Artikel veröffentlicht am 06.11.2017 um 18:00 Uhr
U17-Don Bosco Coach Matthias Behr:: „Sind auf einem sehr guten Weg“
Aktuell rangiert die U17 der Don Bosco Bamberg in der Bezirksoberliga auf Platz vier  der Tabelle. Trainer Matthias Behr (48) ist zufrieden mit der sportlichen Leistung seiner Mannschaft und der Entwicklung im Jugendbereich des Vereins.
Von Kai Heermann
Herr Behr, Sie stehen mit Ihrer U17-Mannschaft momentan auf einem soliden vierten Tabellenplatz. Wie glücklich sind Sie mit der gegenwärtigen Position?
Matthias Behr: Wir sind heuer in die Bezirksoberliga aufgestiegen und mussten eine komplett neue Mannschaft zusammenbauen. Mit neun Neuzugängen und zwei Spielern aus der C-Junioren Bezirksoberliga. Aktuell stehen wir auf einem sehr guten vierten Platz, obwohl uns die knappen Niederlagen gegen die Spitzenmannschaften JFG Steigerwald und der SpVgg Bayreuth schon wehtun. In beiden Spielen hätten wir mit ein bisschen Glück auch als Sieger vom Feld gehen können.

Don Boscos U17-Trainer Matthias Behr (48)
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Zuletzt unterlag Ihr Team dem Ligaprimus Bayreuth mit 0:1. Woran hat es gelegen?
Matthias Behr: Es sind zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegeneinander angetreten, wobei ein Fehler das Spiel entscheiden sollte. Insgesamt gab es wenig Torchancen aus dem Spiel heraus. Das Tor des Tages fiel nach einem Ballverlust in Überzahl an der Mittellinie. Wir standen insgesamt zu hoch. So kam der Ball über die rechte Seite ins Zentrum, wo der Mittelstürmer der Bayreuther vollendete. Es ist ärgerlich, da bei allen drei Spielen gegen die Top Drei der Liga Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entschieden haben.

Woran mangelt es der Mannschaft, um oben anzugreifen?

Matthias Behr: Wir kommen aus der Kreisliga und müssen uns erst an die neue Klasse gewöhnen. Es sind viele neue Spieler hinzugekommen. Diese zu integrieren und die Voraussetzungen zu schaffen, dass sie sich bei der Djk wohlfühlen können, ist unsere Aufgabe. Wir sind auf einem sehr guten Weg. Als ehrgeiziger Fußballer versucht man natürlich, jedes Spiel zu gewinnen. Das muss unser Anspruch sein.

Vor der Unterschrift bei der DJK waren sie lange Zeit Trainer im Seniorenbereich. Woher kam der Reiz für ein Engagement im Jugendbereich?

Matthias Behr: Es ist inzwischen meine fünfte Saison bei Don Bosco. Vor meinem Engagement bei der DJK war ich schon einmal im Jugendbereich tätig. Beim SV Hirschaid stiegen wir mit der A-Jugend in die Bayernliga auf und auch der Damenfussball war für mich eine Super-Erfahrung. Ich trainierte die Drosendorfer Damenmannschaft zwei Jahre erfolgreich in der Bayernliga. Der Jugenfußball aber hat mir am meisten Freude bereitet, weil man da auf Spieler trifft, die willig, ehrgeizig und immer hochmotiviert sind. Zudem spüre ich bei der DJK Don Bosco ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl. Die Verantwortlichen leisten sehr gute Arbeit.

Am Wochenende 2:0-Sieger bei der (SG) Wacker Haig: Die U17 von Don Bosco Bamberg.
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Inwieweit entspricht das heutige Vereinsleben Ihren damaligen Vorstellungen?
Matthias Behr: Als ich hier anfing, war bereits die Kooperation mit dem SV Memmelsdorf beschlossen. Man wollte zum einen Gegenspieler des FC Eintracht Bamberg sein und zum anderen den Einstieg in den erfolgsorientierten Juniorenfußball finden. Aus verschiedenen Gründen wurde die Zusammenarbeit nach nur einem Jahr wieder beendet. Aus meiner Sicht der genau richtige Schritt. Von an ging es steil bergauf. Mit dem Jugendkoordinator Mario Zukolo, Rainer Schmitt und dem Jugendleiter Tom Karch wurden die richtigen Schrauben gedreht. So stehen wir aktuell mit der A-Jugend in der Landesliga, der B-Jugend in der Bezirksoberliga und mit den C-Junioren in der Bayernliga.

Sie scheinen mit Ihrem Eifer den richtigen Club gefunden zu haben.

Matthias Behr: Trotz meiner Fußballbegeisterung wollte ich eigentlich aufhören, aber Tom Karch konnte mich für ein Traineramt begeistern. Das war genau die richtige Entscheidung. Ich fühle mich sehr wohl bei der DJK. Einen besseren Verein hätte ich mir nicht vorstellen können.

Wie lautet die sportliche Zielsetzung?
Matthias Behr: Am Ende der Saison möchten wir unter den ersten vier Mannschaften stehen. Das ist und muss unser Ziel sein. Vor allem wollen wir die Jungs aber auch auf andere Aufgaben vorbereiten. Sie sollen nächste Saison in die A-Jugend-Landesliga hochgehen. Auf längere Sicht sollte es aber unser Ziel sein, die B-und A-Junioren in den Landesligen zu haben, um auch einige Spieler für die erste und zweite Mannschaft rauszubringen. 

Vielen Dank für das Gespräch!

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