Bitterer Nachmittag für die Abtswinder: Die mussten einerseits auf Adrian Dußler verzichten, verloren dann noch Linus Grill, der sich gerade wieder zurückgekämpft hatte, und kamen dann gegen Mönchröden nur zu einem 4:4. Dabei luden die Gastgeber die Mönche aber auch zum Toreschießen ein. Tim Holzheid traf früh vom Elfmeterpunkt. Und den Treffern Sinan Gümecis, der zweimal abstaubte, gingen Torwartfehler Jayden Jandas voraus. Bei Lukas Pflaums Sonntagsschuss war der Schlussmann machtlos. Zwar holten die Hausherren alle Rückstände auf, ließen aber erneut Federn im Kampf um den Aufstieg.
Gallier und Don Bosco im Gleichschritt
Denn die Kontrahenten aus Großbardorf und Don Bosco Bamberg machten einmal mehr ihre Hausaufgaben. Simon Allgaier besorgte in Bad Kissingen einen beruhigenden 2:0-Vorsprung zur Pause. Patrick Görtler machte frühzeitig den Deckel drauf gegen erneut personell gebeutelte Kurstädter, die der Wucht des Tabellenführers kaum etwas entgegenzusetzen hatten. Ähnlich erging es den Fuchsstädtern bei den Galliern. Die Gastgeber schossen durch Jannik Göller und Jonas Hau nach einer guten halben Stunde ein 2:0 heraus und brachten das hernach souverän ins Ziel. Damit liegen die TSV-Kicker bereits sechs Punkte vor den Abtswindern.
Besonders schmerzhaft machte die Niederlage für die Fuchsstädter der Sieg des Kontrahenten aus Dampfach. Die siegten am Hohen Kreuz und beendeten die Ungeschlagen-Serie von zehn Spielen der Haibacher. Max Witchen köpfte in der Anfangsviertelstunde ein. Und diesen Vorsprung verteidigten die DJK-Kicker in der Folge geschickt. Allerdings halfen die Gastgeber beim Auswärtsdreier des Kellerkindes kräftig mit, indem sie beste Einschusschancen vergaben.
Rimpar verliert in Aschaffenburg
Auch für die Rimparer war das ein herber Rückschlag. Durch die Niederlage bei Vatan Spor Aschaffenburg gehen die Landesliga-Lichter in der Marktgemeinde vor den Toren Würzburgs langsam aus. Dabei boten die Blau-Weißen ordentlich Paroli, hatten vor dem Seitenwechsel sogar ein Chancenplus. Tore fielen aber erst im zweiten Durchgang. Christian Kuhn brachte die Seinen in Front, aber Ege Noyan und Peter Sprung drehten die Partie. Mindestens ein Punkt schien aber möglich nach Oliver Makuliks Ausgleich. Die spielerisch überlegenen Hausherren hatten aber das letzte Wort und Oktay Sevim besorgte den letztlich verdienten Heimsieg.
Kein Land sahen hingegen die Lichtenfelser zu Hause gegen Leider. Die Korbmacher waren von Beginn auf verlorenem Posten und kassierten ein halbes Dutzend. Schon vor der Pause erzielten Jens Philipp, Arwed Kellner und Philipp Eckstein drei Treffer. Letztere legten nach dem Seitenwechsel nach, während Philipp Seitz für den Endstand und große Ernüchterung in Lichtenfels sorgte.
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