Artikel veröffentlicht am 11.10.2018 um 12:00 Uhr
Das Duell mit dem Ex: Ein Wiedersehen unter Freunden
Gut gestartet ist der ASV Weisendorf in die zweite Bezirksligasaison und war auch lange Zeit ungeschlagen. Nach zwei Pleiten in Serie konnte am letzten Spieltag aber wieder gewonnen werden, sodass der ASV am kommenden Freitag mit breiter Brust gegen die SpVgg Erlangen auflaufen kann - natürlich ein besonderes Spiel für Bernd Fuchsbauer, der von der Spieli zurück zu seinem Heimatverein kam.
Von Sebastian Baumann
War bis letzte Saison Trainer der Spieli: Bernd Fuchsbauer
Sebastian Baumann
Ein wenig unbemerkt, aber durchaus furios startete der ASV Weisendorf in die Saison. Denn nach neun Spieltagen war die Fuchsbauer-Elf noch ungeschlagen und lag in Tuchfühlung zur Tabellenspitze. “Es war aber klar, dass wir irgendwann verlieren werden”, ist der Trainer aber dennoch zufrieden. “Die zweite Saison ist immer schwerer als die erste. Wir haben während der letzten Saison und auch vor dieser Saison ein paar Säulen innerhalb der Mannschaft verloren, deswegen ist es einfach wichtig, dass wir uns stabilisieren und in der Liga dauerhaft bleiben.” Zuletzt setzte Weisendorf immer wieder auf viele externe Spieler, die den jungen Kickern aus dem eigenen Stall Stabilität verleihen sollte, doch in Zukunft ist vermehrt das Ziel mit Eigengewächsen zu bestehen. Das zeigt sich auch in den bisherigen Spielen. Mit Routinier Christian Janousek steht eigentlich ein erfahrener Innenverteidiger parat, doch der 30-Jährige ist schon länger verletzt und wird erst in Kürze wieder ins Training einsteigen. “Aber mit Andreas Schmidt und Julian Scharschmidt stehen wir defensiv sehr gut.” 22 und 19 Jahre sind die beiden Defensivmänner erst, dennoch hat die Weisendorfer Defensive nur zwölf Gegentreffer bisher bekommen.

Bernd Fuchsbauer ist zurück im blauen ASV-Dress.
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Drei Torwarte - zum Glück


Zum Glück hat Weisendorf einen breiten Kader - auch auf der Torwartposition. Denn schon drei Keeper hüteten den Kasten. Zu Saisonbeginn stand Fabian Zwingel im Kasten, der sich aber nach dem sechsten Spiel verletzte. Danach wechselten sich Felix Hörrlein und Tom Wehner ab. Letztgenannter kam erst spät von der SG Höchstadt zum ASV und musste gleich ran, weil sich Fabian Zwingel verletzt hatte und Felix Hörrlein im Urlaub war. “Fabian hat seine Sache in den ersten Spielen sehr gut gemacht und uns einige Male von einem Rückstand bewahrt. Leider hatte er sich dann verletzt. Felix hat dann zwei Spiele gemacht und war dann im Urlaub. Da kam dann Tom zum Einsatz und hat sich dann leider auch verletzt.” So musste Felix Hörrlein, der mit Sicherheit der bekannteste Name im Kader der “Blumenzupfer” ist, dann doch wieder ran, auch wenn der Trainer den erfahrenen Schlussmann eigentlich langsam aufbauen wollte. “Felix kommt aus einer langen Verletzung und hat deswegen immer wieder Probleme. Deswegen wollen wir ihn auch langsam aufbauen und müssen immer aufpassen, wie er die Belastung verträgt. Aber jetzt sieht das schon gut aus.” Gut für den Cheftrainer ist auch, dass Weisendorf mittlerweile einen Torwarttrainer hat. Denn Thomas Bögershausen, der auch beim ASV Fürth für die Torhüter zuständig ist, kümmert sich seit Saisonbeginn einmal die Woche um die Keeper. “Er macht ein sehr gutes Training und das tut unseren Torwarten auch sehr gut.”

Bei der Spieli gibt mittlerweile Joachim Müller den Ton an, mit dem Fuchsbauer lange bei der Quelle kickte.
fussballn.de / Strauch

Das Wiedersehen mit dem Ex

Freitagabend geht es jetzt gegen den Ex-Verein von Bernd Fuchsbauer und auch gegen einen alten Freund. Denn mit Joachim “Jojo” Müller, den neuen Trainer der Spieli, verbindet Fuchsbauer eine lange Freundschaft aus gemeinsamen Zeiten bei der SG Quelle Fürth. “Natürlich freue ich mich auf das Spiel, weil ich ja immer noch Kontakt zur Spieli habe und auch den Jojo sehr gut kenne. Die Spieli hatte einen schweren Start und hat mittlerweile einen Lauf. Das wird schon eine schwere Aufgabe.” Allerdings hat seine Mannschaft in den ersten Spielen der Saison gezeigt, dass sie mithalten können - wie zuletzt gegen Cagrispor Nürnberg. Da gewann die Fuchsbauer-Truppe auch gegen einen vermeintlich deutlich namhafteren Gegner. “Wichtig ist für uns, dass wir nach unten Abstand haben. Das ist mit den 20 Punkten gut gelungen bisher. Aber mehr auch nicht. Denn mit 20 Punkten steigt man immer noch ab - vor allem in dieser engen Liga, in der jeder jeden schlagen kann.

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