier und 1. Vorsitzender Siegfried Völler; vorne von links Gunter Koch, Werner Bock, Rudi Rauscher, Joachim Haagen, Reiner Buff, Karl-Heinz Spiller und Horst Pohl.
TSV Oberlauter / anpfiff.info
Sportlicher
Aufschwung und ganz nah an der Bezirksliga
Wie
schon erwähnt kickte man 25 Jahre lang in der B-Klasse, bevor man
unter dem neuen Spielertrainer Peter Müller – der Coburger kam vom
Bayernligisten FC Bamberg – in der Saison 1976/1977 die
Meisterschaft holte, die übrigens in der ausgeräumten und proppenvollen Scheune, welche heute noch dort neben den Plätzen steht, gefeiert wurde, uund erstmals in die damalige A-Klasse (heutige
Kreisliga) aufstieg, der man ununterbrochen bis 1987 angehörte.
Hervorzuheben aus dieser Zeit wäre die Vizemeisterschaft – mit
überwiegend einheimischen Akteuren – in der Saison 1982/1983.
Hinter dem damaligen Meister SC Weismain, der seinen Höhenflug bis
in die Regionalliga durchstartete, besiegte man im ersten Relegationsspiel
zur Bezirksliga vor 1100 Zuschauern beim FC Michelau den Kronacher
Vertreter SV Rothenkirchen verdient mit 2:0.
Da
nur ein Platz frei war, musste man auf dem Gelände in Rödental
noch einmal gegen den Bezirksliga-Schleuderplatz-Inhaber Sylvia
Ebersdorf ran. Als großer Favorit angetreten strauchelten die
Schwarz-Gelben vor 1500 Zuschauern. Man verlor – obwohl
feldüberlegen mit unzähligen hochkarätigen Chancen – mit
0:2.
Pokalschreck TSV Oberlauter
Auch
in vielen Pokalfights fuhren die höherklassigen Gegner, wie der VfB
Coburg, VfL Frohnlach oder SC Weismain, nur ungern „raus zu den
Bauern“ aufs Land. Der einstige Landesligist VfL Neustadt oder der
1982 als Landesliga-Tabellenführer angereiste 1. FC Lichtenfels beim
2:2 nach Verlängerung – unter anderem damals mit Werner Treubel, Heini
Losert, Thomas Serno und Coach Max Wohlmuth – bekamen zu
spüren, was eine schmerzliche Endstation im Pokal bedeutete.
Die erste Mannschaft des TSV Oberlauter im Jubiläumsjahr.
TSV Oberlauter / anpfiff.info
Ein
stetiges Auf und Ab und Feten bis zum Abwinken
Nach
dem Abstieg der Herren 1987 schaffte man schon zwei Jahre später,
1989, den Wiederaufstieg in die höchste Liga des Kreises unter dem
ehemaligen Bayernligaspieler Rolf Löffler als Spielertrainer. Prompt
folgte sofort wieder der Abstieg. Es ging als „Fahrstuhl-Mannschaft“ weiter, was auch einen Vorteil hatte, denn
die als feierwütig bekannten Gallier mit ihren ausgelassenen,
trinkfesten Fans hatten in den folgenden Jahren genug Gründe, in
Oberlauter die „Nacht zum Tag“ zu machen, wenn im proppenvollem
Sportheim bis in den Morgenstunden gesungen und gefeiert wurde.
Allein
die Meisterschaften und Aufstiege in den Jahren 1997, 1998, 2004,
2008, 2011, 2015 und zuletzt 2022/2023 gaben genug Anlass dafür.
Denn, wer jeweils als Augenzeuge mit dabei war, wird diese über
mehrere Tage anhaltenden Feierlichkeiten im Sportheim, am
Sportgelände – Gott sei Dank wurden damals Pyrotechnik und
Bengalos noch nicht mit Geldstrafen geahndet - und im Dorf niemals
vergessen.
Die zweite Mannschaft des TSV Oberlauter im Jubiläumsjahr.
TSV Oberlauter / anpfiff.info
Reserve-Meisterschaften
und Frauen-Aufstiege
Bei
all den Erfolgen der ersten Mannschaft sollte man das „Double“
der Reserve nicht vergessen, die 2016/2017 und 2017/2018 unter "Trainerfuchs" Alexander "Gärti" Gärtner zweimal
hintereinander Meister und auch 2024/2025 Erster der A-Klasse 1 wurden. Ebenso erwähnt werden sollen die Frauen des TSV und die Mädchen, die von Thomas Knoch und Ingo Frommholz gegründet wurden . Die so genannten „Hasen“ sind seit
ihrem Start 2008 bis heute ebenfalls sehr erfolgreich. Auch Timo Roppelt muss hier erwähnt werden, der sich sehr um die Mädels kümmerte, wie auch die ehemalige Bayernligaspielerin Simone Luthardt (geb. Herrmann), welche für die Erfolge großen Anteil hatte und hat, da sie einige Tore zur kürzlichen Meisterschaft in der Kreisliga Nord mit beisteuern und mit ihrer Routine und Cleverness den jungen "Hasen" helfen konnte. Nach zwei Aufstiegen
spielten sie von 2015/2016 bis 2023/2024 acht Jahre ununterbrochen in der Frauen-Bezirksliga
West. Nach einem Umbruch startete man freiwillig in der Kreisliga
Nord und feierte vor wenigen Wochen sensationell ohne jegliche Niederlage die Meisterschaft unter Trainer Jens Herrmann, Spielleiterin Selina Palus und Betreuer und 3. Vorstand Pascal Hofmann.
