Meister der Kreisliga Süd: In der Ruhe liegt die Kraft - anpfiff.info
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Artikel veröffentlicht am 27.05.2026 um 18:00 Uhr
Meister der Kreisliga Süd:
In der Ruhe liegt die Kraft
Durch einen 2:0-Erfolg bei der DJK Stappenbach machten die Frauen der DJK Don Bosco Bamberg 2 ihr Meisterstück in der Kreisliga Süd. Die beste Abwehr und der beste Sturm der Liga waren im Schlussspurt nicht zu bremsen. So belohnten sich die Wildensorgerinnen für ihre Aufholjagd und feierten im dritten Jahr ihres Bestehens den zweiten Titelgewinn.
Von
Press
Don Bosco Bamberg
Keinen Superlativen, keine Unruhen, keine Unwägbarkeiten konnten diese Mannschaft aus der Ruhe bringen. Die Mannschaft belohnte sich selbst mit dem nie für möglich gehaltenen Meistertitel in der Kreisliga Süd. Angeführt von den „drei alten Hasen“ Mona Dippold (30), Raquel da Silva (37) und Vivian Schirner (40) brachte es die sehr junge Mannschaft auf ein Durchschnittsalter von knapp 21 Jahren im Schnitt pro Spiel.
Der Saisonstart war alles andere als glücklich, gleich im ersten Spiel setzte es eine 0:3 Niederlage gegen den TSV Ebensfeld. Als es dann am vierten Spieltag stark ersatzgeschwächt gegen den Tabellenführer SG Walsdorf/Trunstadt die zweite Niederlage in der noch jungen Saison gab, redete niemand nur im Entferntesten von einer Meisterschaft. Das Ziel vor Saison war klar definiert, den Spielbetrieb der zweiten Damenmannschaft sauber aufrecht zu erhalten. Den jungen Spielerinnen viel Einsatzzeit zu geben, um sich entwickeln zu können, und wenn möglich nach oben unterstützen, so der sportliche Leiter Steffan Seidler. Nach fünf Siegen in Folge stand man dann zur Winterpause mit nur einem Punkt hinter dem Tabellenführer.
Starke Frühjahrsrunde
Was im Frühjahr folgte, verlangt das höchste Kompliment an die gesamte Mannschaft ab, so Seidler. Nachdem Thomas Fleischmann im Winter verkündete, dass er aus gesundheitlichen Gründen die Mannschaft nicht mehr trainieren konnte, musste der Verein schnell reagieren. Da sich kein geeigneter Mann für diese Posten fand musste der sportliche Leiter einspringen. 5 Siege und zwei Unentschieden sprechen eine deutliche Sprache, bei einem Torverhältnis von 26:3 Toren. Als dann mit Norbert Paulus der geeignete Mann ab dem Ebensfeldspiel gefunden wurde, waren alle Bausteine wieder zusammen. Die Mannschaft arbeitet in aller Ruhe weiter an einer guten Saison, man merkte das die Hinzunahme von Nobbi den Mädels nochmal richtig gut tat. Die wichtigen Spiele gegen den direkten Konkurrenten konnte man nicht gewinnen, spielte zweimal unentschieden, doch war eine Entwicklung gegenüber der Vorrunde merkbar zu sehen. In beiden Spielen war man die spielbestimmende Mannschaft. Als man dann einen Spieltag vor Saisonende zur DJK Stappenbach reisen musste, machte die DJK-Damen von der ersten Minute an klar, dass sie sich heute für die tolle Arbeit der letzten Monate belohnen wollten. Der 2:0 Sieg gegen einen sehr guten Gegner war dann der krönende Abschluss einer sehr guten Saison, aus einer Mannschaft ist ein eingeschworenes Team gewachsen.
Eine Mannschaft in der Mona Dippold (30) das Tor hütete, mit ihrer Erfahrung und Ausstrahlung hat sie den größten Anteil an dieser Meisterschaft. Wenn sie auf den Platz stand, hatte die Mannschaft das Gefühl dass eh nichts passieren kann, da Mona im Tor steht. Als sich dann im Winter Leo Stolle dem Verein anschloss, bekam auch sie sehr viel Spielzeit. Sie ist sehr talentiert und wird von Mona im TW-Training an die weiteren Aufgaben herangeführt, so Seidler
Auch Vivian Schirner (re.), die "Mutti der Mannschaft", leistete ihren tollen zum Titelgewinn.
