Artikel veröffentlicht am 15.05.2022 um 17:00 Uhr
Meister der Bezirksliga Ufr./Ost: Größter Erfolg der Vereinsgeschichte perfekt
MIT VIDEO Die DJK Dampfach hat es endlich geschafft! Mit einem 4:2 im Auswärtsspiel beim TSV Forst  sicherte sich die Mannschaft von Oliver Kröner mit dem Meistertitel in der Bezirksliga Unterfranken-Ost den größten Erfolg der Vereinsgeschichte und steigt erstmals in die Landesliga auf. anpfiff.info gratuliert dem Meister.
Von Marco Heumann
24 Spiele und nur zwei Niederlagen, die es erst vor wenigen Tagen gab. 18 Siege und damit deutlich mehr als alle anderen Teams in der Bezirksliga Unterfranken-Ost. Mit die  meisten Tore geschossen und  weniger als eines pro Partie im Schnitt kassiert. Die Nummer eins sowohl in der Heim- als auch in der Auswärtstabelle. Schon ein Blick in die Statistik zeigt, dass die DJK Dampfach ein mehr als würdiger Meister der Bezirksliga Unterfranken-Ost ist. Die Mannschaft von Oliver Kröner hat die Liga dominiert und sich folgerichtig schon jetzt den Titel geholt, der im 51. Jahr des Vereins auch der größte Erfolg in der DJK-Geschichte ist.

Ausgelassener Jubel der Dampfacher Jungs.


Mit 500 Einwohnern in die Landesliga

Ab dem Sommer darf die Mannschaft aus dem 500-Einwohner-Dorf, das ein Gemeindeteil von Wonfurt im Landkreis Haßberge ist, erstmals in der Landesliga antreten. Die Dampfacher Erfolgsstory ist damit um ein weiteres Kapitel reicher. Vor nicht einmal 20 Jahren begann im Sommer 2004 der Höhenflug der DJK in der A-Klasse, die damals die niedrigste Liga im Spielkreis war. Via Relegation ging es in die Kreisklasse und von dort drei Jahre später in die Kreisliga. In der wurden die Dampfacher schnell zum Spitzenteam, das nach weiteren drei Jahren erstmals in die Bezirksliga aufstieg, wo es den ersten uns bisher einzigen Rückschlag gab. In der Saison 2011/2012 verpasste man den Klassenerhalt und musste zurück ins Haßberge-Oberhaus, aus dem man zwei Jahre später erneut in die Bezirksliga aufstieg, in der man bis heute blieb und die man jetzt eine weitere Liga nach oben verlassen wird.

Ein logischer Schritt! Über Jahre wurde - natürlich auch dank der finanziellen Unterstützung durch den Vorsitzenden Bernd Riedlmeier - eine Mannschaft aufgebaut, die zu höherem berufen schien. Doch meist reichte es nur zu Platzierungen im oberen Mittelfeld. Der entscheidende Schritt nach vorne gelang erst im Herbst 2019 durch einen Trainerwechsel. Oliver Kröner löste Steffen Rögele ab. Ein Ex-Profi ging, ein anderer kam und entpuppte sich schnell als Glücksgriff. Unter dem 47-Jährigen wurde das Team zu einer Einheit, die nach und nach sinnvoll ergänzt und zum Aufstiegsaspiranten wurde.

Ein echter Glücksgriff: Meistertrainer Oliver Kröner.
anpfiff.info

Oliver Kröner entpuppt sich als Glücksgriff

Schon in der Corona-Runde 2019/2021 gab es, nachdem Oliver Kröner im September das Kommando übernommen hatte, nur noch drei Niederlagen aus 15 Partien. Am Ende war man - vor allem bedingt durch den mäßigen Start - zwar nur Achter, hatte die Pandemie-Unterbrechungen aber genutzt, um den Kader in Form zu bringen und an wichtigen Stellen zu verstärken. Bereits im Sommer 2020 kam mit Luis Schenk vom Nachbarn (SG) Traustadt/Donnersdorf ein talentierter Akteur, der zeigte, wo die Verantwortlichen künftig einen Fokus setzen wollten - bei jungen, entwicklungsfähigen Spielern aus der Region.

