Die Nachricht trifft den gesamten Spielkreis mit voller Wucht. Ein siebenjähriger Junge ist im Rahmen eines Jugendspiels ums Leben gekommen. In solchen Momenten rückt alles andere in den Hintergrund – Tabellen, Ergebnisse und sportliche Ziele verlieren schlagartig an Bedeutung.
Die Verantwortlichen im Kreis Erlangen/Pegnitzgrund reagieren noch am selben Tag. In enger Abstimmung mit dem Bezirksverband treffen der Kreis-Ausschuss und der Kreis-Jugendausschuss eine klare Entscheidung: Der Ball ruht. Sämtliche Jugendspiele auf Kreisebene werden für Sonntag, den 22. März 2026, abgesagt.
Kreis-Vorsitzender Matthias Rahn beschreibt die Lage mit deutlichen Worten: „Wir sind alle tief erschüttert und fassungslos. Uns fehlen die Worte.“ Mehr lässt sich in einer solchen Situation kaum ausdrücken. Der Fußball tritt vollständig in den Hintergrund.
Fußball rückt in den Hintergrund
Normalerweise bestimmen Aufstellungen, Zweikämpfe und Ergebnisse das Geschehen. An diesem Wochenende jedoch steht etwas anderes im Mittelpunkt. Rahn betont: „Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Angehörigen, den betroffenen Mannschaften und allen Verantwortlichen im Verein des verstorbenen Jungen.“
Der Kreis bittet bewusst um Zurückhaltung. Weitere Details zum Unfall werden nicht veröffentlicht. Der Schutz der Familie und des direkten Umfelds hat oberste Priorität. Die Entscheidung, den Spielbetrieb auszusetzen, erfolgt aus Respekt vor den Betroffenen.
Auch Herrenbereich indirekt betroffen
Die Auswirkungen sind auch im Herrenbereich spürbar. Das Landesligaspiel zwischen dem FSV Erlangen-Bruck und dem TSV Gutenstetten wurde abgesagt. Die Fußballfamilie rückt in diesen Stunden eng zusammen. Rahn formuliert es so: „Die Fußball-Familie ist in Gedanken bei all denen, die begreifen müssen, was es in dieser Stunde einfach nicht zu begreifen gibt.“
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