Schon 2011 wurde die Frauenmannschaft des TSV Oberlauter Meister, die auch anpfiff,info-Mannschaft des Jahres wurde.
Dieter Koch / anpfiff.info
Die Frauen-Mannschaft des TSV Oberlauter im Jubiläumstrikot im Jubiläumsjahr 2026.
TSV Oberlauter / anpfiff.info
Klassenerhalt
über Relegationsspiele
Nach
Wiederaufnahme des Spielbetriebes nach der erzwungenden Corona-Pause
knüpfte der TSV Oberlauter bei den Herren mit Erfolgen an vergangene Zeiten an. Nach dem 3. Platz in der Saison 2021/2022
glückte ein Jahr später der erneute Aufstieg zur Kreisliga, in der
man den Klassenerhalt über die Relegation in unvergessenen Matches
vor jeweils über 1000 Zuschauern gegen den SV Türkgücü Neustadt
(4:2) und die Coburg Locals (1:0) feiern konnte. Was danach im
proppenvollem TSV-Sportheim unter dem Stimmungsmacher, dem in
schwarz-gelb verkleideten Gallier los war, kann man sich denken.
Mittlerweile hat sich die erste Mannschaft in der Kreisliga etabliert
und bestätigte einen hervorragenden 4. Platz im Jubiläumsjahr mit
Platz fünf.
Die
Vorstandschaft Mitte
der 2000er Jahre übernahm Udo Bühling erst das Amt des
Geschäftsführenden Vorsitzenden und ab 2009 das Amt des 1.
Vorsitzenden von Horst Turnwald. Udo Bühling war zuvor bereits
Schriftführer und 14 Jahre Kassier, ehe er die Leitung bis 2024
übernahm. In dieser Zeit steuerte die Vorstandschaft um Reiner Buff,
Sven Kieser und Robert Walter (jeweils 2. Vorsitzender) und Sven
Kieser und Timo Roppelt (jeweils 3. Vorsitzender) sowie dem
langjährigen Kassier Rudi Rauscher, dem langjährigen Sportheimverwalter
Michael Lorenz und dem leider viel zu früh verstorbenen
Schriftführer Michael Gieck die Geschicke des Vereins und stellten
diesen auf „gesunde Füße“.
Die Alt-Herren-Mannschaft des TSV Oberlauter.
TSV Oberlauter / anpfiff.info
Junge Vorstandschaft
Ende
der 2010er und Anfang der 2020er Jahre gelang es, die Vorstandschaft
Schritt für Schritt zu verjüngen und 2021 übernahm schließlich
Sven Reinhardt das Amt als Geschäftsführenden Vorsitzender mit Udo
Bühling als 1. Vorsitzenden, Thorsten Seufert als 2. Vorsitzenden
und Patrick Renner als 3. Vorsitzenden sowie dem Kassier Tobias Mohr,
der Sportheimverwalterin Melanie Renner und dem Schriftführer
Christian Rauscher. Die gute Ausgangslage und der passende Zeitpunkt
für einen Wechsel innerhalb der Vorstandschaft haben viel Dynamik
und Aufbruchstimmung aufleben lassen.
Die aktuelle Vorstandschaft
setzt sich wie folgt zusammen:
Geschäftsführender
Vorstand: Sven
Reinhardt,
1.
Vorsitzender: Thorsten
Seufert,
2.
Vorsitzender: Thomas
Reißenweber,
3.
Vorsitzender: Pascal
Hofmann,
Hauptkassier: Tobias
Mohr,
Sportheimverwalterin: Julia Reinhardt,
Schriftführer: Christian
Rauscher
TSV Oberlauter 2 A-Klasse 1-Meister Saison 2024/2025.
anpfiff.info
Aktuelle und zukünftige Situation sehr zuversichtlich
Neben
der aktuell guten sportlichen Situation im Herren- und Damenfußball
sichern auch zahlreiche erfolgreiche Nachwuchsteams in
Spielgemeinschaften sowie Jugendturniere und Trainingscamps die
weitere Zukunft des Klubs. Zudem sind die Damengymnastik und
Schachabteilung weiterhin gut besucht und können auf solide Arbeit
und kontinuierlichen Zulauf zurückblicken. Das Kinderturnen erfreut
sich regem Zulauf und verzeichnet stetiges Wachstum.
Zusammen
mit dem breiten sportlichen Angebot, den vielen baulichen Maßnahmen
der vergangenen Jahre (wie LED-Flutlichtanlage, Mähroboter,
Bewässerungsanlage, neue Bratwurstbude, Sportheimrenovierung etc.)
und den tollen Veranstaltungen und Festen (Flohmärkte, Kerwa- und
Faschingsveranstaltungen und viele weiteren Highlights) steht der
TSV Oberlauter auf einem soliden Fundament, wird im Landkreis positiv
wahrgenommen und blickt auf eine positive Zukunft.
anpfiff.info gratuliert herzlichst dem niemals stillstehenden, rührigen und feierfreudigen Verein TSV Oberlauter zu seinem 125. Jubiläum!