Auch die vor dieser Runde verpflichteten Robin Baumgärtner (SG Sulzheim/Alitzheim), Daniel Lutz (TSV Gochsheim 2) oder Keeper Niklas Götz passen in dieses Beuteschema. Genau wie Leon Heppt, der zwar beim TSV Abtswind und den Würzburger Kickers schon höherklassige Erfahrung sammeln konnte, aber erst 22 Jahre alt ist und aus Augsfeld kommt. Neben den Talenten kamen auch zwei erfahrene Eckpfeiler, die wissen wie es höherklassig zugeht. Schließlich waren Danny Schlereth und Max Witchen zuvor beim Bayernligisten FC Sand am Ball, der Erstgenannte sogar als absoluter Führungsspieler.

Routinier und künftig Landesliga-Spieler: Phillip Gessendorfer (vo.)
anpfiff.info

Die Frage war nur noch das Wann

Weil es Oliver Kröner zudem gelang seine Spieler durch intensives Training besser zu machen, allen voran Adrian Hatcher, der sich zu einem der Top-Goalgetter in der Bezirksliga mauserte, haben die Dampfacher den in der Breite gewiss besten Kader der Klasse und wurden der Favoritenrolle, die ihnen von vielen zugedacht wurde, vom ersten Spieltag an gerecht. An dem gab es zwar "nur" ein Unentschieden gegen Neuling SG Stadtlauringen/Ballingshausen. Doch dem kleinen "Patzer" zum Auftakt sollten bis zur Winterpause nur noch zwei weitere Remis, aber zwölf Siege folgen. Der Herbstmeistertitel war der DJK nicht zu nehmen. Und auch nach der Winterpause wurde weiter gesiegt. Vier Dreier zum Auftakt stellten die Weichen endgültig auf Meisterschaft. An der gab es auch nach der ersten Niederlage beim TSV Ettleben/Werneck und einem Unentschieden zuvor beim TSV Bergrheinfeld keine Zweifel. Und auch die Last-Second-Niederlage im Spitzenspiel beim SV-DJK Oberschwarzach sorgte nur noch für einen Aufschub. Die Frage war auch nach dem 0:1 eigentlich nur, wann würde in Sachen Meisterschaft Vollzug gemeldet werden können.

Die Antwort: Am Sonntag nach dem Spiel beim TSV Forst!

anpfiff.info gratuliert dem verdienten Meister und wünscht viel Spaß beim Feiern sowie in der neuen Runde in der Landesliga.



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Tabelle Bezirksliga Ufr./Ost

Pl.
Team
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4
26
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44
8
26
46:47
35
9
26
37:38
35
10
26
33:47
32
11
26
45:55
29
12
26
37:47
29
13
26
29:76
18
Direkter Vergleich bei Punktgleichheit


Spiele DJK Dampfach

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A
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So, 31.10.2021
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So, 07.11.2021
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Sa, 13.11.2021
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So, 15.05.2022
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Fr, 20.05.2022
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Bilanz Dampfach 2021/22

Spieler
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7
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-
4
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-
-
Übersicht enthält nur Verbandsspiele.

DJK Dampfach in Zahlen

Spiele
22
Spiele gewonnen
17
Spiele unentschieden
4
Spiele verloren
1
:0
Zu-Null-Spiele
7
0:
Spiele ohne eigenen Treffer
1
Tore gesamt
54
Verschiedene Torschützen
12
Eigentore
2
Elfmetertore
3
Gelbe Karten
49
Gelb-rote Karten
3
Rote Karten
3
Eingesetzte Spieler
23
Zuschauer
1869
Zuschauerschnitt
186

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