Artikel veröffentlicht am 07.11.2019 um 12:00 Uhr
JFG-Trainer Lukas Pecht im Gespräch: "Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut!"
Mit drei Mannschaften außer Konkurrenz und weiteren vier Kontrahenten in der Kreisgruppe West Coburg-Kronach startete die JFG Haßgau/Weisachtal in die neue Saison der A-Junioren. Unverändert steht auch Lukas Pecht in dieser Saison als hauptverantwortlicher Übungsleiter an der Linie, mit dem sich anpfiff.info unterhalten hat.
Von Alexander Grober
Guten Tag Herr Pecht, vier Spiele sind bereits in der aktuellen Saison absolviert. Wie bewerten Sie bisher die Runde Ihrer Mannschaft? Aktuell steht Ihr Team auf Platz drei der Tabelle, wenn man die Mannschaften außerhalb der Wertung außen vor lässt.
Lukas Pecht: Unter Berücksichtigung unserer schwierigen Voraussetzungen bin ich mit der aktuellen Situation sehr zufrieden. Trotz der Umstellung auf U18 müssen weiterhin C-Junioren aushelfen, da nur zwölf A-Jugend Spieler zur Verfügung stehen. Hierbei stehen wir im ständigen Austausch mit den C-Jugend Trainern und den Vereinsverantwortlichen, wobei die Zusammenarbeit sehr gut funktioniert. Meinen etablierten A-Jugendlichen und vor allem den C-Junioren muss ich hierfür ein großes Lob aussprechen, da alle aus der Situation das Beste machen.

Zufrieden mit seinen Jungs: Lukas Pecht.
anpfiff.info
Welche Mannschaften sehen Sie persönlich als Favoriten für die Meisterschaft beziehungsweise für die oberen Plätze?
Lukas Pecht: Der FC Bad Rodach ist der größte Favorit auf die Meisterschaft. Sie hatten letzte Saison den Aufstieg bereits knapp verpasst.

Welche Zielsetzung steckten Sie sich mit Ihrer Mannschaft für die aktuelle Saison?
Lukas Pecht: Wir haben uns vor der Saison keinen konkreten Tabellenplatz zum Ziel gesetzt. Im Mittelpunkt steht bei uns die Weiterentwicklung der Spieler und der Spaß am Amateurfußball.

Wie läuft in der JFG Haßgau/Weisachtal der Trainingsbetrieb ab? Auf welche Aspekte wird am meisten Wert gelegt? Wo finden das Training beziehungsweise die Spiele dann statt?

Lukas Pecht: In der Regel trainieren wir einmal pro Woche. Wenn am Wochenende kein Spiel ansteht, findet das Training zweimal wöchentlich statt. Häufig trainieren die A-Jugendlichen auch bei den jeweiligen Herrenmannschaften mit, um sich bereits frühzeitig dort zu integrieren. Der Fokus im Training liegt in der technischen Verbesserung unserer Spieler und wir möchten taktische Grundlagen vermitteln. Wobei aber auch der Spaß im Training nicht vernachlässigt wird. Die Spiele und das Training werden auf dem Sportgelände des TSV Pfarrweisach ausgetragen.

Ein Sieg gelang erst in den ersten vier Spielen. An welchen Stellschrauben muss gedreht werden, damit sich dies schleunigst ändert und Sie häufiger Spiele gewinnen?
Lukas Pecht: Man muss unsere sportliche Situation immer an unseren schwierigen Voraussetzungen messen. Insgesamt stehen wir hierfür tabellarisch sehr gut da. Natürlich gibt es aber immer etwas zu verbessern. Im Kollektiv funktionieren wir bereits sehr gut. Es gilt, weiterhin daran zu arbeiten, individuelle Fehler möglichst zu vermeiden.

Die Mannschaften des TSV Pfarrweisach und die Jugendteams setzen immer wieder auf Übungsleiter aus den eigenen Reihen, wie auch beim Ur-Pfarrweisacher Steffen Deringer, der nach kurzem Intermezzo beim FSV Unterleiterbach nun bei seinem TSV in der ersten Mannschaft hauptverantwortlicher Trainer ist.
anpfiff.info

Wie bewerten Sie den allgemeinen Werdegang im Amateurfußball auf längere Sicht?
Lukas Pecht: Betrachtet man die vergangenen Jahre der JFG, muss man schon zugeben, dass immer weniger Spieler zur Verfügung stehen. Das betrifft nicht nur uns, sondern auch andere Vereine. Aber dafür können die aktiven Spieler und der Trainerstab natürlich nichts. Wir versuchen immer wieder den Spaß auf und neben dem Platz in den Mittelpunkt zu stellen, um vielleicht wieder den einen oder anderen aktuell inaktiven Spieler zurückzugewinnen.

Inwieweit haben sich bereits Ihre Erwartungen für diese Spielzeit erfüllt?
Lukas Pecht: Wir sind aktuell zufrieden mit der sportlichen Situation. Wie schon erwähnt, ist es für uns auch sehr wichtig, dass die Spieler Spaß am Kicken haben und sich untereinander sehr gut verstehen. Den einen oder anderen konnten wir, denke ich, auch fußballerisch weiterentwickeln. Das stimmt mich positiv für die Zukunft.

Ihr Schlussworte!
Lukas Pecht: Für den weiteren Saisonverlauf wünsche ich mir eine spannende und für alle Teams möglichst verletzungsfreie Saison mit torreichen Spielen. Ich hoffe, dass der eine oder andere meiner Spieler dann auch den Sprung in die Herrenmannschaft schafft und das Interesse am Amateurfußball aufrechterhält. Wenn das gelingt, sind wir als Trainer natürlich auch zufrieden.

anpfiff.info bedankt sich bei Lukas Pecht für das Gespräch!

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Tabelle Kreisgruppe West Coburg-

Pl.
Team
Sp
Tore
Pkt
4
3
2:3
2
aK
5
11:14
9
aK
4
10:21
3
Direkter Vergleich bei Punktgleichheit, Tore werden bei direktem Vergleich nicht berücksichtigt (wenn punktgleich: Entscheidungsspiel).


Top in Form Kreisgruppe West Cob

9
20:8
(6.|5.|2.|-)
9
15:3
(2.|1.|3.|3.)
6
8:12
(2.|4.|7.|2.)
5
8:3
4
4:13
Punkte aus den letzten 4 Spielen (in grau: Torverhältnis). Rechtes Kästchen = letztes Spiel, 2. Kästchen v.r. = vorletztes Spiel usw. Farben: grün = Sieg, weiß = Unentschieden, rot = Niederlage, grau = kein Spiel. In Klammern: Tabellenplätze der Gegner

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