Schon in den späten 1980er Jahren nahm Wolfgang Kraus seinen Platz
auf der Auswechselbank des 1. FC Lichtenfels ein, den er mit kurzer
Unterbrechung über beinahe vier Jahrzehnte lang innehaben sollte.
Gemeinsam mit „seinen Jungs“ feierte er neben dem Gewinn des
oberfränkischen Bezirkspokals auch drei Aufstiege in die Landesliga.
Der gelernte Physiotherapeut, der später eine erfolgreiche Laufbahn
als Personalrat bei der Bundespolizei absolvieren sollte, war für
mehrere Spielergenerationen mehr als nur der Masseur, der kleine
Blessuren direkt auf dem Feld behandelte und verletzte Akteure durch
seine Behandlungen schnell wieder ans Mannschaftstraining
heranführte. Wolfgang Kraus war mit seiner ruhigen, ausgeglichenen,
jederzeit verlässlichen und zugleich humorvollen Art über die Maßen
geschätzt. Er identifizierte sich mit dem Verein, in dem er sich als
Physiotherapeut bis zuletzt herausragend engagierte und ein fester
Bestandteil der Mannschaft war.
Noch im Herbst
vergangenen Jahres feierte er im Kreise der Mannschaft seinen 66.
Geburtstag, ehe ihn wenige Wochen später eine schwere Krankheit
heimsuchte, von der sich der lebensfrohe Rentner nicht mehr erholen
sollte. Obgleich er der Diagnose mit all seiner Zuversicht den Kampf
ansagte, schlief Wolfgang Kraus am 14. März 2026 im Kreise seiner
Familie friedlich ein.
Er hinterlässt
seine treue Lebensgefährtin und drei Söhne, von denen sein jüngster
Filius Christoph selbst das Tor des FCL in der Landesliga hütete und
Johannes in der Kreisliga-Mannschaft der Korbstädter aktiv ist.
Ihnen, allen Angehörigen und Freunden gilt unsere aufrichtige
Anteilnahme für den Verlust des geliebten Partners, Vaters, Freundes
und Kollegen. Ruhe in Frieden, Wolfgang Kraus.
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