(SG) Oberes Pegnitztal (SC Rupprechtstegen 1/SV Hartenstein 1/SV Alfalter 1/TSV Velden 1) 

Artikel veröffentlicht am 23.06.2018 um 06:00 Uhr
Meisterportrait SG Ob. Pegnitztal: Stiegler: „Ab der Winterpause war ich mir sicher"
Für die einen ist es der Wiederaufstieg in die Kreisliga, für die anderen ist es der erstmalige Schritt ins Kreisoberhaus. Als Spielgemeinschaft bestehend aus vier Vereinen hat die SG Oberes Pegnitztal die Meisterschaft in der Kreisklasse 4 errungen. Spielführer Michael Stiegler hat ab dem Winter damit gerechnet.
Von Uwe Kellner
Die SG Oberes Pegnitztal ist Meister der Kreisklasse 4 in der Saison 2017/18.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUR MEISTERSCHAFT!

SG war logische Konsequenz

Der SC Rupprechtstegen ist im Vorjahr aus der Kreisliga abgestiegen und schloss sich für die neue Runde mit dem TSV Velden, dem SV Alfalter und dem SV Hartenstein zur SG Oberes Pegnitztal zusammen. „Für uns gab es keine andere Alternative", äußert sich Michael Stiegler, der die Mannschaft als Kapitän durch die Saison führte. „Unsere Spieler wurden älter und immer weniger. Deswegen war es gut, dass wir ein paar neue und junge Fußballer dazubekommen haben." Der Stamm der Mannschaft bestand weiterhin aus Rupprechtstegener Jungs. Spieler wie Marco Singer aus Velden oder auch der beste Torjäger Martin Appel, der aus Alfalter kommt, genauso wie einige andere Akteure aus den weiteren SG-Vereinen, waren ebenso wichtig für den späteren Erfolg. Die Blutauffrischung tat dem Kreisklassisten gut. Zuvor hatte Rupprechtstegen ob Bezirksliga oder Kreisliga jahrelang dasselbe Team beieinander und nur wenige bis keine Neuzugänge. „Es ist besser angelaufen als erwartet. Wie sich die Mannschaft zusammengesetzt hat, war sehr gut. Wir waren schon vor der Saison der Meinung, dass wir oben mitspielen können."

Rupprechtstegens Vorsitzender Detlef Seidler ist einer der Väter der SG Oberes Pegnitztal. Nach der abgelaufenen Saison sollte es nur noch wenige Kritiker des Zusammenschlusses geben.
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Michael Stiegler war sich früh sicher

Die SG Oberes Pegnitztal wurde bis zur Winterpause nur einmal besiegt. Das Derby gegen den SV Neuhaus verloren sie mit 3:4. „Ich war mir im Winter schon sicher, dass wir uns die Meisterschaft holen werden, weil ich kein anderes Team gesehen habe, das qulitativ und in der Breite so gut aufgestellt war wie wir", sagt der Spielführer. Trotzdem hat die SG Oberes Pegnitztal keine gute Rückrunde gespielt und die Konkurrenz blieb hartnäckig. So kam es, dass die SG gegen den ärgsten Verfolger aus Schönberg lediglich einen Punkt aus zwei Spielen geholt hat, sich von Henfenfeld zweimal 1:1 getrennt hat und beispielsweise beide Partien gegen den TSV Lauf verlor. „Dafür waren wir gegen die hinteren Mannschaften da und haben unsere Punkte geholt. Gegen die vorderen Teams hat uns das eine oder andere Mal das Spielglück gefehlt. Die Niederlagen waren nicht immer unbedingt verdient", erinnert sich Michael Stiegler.

