Artikel veröffentlicht am 20.12.2013 um 17:11 Uhr
Mannschaft des Jahres der Frauen: Seit über 800 Tagen ohne Punktverlust
Als die SpVgg Bayreuth zur Saison 2011/12 in der Kreisklasse eine neu gegründete Frauen-Mannschaft ins Rennen um Punkte und Tore schickte begann eine beispiellose Serie, die bis zum heutigen Tage anhält. Die Altstädterinnen heimsten zwei Meisterschaften in Folge ein und verteidigten auch ihren Titel „Mannschaft des Jahres“ erfolgreich! anpfiff gratuliert auf das Herzlichste
Von Bernd Riemke
Die Superlative scheinen nicht enden zu wollen. Am 28. August 2011 bestritt die wieder ins Leben gerufene Frauen-Mannschaft der SpVgg ihr erstes Pflichtspiel in der Kreisklasse. Seither standen 38 Punktspiele auf dem Programm – in denen die Spielerinnen von Erfolgstrainerin Renate Kraus 38 Siege feierten. Mehr als 800 Tage sind seit der Premiere vergangen und bis auf zwei Niederlagen im Pokal, die für die Erstellung der anpfiff-Rangliste keine Bedeutung haben, hat die SpVgg Bayreuth in dieser Zeit eine absolut blütenweiße Weste. Den schwarz-gelben Torbienen ist damit ein Kunststück gelungen, das bisher noch kein Team vorher erreichen konnte: die Titelverteidigung. Die Wagnerstädterinnen sind zum zweiten Mal in Folge anpfiff Mannschaft des Jahres und dürfen sich neben einem nagelneuen hochwertigen Spielball, gesponsort von der Firma Fip Sport, auch noch über 100Liter Freibier von der Brauerei Friedenfelser sowie über einen Verzehrgutschein des Restaurant Weihenstephan freuen. anpfiff gratuliert den siegreichen „Wiederholungstäterinnen“ auf das Herzlichste.

Das Podium

Keinen Deut weniger imposant ist das, was die unmittelbar dahinter platzierten Teams erreichten. Der ASV Oberpreuschwitz, der ebenfalls erst einen Restart in Angriff nahm verlor 2013 keine einzige Begegnung, musste sich nach einer Punkteteilung jedoch mit der Rolle der Kronprinzessinnen zufrieden geben.  Ähnlich wie die SpVgg Stegaurach, die mit bärenstarken 2,80 Punkten nach dem Aufstieg aus der Kreisklasse zur Winterpause bereits wieder das Tableau der Kreisliga verlustpunktfrei anführt und mit nur einer Niederlage die Bronzemedaille einheimste.

Erst im Sommer feierte die SpVgg Bayreuth den Aufstieg in die Bezirksliga. Nun gibt es schon wieder Grund  zum Jubeln.
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Doppelerfolge

Der Schwabthaler SV wiederholte das, was dem Verein bereits 2010 einmal gelungen ist – beide Frauen-Mannschaft in die anpfiff-Rangliste der punktbesten oberfränkischen Teams zu bringen. Dazu sind im Jahresverlauf 2,00 Punkte im Schnitt pro Partie nötig. Während die Zweite in der Kreisliga mit dreizehn Siegen aus siebzehn Spielen sich auf Rang acht einreiht, glänzen die Vielspielerinnen aus der Bezirksoberliga gar mit achtzehn Siegen in zwanzig Pflichtspielen und stehen auf einem starken vierten Rang. Das gleiche Kunststück gelang freilich der SpVg Eicha. Die ersten Damen setzten ihren Siegeszug, der im Frühjahr in der Landesliga begann lange Zeit auch in der Bayernliga fort, ließen nur am Ende ein wenig Federn und hievten sich dennoch mit starken vierzehn Siegen im Kalenderjahr in den erlauchten Kreis. Ebenfalls vierzehn Erfolge verbuchte die Reserve, die dafür freilich in der Summe vier Anläufe weniger brauchte und sich daher folgerichtig mit starken 2,69 Punkten unter die Top 5 der Frauen-Teams im Bezirk schob.

