Men in Black: Felix Plenk "Gelbsperre würde ich befürworten" - anpfiff.info
Artikel veröffentlicht am 16.02.2026 um 12:00 Uhr
Men in Black: Felix Plenk "Gelbsperre würde ich befürworten"
Auch die Unparteiischen im Spielkreis befinden sich in der Winterpause. Doch auch Die können nicht so ganz abschalten, halten sich bei den Hallenturnieren fit und freuen sich auch auf die Vorbereitungsphase in der es trotzdem konsequent zur Sache gehen sollte. Mit Felix Plenk hat die Schiedsrichtergruppe Hof einen ambitionierten jungen Mann, der noch einiges vor hat.
Von Maik Schneider
Im Winter war auch die Schiedsrichtergruppe Hof mal wieder nicht untätig und richtete einen Neulingskurs für Schiedsrichter aus. Dabei nahmen neben vielen jungen, noch aktive Kickern, auch alte Hasen des Fußballgeschäfts teil. So beispielsweise auch Michael Ordnung, aktuell Trainer des Kreisligisten FC Martinsreuth. Einer der jüngeren aktiven Schiedsrichter ist Felix Plenk. Der in München geborene Student, ist mit seinen 23 Jahren im besten Alter sich als Unparteiischer einen Namen zu machen. Aktuell pfeift er in der Kreisliga, wo er im Herren aber in der kommenden Saison den Sprung zum Bezirksligaanwärter wagen möchte. anpfiff.info bat den Eishockey-Verrückten sich mit ein paar Fragen in unserer Rubrik "Men in Black" vorzustellen.

Felix Penk (re.) ist auch gerne im Schiedsrichtergespann unterwegs.
anpfiff.info

Seit wann pfeifen Sie Spiele und wie sind Sie zur Schiedsrichterei gekommen? 

Felix Plenk: Ich bin 2015, mit 13 Jahren, von Georg Kaiser unserem damaligen Lehrwart und mein Lehrer gefragt worden, ob ich Lust hätte und bin irgendwie dabeigeblieben.

Wie läuft so ein Spieltag bei Ihnen ab - haben Sie gewisse Rituale vor dem Spiel?

Felix Plenk: Zwei Stunden vor dem Spiel wird nichts mehr gegessen, um nicht noch schwerer zu werden. Aufgewärmt wird sich natürlich mit Kaffee und Wärmesalbe.
Natürlich werden die Aufstellungen und Tabellensituation abgecheckt, um zu schauen, wer einem im Spiel auf die Nerven gehen könnte. Ab und zu darf das Aufwärmbier am Abend vor dem Spiel natürlich auch nicht fehlen.

Was war Ihr bisheriges Highlight als Unparteiischer - und warum genau dieses?

Felix Plenk: Ich würde nicht sagen, dass es ein einziges Spiel gibt, aber die Relegationsspiele als Assistent oder Sportfestspiele blieben mir immer ganz gut in Erinnerung, weil da die Stimmung immer recht gut war. Bei den Sportfesten natürlich auch nach dem Spiel.

Wie oder womit halten Sie sich in der fußballfreien Zeit fit?

Felix Plenk: Ich gehe regelmäßig ins Fitnessstudio und ab und werden auch die Laufschuhe vom Staub befreit. Ab und zu wird auch mal noch bei der Feuerwehr die eine oder andere Belastung geübt.

Erzählen Sie uns ein lustiges Erlebnis aus Ihrer bisherigen Laufbahn!

Felix Plenk:  Ich hatte mal ein Spiel, als Sportfest war, da waren offiziell 200 Zuschauer, aber für das Spiel interessiert hat sich eigentlich keiner einziger davon.

Wie können Sie am besten vom Fußball abschalten?

Felix Plenk: Ich habe mit der Uni, Feuerwehr und Freunden viele Ventile, um den Frust bzw. die Anspannung vom Fußball abzulassen. Auch zum Eishockey gehe ich regelmäßig als Zuschauer nach Selb. 

Gibt es eine Regel, die sie abschaffen würden? Oder auch eine Regel, deren Einführung Sie für sinnvoll halten würden?

Felix Plenk: Ich würde die Zeitstrafe abschaffen, weil sie meiner Meinung nach zu mehr Streit führt, wenn keiner weiß, wann man Zeitstrafe geben kann/darf. Dafür würde eine Einführung der Gelbsperren begrüßen.

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Leser-Kommentare

Steckbrief F. Plenk

Felix Plenk
Alter
23
Geburtsort
München
Wohnort
Oberkotzau
Familie
ledig, 0 Kinder
Nation
Deutschland
Größe
183 cm
Beruf
Student


Daten SR-Gruppe Hof

Schiedsrichter-Gruppe Hof

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