Michael Stiegler ging bereits in der Bezirksliga für den SC Rupprechtstegen zum Kopfball. Damit war er nicht der einzige ehemalige Bezirksligaspieler im Kader der SG Oberes Pegnitztal. Relativ souverän sicherte sich die neue SG die Meisterschaft in der Kreisklasse 4.
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Viel Erfahrung aus Bezirksliga-Zeiten


Die Defensive des Meisters war mit 40 Gegentreffern in 30 Spielen nicht gerade überragend, dafür waren die 88 Treffer von 20 verschiedenen Torschützen der Spitzenwert der Kreisklasse 4. Michael Stiegler würde jedoch keinen Mannschaftsteil herausheben. „Wir waren in allen Bereichen gleich gut aufgestellt." Auch er selbst hat sowohl defensiv als auch offensiv mitgewirkt. „Wenn es etwas gibt, das uns ausgezeichnet hat, dann war es unsere Erfahrung. Immerhin hatten wir stets fünf oder sechs Spieler in der Startaufstellung, die schonmal in der Bezirksliga gespielt haben." Dazu kam, dass die Trainingsbeteiligung spitze war und mit Klemens Merkl der richtige externe Trainer verpflichtet wurde, der neue Reize und neue Impulse setzen konnte. „Er hat die Interessen aller Vereine unter einen Hut bekommen, was ja auch nicht so leicht ist." Egal ob in Rupprechtstegen, oder in Velden. Die Zuschauerresonanz war durchgehend ansprechend. „Man hat gemerkt, dass es für die Veldener schon etwas Besonderes war, in der Kreisklasse so weit oben zu stehen. Unsere Rupprechtstegener Fans waren da aus den letzten Jahren schon etwas verwöhnter und kritischer."

Trainer Klemens Merkl brachte als externer Trainer neuen Schwung in die Mannschaft und packte in seinem ersten Jahr den sofortigen Aufstieg mit seinen Jungs.
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Kreisliga ist stemmbar

Die Meisterschaft erreichte die SG Oberes Pegnitztal rechnerisch als Zuschauer, als der FSV Schönberg am drittletzten Spieltag gegen den TSV Lauf verlor. „Natürlich ist es schöner, wenn man auf dem Platz aufsteigt, aber wir haben die Meisterschaft auch so gebührend gefeiert", lacht Michael Stiegler. Durch die Meisterschaft darf die SG Oberes Pegnitztal in der neuen Saison wieder in der Kreisliga antreten. Der Spielführer sieht sein Team dafür gewappnet. „Ich würde nicht sagen, dass der Klassenerhalt nur mit sehr viel Glück machbar ist. Wir haben genügend Spieler in der Mannschaft, die in dieser Liga bereits gespielt haben. Außerdem müssen wir ja erstmal schauen, wie sich unsere Mannschaft zur nächsten Saison aufstellt", sagt Michael Stiegler. Er selbst spielte das erste Mal in der Kreisklasse und ist hier auf viele Gegner getroffen, gegen die er in Punktspielen zuvor noch nie angetreten war. „Das war eine schöne Erfahrung, aber jetzt bin ich froh, wieder in der Kreisliga zu sein, allein deswegen, weil es da wieder Linienrichter gibt und man weiter rumkommt."

Die SG Oberes Pegnitztal wurde als Zuschauer auf dem Sportplatzd es FSV Schönberg Meister. Die Jungs von Trainer Klemens Merkl feierten den Aufstieg trotzdem ausgiebig. 
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Tabellenplatzierung

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Tabellenverlauf


Top-Torschützen


Top-Vorlagengeber


Team in Zahlen

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Spiele gewonnen
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Spiele ohne eigenen Treffer
2
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Verschiedene Torschützen
20
Eigentore
3
Elfmetertore
5
Gelbe Karten
53
Gelb-rote Karten
7
Rote Karten
1
Eingesetzte Spieler
35
Zuschauer
1560
Zuschauerschnitt
111

Torbilanz nach Minuten


Serien

Am längsten ungeschlagen
06.08.2017 - 15.10.2017
12 Sp
32 Pkt
36:12 Tore
Am längsten ohne Sieg
25.03.2018 - 15.04.2018
3 Sp
3 Pkt
3:3 Tore
Die meisten Siege in Folge
12.09.2017 - 07.10.2017
6 Sp
18 Pkt
20:6 Tore
Die meisten Remis in Folge
25.03.2018 - 15.04.2018
3 Sp
3 Pkt
3:3 Tore
Zuhause ungeschlagen
06.08.2017 - 06.05.2018
11 Sp
31 Pkt
43:13 Tore
Auswärts ungeschlagen
05.11.2017 - 13.05.2018
7 Sp
15 Pkt
16:7 Tore

Spieler-Bilanz

Spieler
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Übersicht enthält nur Verbandsspiele.

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