Wiederholungstäter

Das starke Ergebnis aus dem Vorjahr konnten die Damen des RSC Oberhaid noch einmal verbessern. In der aktuellen Saison liegen sie sogar verlustpunktfrei an der Tabellenspitze der Kreisklasse und klopfen heftiger denn je zuvor an das Tor zur Kreisliga. Nach einem elften Platz im Kalenderjahr 2012 schob sich auch FC Eintracht Bayreuth weiter nach vorne und taucht erstmalig in den Top 10 auf. Mit 18 Spielen zählen die Wagnerstädterinnen zu den Vielspielern – was die 14 Siege umso beeindruckender macht. Bereits zum dritten Mal in Folge sind die Damen des VfB Einberg dabei. Diese Leistung ist vor allem deswegen besonders hoch zu würdigen, da sich der VfB auch nach dem Aufstieg in die Bezirksliga gut akklimatisierte, vier Siege im Herbst feiern konnte und sich folgerichtig mit starken 2,13 Punkten auf Rang 13 eingliederte. Gleiches gilt für den RSV Drosendorf, der ebenfalls im Frühjahr zu den Aufsteigern zählte – in diesem Fall in die Bezirksoberliga. Dort fasste die Jakob-Truppe nach anfänglichen Schwierigkeiten rasch Fuß. Mit nur drei Niederlagen im Kalenderjahr gelang dem RSV das Kunststück das Ergebnis von 2,06 Zählern aus dem Vorjahr auf die Stelle genau zu wiederholen. Während sich die Damen des FCFortuna Roth in den vergangenen beiden Jahren eine Auszeit in der anpfiff-Rangliste nahmen und unter anderem einen Abstieg quittieren mussten, stiegen sie 2013 umso imposanter empor. Die Fortunen stehen ungeschlagen an der Tabellenspitze und schoben sich daher nach 2010 zum zweiten Mal in die Liste der erfolgreichsten Teams des Kalenderjahres.

Newcomer des Jahres

Der TSV Arzberg-Röthenbach steht zwar „nur“ auf Platz zehn, zählt aber zu jenen Teams, die 2013 nur eine einzige Niederlage hinnehmen mussten. Diese Bilanz verdient höchste Anerkennung, weshalb sich die Ostoberfränkinnen zurecht erstmalig in die anpfiff Rangliste des Jahres vorschieben konnten – Lohn ist ein Sprung direkt unter die Top ten. Diesen verpasste die zweite Vertretung des FC Michelau zwar denkbar knapp, doch im ersten Jahr des eigenständigen Bestehens, wurde am Maindamm überaus erfolgreicher  Fußballsport geboten und das Ergebnis der ersten Vertretung aus dem Vorjahr sogar noch überboten. Der FC Bischberg  schaffte es als letztes Team mit 2,06 Zählern pro gespielter Partie in die Rangliste. Der FCB zählt zu jenen Mannschaften, die nach dem Aufstieg im Frühjahr eine starke Rolle in der neuen Liga spielten und sich somit selbst zu den besten Teams des Jahres kürte.

Die Rangliste

Nachfolgend lesen Sie nun die Rangliste zur Mannschaft des Jahres 2013 in Oberfranken. Grundlage für die Berechnung sind alle Pflichtspiele des aktuellen Kalenderjahres. Ausgenommen sind Relegationsspiele sowie erfolgte X:0-Wertungen durch das Sportgericht. Berücksichtigt werden nur Mannschaften, die ganzjährig am Punktspielbetrieb teilgenommen und in der Summe mindestens 2,00 Punkte pro Spiel erreicht haben.
Im vergangenen Jahr übersprangen 21 Teams die magische Hürde von 2,00 Punkten pro Spiel. Diesmal war es fast ein Drittel weniger - der Sieger blieb der gleiche!
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