Die Gäste bestimmten von Beginn an das Geschehen, taten sich zunächst aber schwer, ihre Überlegenheit in klare Torchancen umzumünzen. Dennoch kam Ammerthal immer wieder gefährlich vor das Tor, vor allem Michael Janner ließ mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt. Buckenhofen hingegen fand offensiv kaum statt und verzeichnete im ersten Durchgang lediglich einen nennenswerten Abschluss. Kurz vor der Pause fiel dann die verdiente Führung: Nach einer schnellen Verlagerung von Dominik Haller zog Dennis Weidner in die Mitte und legte quer auf Noah Pirner, der den Ball sehenswert ins linke obere Eck setzte (44.).
Nach dem Seitenwechsel verlor die Partie deutlich an Tempo. Ammerthal verwaltete den Vorsprung mit viel Ballbesitz, ohne dabei zwingend nachzulegen. Buckenhofen blieb weiterhin zu ungefährlich, um die Gäste ernsthaft unter Druck zu setzen. So entwickelte sich eine zähe zweite Hälfte mit wenigen Höhepunkten. Die beste Gelegenheit zur Vorentscheidung hatte der eingewechselte Yaroslav Vlasenko, der nach einer Flanke aus kurzer Distanz am stark reagierenden SVB-Torwart Thomas Schuberth scheiterte (87.), der sein Team mit mehreren Paraden im Spiel hielt.
In der Schlussphase brachte Ammerthal den knappen Vorsprung souverän über die Zeit. Mit dem Abpfiff brachen dann alle Dämme: Spieler, Trainer und Betreuer feierten ausgelassen die Rückkehr in die Bayernliga. „Summa summarum haben wir total verdient die Meisterschaft errungen. Die Mannschaft wollte es unbedingt und ist hochkonzentriert ins Spiel gegangen“, erklärte Trainer Tobias Rösl nach der Partie gegenüber den Kollegen von Fupa und ergänzte: „Wenn man seit Mitte September ununterbrochen auf Platz eins steht, dann hat man es am Ende auch verdient.“
Während Ammerthal die Früchte einer konstant starken Saison erntet, blieb Buckenhofen über weite Strecken zu harmlos, um dem Spitzenreiter ernsthaft Paroli zu bieten. So steht am Ende ein verdienter Auswärtssieg – und ein Meister, der sich keine Blöße gegeben hat.
Kommentar abgeben
Leser-Kommentare