Hallensaison vor der Tür: Kein Kronach und wieder Coburg - anpfiff.info
Artikel veröffentlicht am 17.10.2023 um 18:00 Uhr
Hallensaison vor der Tür: Kein Kronach und wieder Coburg
Auch wenn derzeit noch kräftig auf dem Feld gespielt wird und es noch einige Wochen bis zur Winterpause dauert, steht die Hallenrunde im Bereich Coburg-Kronach-Lichtenfels mehr oder minder bereits vor der Tür. 32 Teams haben bisher gemeldet, vier Hallen steht zur Verfügung, aber die in Kronach nicht. Und auch die Bezirksendrunde steht schon fest. Sie findet am 14. Januar erneut in der HUK-Arena in Coburg statt.
Von Marco Heumann
„Die mechanische Zuschauertribüne ist bereits nach der letzten Prüfung durch einen Sachverständigen im April 2023 wegen Mängeln nicht mehr nutzbar.“ Das Landratsamt Kronach ließ gegenüber dem Fränkischen Tag kürzlich keinen Zweifel daran, dass es für den Hallenfußball in Kronach auch in der Saison 2023/2024 schlecht aussieht. War es im vergangenen Jahr ein Wasserschaden, der zum Aus für das Kronacher Hallen-Mekka führte, sind es diesmal die gesperrten Tribünen, die eine Austragung von Turnieren in der Dreifachturnhalle unmöglich und auch sinnlos machen.

Kronach bleibt erneut außen vor

„Es wäre schade, aber ohne Zuschauer ergibt es wenig Sinn. Wir müssen erstmal abwarten, sonst wird die Meisterschaft eben in eine andere Halle verlegt“, deutete Kreisspielleiter Egon Grünbeck schon vor einigen Tagen gegenüber dem Fränkischen Tag an, was seit Dienstagnachmittag Gewissheit ist. Die Hallenendrunde im Spielkreis Coburg-Kronach-Lichtenfels findet erneut ohne Turnier in Kronach statt.

Stattdessen gibt es vier Hallen, die mit Unterstützung der Vereine gebucht wurden, in denen gespielt werden soll und in denen auch im vergangenen Jahr bereits Turniere stattfanden: die HUK-Arena in Coburg, die Frankenland-Halle in Ebersdorf, die Kordigasthalle in Altenkunstadt und die Bayernhalle in Bad Rodach.

Wann genau wo und mit welchen Teams gekickt wird, steht aktuell noch nicht fest. Bis 31. Oktober sind Meldungen für die Hallenrunde möglich. Erst dann werden Egon Grünbeck und sein Team die Teilnehmer auf die einzelnen Turniere verteilen.

Der Titelverteidiger FC Coburg.
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FC Coburg als Titelverteidiger

Als Titelverteidiger geht der FC Coburg an den Start, der im vergangenen Winter das Endspiel in der HUK-Arena knapp mit 1:0 gegen den TSV 1860 Staffelstein für sich entscheiden konnte. Die Vestestädter sind auch das klassenhöchste Team, das bisher für die Hallenrunde im Spielkreis gemeldet har. Neben dem Bayernligisten ist mit dem TSV Mönchröden auch der einzige Landesligist aus der Region am Start. Dazu kommen die Bezirksligisten Sylvia Ebersdorf (Vorjahresdritter), TSV Neukenroth, FC Mitwitz und SV Friesen sowie weitere 26 Mannschaften von der Kreisliga bis zu den B-Klassisten FC Redwitz und TSV Bertelsdorf.

Ähnlich wie im Vorjahr dürfte es nach den Vorrunden direkt in die Teilkreisfinals und dann in das Kreisfinale gehen. In dem werden die Teilnehmer für die Endrunde auf Bezirksebene ermittelt. Wo und wann die stattfindet steht bereits fest. Das Treffen der besten Hallenteams aus Oberfranken macht erneut in der HUK-Arena Station. Dort wird am Sonntag, 14. Januar, der Nachfolger der DJK Don Bosco Bamberg ermittelt.


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Die bisher 32 Teilnehmer

Byyernliga

FC Coburg

Landesliga

TSV Mönchröden

Bezirksliga

SC Sylvia Ebersdorf
SV Friesen
TSV Neukenroth
1. FC Mitwitz

Kreisliga


TSV Sonnefeld
SV Großgarnstadt
SG Heldritt/1860 Bad Rodach
SG Krecktal
TSV Oberlauter
SV Coburg-Ketschendorf
1. FC Stockheim
1.FC Altenkunstadt
TSV Steinberg
VFR Johannisthal
SV Neuses
TSV Weißenbrunn

Kreisklasse

Spvg Ahorn
SV Hut Coburg
FC Bad Rodach
TSV Dörfles-Esbach
SG Gifting/Rothenkirchen
TSV Wilhelmsthal
DJK SV Neufang
VFR Schneckenlohe
SG I TSV Küps/Schmölz
FC U/Oberrodach
SC Hassenberg

A-Klasse

Teutonia Haßlach

B-Klasse

TSV Bertelsdorf
FC Redwitz


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