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Für Freunde von Loserteams ein Muss: Das neue Buch von Christoph Ruf. |
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Die Werkstatt |
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27 teilweise hoch faszinierende Fußballgeschichten präsentiert der Spiegel Online-Redakteur Christoph Ruf in seinem Buch „Ist doch ein geiler Verein". Der Autor reiste in die Fußballprovinz und besuchte Vereine, die ihre besten Zeiten längst hinter sich haben, die dafür aber das gewisse Etwas bieten und Personen, die den Reiz des Fußballs ausmachen. Nicht jeder Liebhaber des runden Leders sitzt Samstag für Samstag vor dem Fernseher und schaut Premiere. Für genau die anderen Fans hat Ruf das Buch geschrieben.
Ein Besuch in der fränkischen Provinz
Reise eins ist gleich mal die passende für die fränkischen Anhänger. Denn Ruf besuchte die Spvgg Bayreuth und das dortige Fanmuseum, schildert die Rivalität zu den Hofer Bayern und präsentiert auf dem Coverfoto genau das, worum es in dem Buch geht: Um Fußball in seiner traditionellen, alten, nicht kommerzialisierten Form. Um Vereine und Menschen, die sich auch bewusst dagegen wehren, die Bundesliga und das Geschäft um Millionen toll zu finden.

So geht es auf den 236 Seiten um Altona Hamburg (mit einem Museumsdirektor, der dort die Besucherzahlen verdoppelte), um den ständigen Retter des KFC Uerdingen, um die neue Fankultur von TeBe Berlin, um fehlende infrastrukturelle Möglichkeiten beim SC Pfullendorf, um den Bahlinger SC, um Fortuna Köln, die Stuttgarter Kickers, Carl-Zeiß Jena, Chemie Halle (und einen 85 Jahre alten, weiblichen Fan), Sachsen und Lok Leipzig, Dynamo Dresden, Waldhof Mannheim, den VfR Aalen, Göttingen 05, der Freiburger FC (und seinen Niedergang), die Fan-Problematik vor allen in den neuen Bundesländern und den Grund, warum Internet-Redakteur Peter Wingen bei Schwarz-Weiß Essen Stadionverbot hat.
Fazit: Wer kleine Vereine liebt, auf Tradition steht und auf alte Fußball-Stadion abseits von modernen und gleich aussehenden Arenen, wer ein Herz hat für Loserteams und wer sich mit einer lebendigen Fanszene identifizieren kann, der wird das Buch locker an einem Abend verschlingen wollen. Das Buch ist im Verlag "Die Werktstatt" erschienen.
Gewinnspiel für anpfiff-Leser
anpfiff verlost an seine Leserinnen und Leser insgesamt vier Exemplare des hier vorgestellten Buches. Schreiben Sie einfach eine Email an voting@anpfiff.info mit dem Betreff "Gewinnspiel" und nennen Sie uns Name, Vorname sowie Ihre Anschrift. Unter allen Einsendungen, die bis zum 15. Juli 2009 bei uns eingehen, werden wir die Gewinner ermitteln. Viel Glück!
Alle Gewinner werden auf anpfiff.info veröffentlicht, die Bücher per Post zugestellt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.