Internationales U13-Turnier: Eintracht Frankfurt dominiert und gewinnt - anpfiff.info
Artikel veröffentlicht am 20.01.2026 um 06:00 Uhr
Internationales U13-Turnier: Eintracht Frankfurt dominiert und gewinnt
Eintracht Frankfurt hat das Internationale U13-Hallenturnier in der tectake-Arena gewonnen – und das auf sehr dominante Art und Weise. Die Hessen gewannen all ihre Partien und kassierten dabei nur vier Gegentore. In den Finalspielen hatten Mainz und Köln nicht den Hauch einer Chance. Die vier lokalen Teams landeten ohne Punkte auf den letzten vier Plätzen.
Von Alexander Rausch

Schon nach dem ersten Turnierspiel hatten viele eine leise Vorahnung, wie stark die U13-Kicker der Frankfurter Eintracht sind. Mit 16:0 fegten sie die Heidingsfelder von der Platte. Aber nicht nur die Grün-Weißen hatten gegen die Adler keine Chance, auch alle weiteren Teams unterlagen teils deutlich. Erster nach der Vorrunde, Erster nach der Zwischenrunde, Erster nach der Endrunde. Eine beeindruckende Bilanz, der die Rot-Schwarzen in den Finalspielen das I-Tüpfelchen aufsetzten. Erst fegten sie im Rhein-Main-Derby die Mainzer mit 5:0 vom Feld und im Finale dann den 1. FC Köln mit 6:0. Ehe sich beide Kontrahenten versahen, hatten die Frankfurter die Duelle schon für sich entschieden.

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Okan Gündüz kommt gerne nach Würzburg

„Das war eine Top-Leistung von uns. Ich begleite die Jungs schon einige Zeit und wusste, dass sie dazu in der Lage sind“, lobte Coach Okan Gündüz, der nach dem Traumstart allerdings auch leichte Schwankungen erkannte. In der Crunchtime hätten die Seinen dann aber voll hochgefahren. „Das war von der Mentalität und der Einstellung her schon herausragend. Vergangene Woche standen wir bei einem anderen Hallenturnier im Finale und haben verloren. Der Stachel saß noch und die Jungs wollten das nicht erneut erleben“, berichtet der Übungsleiter, der schon seit vielen Jahren gerne nach Würzburg kommt. Einerseits weil das Turnier ein sehr gutes Niveau habe, andererseits wegen der besonderen Atmosphäre und der sehr guten Organisation. Einzig die Wartezeiten hätte er gerne etwas verkürzt.


Vincent Karl beeindruckte die Zuschauer und jubelte mehrmals, nachdem er selbst getroffen hatte.
Alexander Rausch/anpfiff.info

Zwei Lokalmatadoren am Ball


In denen war allerdings Zeit sich untereinander und mit anderen Teams auszutauschen. Das nutzten auch die Lokalmatadoren der Eintracht. Denn gleich zwei Jungs kamen aus hiesigen Gefilden. Vincent Karl, der kleine Bruder von Bayern-Shootingstar Lennart Karl, verzückte die Zuschauer mit feinen Dribblings, starken Pässen und mehreren Treffern, darunter das Führungstor im Finale von halbrechts in den linken Winkel.

Nicht weniger überzeugte Roman Mosmann. Der gebürtige Heidingsfelder jubelte ebenfalls über eigene Treffer, unter anderem im ersten Duell gegen seine alten Kollegen, die auch von seinem Vater Andreas betreut werden. „Er ist ein Eigengewächs und hat ein starkes Turnier gespielt“, zeigte sich Mark Dingfelder, zweiter Vorstand der Grün-Weißen, über eine „besondere Geschichte“. Dementsprechend groß war dann auch der Support der Heidingsfelder für die Eintracht und freuten sich hernach über ein gemeinsames Foto mit dem Turniersieger.


Roman Mosmann gewann vor der eigenen Haustür mit der Frankfurter Eintracht das Internationale Turnier in Würzburg und schenkte dabei seinem Vater mehrere Treffer ein.
Alexander Rausch/anpfiff.info

Heidingsfeld bringt alle Jungs zum Einsatz

Die Herrieden-Kicker selbst zahlten auf sportlicher Ebene mächtig Lehrgeld. Gleich mehrere Male verloren sie zweistellig. Ein eigener Treffer blieb ihnen zudem nicht vergönnt. „Wir haben alle Spieler zum Einsatz kommen lassen und nicht auf das Leistungsvermögen der Spieler geschaut. Die Kids haben große Freude und erzählen noch in vielen Jahren davon, dass sie gegen Top-Teams aus Europa gespielt haben. Diese Erlebnisse behalten sie“, stellt der Funktionär die Teilnahme und den Teamevent-Charakter in den Vordergrund und nicht das sportliche Abschneiden, auch wenn die Ergebnisse natürlich wehgetan hätten.


Trotz allem Einsatz: Ein Punktgewinn war den WFV-Kickern nicht vergönnt.
Alexander Rausch/anpfiff.info

Alexander Geiling hätte gerne besser abgeschnitten


Kaum besser verlief das Turnier für die Jungs des Würzburger FV. Auch die Blauen verloren alle Partien, nur nicht derart deutlich wie die Heidingsfelder. Gegen den FC Utrecht schnupperten sie sogar an einem Punktgewinn und auch dem Stadtrivalen vom Dallenberg boten sie im Spiel um Platz 13 Paroli. Dennoch hatte sich Alexander Geiling mehr erhofft: „Nach dem Gewinn der Bezirksmeisterschaft dachte ich, dass wir mehr reißen können. Allerdings fehlt es unserem Kader an Breite. Andere Teams sind deutlich ausgeglichener aufgestellt. Die Schwelle zwischen der BFV-Förderliga und der DFB-Förderliga ist schon deutlich.“

Trotz der vorhandenen sportlichen Enttäuschung zählten aber für den FV-Coach vor allem aber die persönlichen Erfahrungen: „Ich hatte drei Kids von Hertha BSC. Alle waren super nett, sehr hilfsbereit, sehr offen. In Gesprächen wird aber schnell deutlich, dass das eine andere Welt ist. Sie trainieren fast täglich. Manche besitzen bereits jetzt Sponsoringverträge.“

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Finalspiele

Halbfinale
FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt 0:5
FC Schalke 04 - 1. FC Köln 2:3

Finale 

Eintracht Frankfurt - 1. FC Köln 6:0


Spiele hiesige Teams

FC Würzburger Kickers U13
Borussia Dortmund 0:4
FC Utrecht 0:3
FSV Mainz 05 0:1

Hertha BSC 0:6
Borussia Mönchengladbach 0:1

Würzburger FV 3:1 (Spiel um Platz 13)

FC Würzburger Kickers U12
Austria Wien 1:4
1. FC Nürnberg 0:5
1. FC Köln 0:4

Eintracht Frankfurt 1:4
Hannover 96 0:6

Würzburger FV
Hertha BSC 0:5
Karlsruher SC 0:6
Borussia Mönchengladbach 1:4

FSV Mainz 05 0:3
FC Utrecht 1:2

FC Würzburger Kickers U13 1:3 (Spiel um Platz 13)

SV Heidingsfeld
FC Schalke 04 0:7
Eintracht Frankfurt 0:16
Hannover 96 0:9

1. FC Nürnberg 0:15
Austria Wien 0:12

Vorrunde - Zwischenrunde

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