Bernd Riemke / anpfiff.info
Die Mischung stimmt
In der Abwehr die so gut wie kaum etwas zugelassen hat, war es Michelle Lüke die mit ihrer Erfahrung aus der Landesliga und Bezirksoberliga zeigte das sie mit ihren 22 Jahren eine Mannschaft führen konnte. An ihrer Seite entwickelte sich Dauerbrennerin Sara Laub (20) die alle Spiele absolvierte zu einer konstanten Partnerin an ihrer Seite. Auf den Außen waren Lea Bernhardt und Hannah Pfeuffer sehr zuverlässig. Vor der Abwehr war mit Spielführerin Nathalie Paulus (19) positioniert. Ihr gehört ebenso wie Mona ein Extralob ausgesprochen, „nicht nur dass sie zu meinem verlängerten Arm wurde, sie übernahm auch Verantwortung auf und neben dem Platz“, sagte Seidler. Im Mittelfeld waren mit Laura Stöcklein und Nina Dotterweich ebenso zwei sehr junge Talente im Einsatz. Fehlt noch die älteste Spielerin Vivian Schirner (40), die ihren zweiten Frühling erlebt und nicht nur auf den Platz nicht zu ersetzen war. Auch neben dem Platz ist sie die „Mutti der Mannschaft“. Im Sturm sorgte Marlene Schickel immer für viel Gefahr, ihre sieben Tore sind nur ein Bruchteil, denn sie war oft diejenige die Goalgetterin Sanussi Moufidatou genannt Moufi in Szene setzte. Moufi verletzte sich schon im vierten Spiel der Vorrunde und konnte erst wieder zur Rückrunde eingreifen. All ihre 12 Tore, die sie zur Torschützenkönigin in der Kreisliga West machte, schoss sie in der Rückrunde.
Die „jungen Wilden“ Alisa Schneider (16), Valentina Friedmann (16), Vreni John (18), Amelie Neundorfer (16), Nina Litzlfelder (17) und Clara Schmidt (16) konnten nicht nur Spielzeit sammeln, sie trugen mit ihren Toren und ihren Einsätzen maßgeblich zum Erfolg dieses Teams bei.
„Was mich persönlich freut und ein wenig Stolz macht, dass die Mannschaft trotz aller geschilderten Einflüsse immer weiter an sich geglaubt hat, das ihnen vermittelte angenommen hat und als Einheit diesen ERFOLG mehr als verdient hat…..in der Ruhe liegt die Kraft!“, freute sich Seidler abschließend.
Zukunft offen
Ein Ausblick
„Wie es in der neuen Saison 2026/2027 weitergeht, werden wir erst am 15.06.26 sagen können, denn da ist Meldeschluss bei den Damenmannschaften. Wir erleben aktuell den zweiten Umbruch in nur zwei Jahren. Viele der Spielerinnen aus der ersten Damenmannschaft beenden ihre Fußball Karriere ein weiterer Teil wird den Verein verlassen“, so Steffan Seidler, der fortführt: „Wir haben mehrere Optionen für die neue Saison, wollen jedoch abwarten, wie die Entwicklung in den kommenden Wochen sein wird“.
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Tabelle Kreisliga Süd
Pl.
Team
Sp
Tore
Pkt
1
DJK Don Bosco Bbg. 2
14
52:10
32
2
Walsdorf/Trunstadt
(A)
14
32:16
29
3
Viereth/Roßstadt
13
28:16
25
4
SpVgg Ebing 3
14
18:34
17
5
Post-SV Bamberg
9er
14
10:20
16
6
DJK Stappenbach
13
22:29
15
7
TSV Ebensfeld
14
17:27
13
8
FC Thüngfeld
9er
14
7:34
10
9
FC Baunach
zg.
0
0:0
0
Bei punktgleichen Teams: Sondertabelle der Punktgleichen
Spiele-Bilanz DJK DB Bbg. 2
Spiele
14
Siege gesamt
10
Heim-Siege
4
Auswärts-Siege
6
Unentschieden
2
Niederlagen gesamt
2
Heim-Niederlagen
2
Auswärts-Niederlagen
0
:0
Zu-Null-Spiele
8
0:
Spiele ohne eigenen Treffer
2
Bilanz DJK Don Bosco Bbg. 2
Saison
Pl.
Liga
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2.
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