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Artikel veröffentlicht am 13.02.2020 um 12:00 Uhr
Halbzeitbilanz Kreisklasse Ost: Meisterschaft schon im Winter entschieden?
In der Kreisklasse Ost bahnt sich ein Start-Ziel-Sieg an. Der SSV Kirchenpingarten ist im dritten Jahr seit Bestehen der Abteilung in der Kreisklasse Ost das Maß aller Dinge. Mit sieben Punkten führt man die Tabelle souverän an. Sicherlich lauert aber die Konkurrenz auf Nachlässigkeiten des Herbstmeisters und möchte Gewehr bei Fuß stehen, wenn die Moder-Schützlinge schwächeln.
Von Florian Maedler
Mit dem SSV Kirchenpingarten führt eine Mannschaft ungeschlagen die Tabelle der Kreisklasse Ost an. Die Fakten sprechen auch dafür, dass sich bis zum Saisonende nichts mehr an dieser Gegebenheit ändern wird. Mit 51 Treffern liegt man ligaweit ganz weit oben mit der Offensivabteilung. Allein Nicole Meling hat 24 Buden erzielt und führt damit vor ihrer Teamkollegin Barbara Nerlich die Liste der Toptorjägerinnen deutlich an. Viermal netzte sie dabei das wichtige 1:0, schaffte zweimal sechs Treffer in einem Spiel und war auch allgemein in jeden Punktspiel erfolgreich. Wohl dem Trainer, der eine solche Torgarantin in seiner Mannschaft wähnt. Aber auch das Tore verhindern liegt der Mannschaft von Wolfgang Moder. Nur dreimal musste man einen Treffer hinnehmen und ist auch deswegen auf dem Thron ganz oben. Mit sieben Siegen in sieben Spielen und der Power dieser Mannschaft ist es kaum zu glauben, dass der Titel nicht in die Fränkische Pfalz geht.

Die Anfänge des SSV Kirchenpingarten im Jahre 2017. Inzwischen ist die Mannschaft gereift und absoluter Titelkandidat in der Kreisklasse Ost.
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Verfolger eng beieinander


Die Plätze dahinter liegen enger beieinander. Mit der ATG Tröstau 2, dem SV Seybothenreuth und der Spielgemeinschaft Plankenfels 2 / Kirchahorn 2 liegen dabei drei Liganeulinge auf den Plätzen zwei bis vier. Tröstau konnte dabei mit 14 Punkten Rang zwei erreichen. Nur eine Niederlage gegen den aktuellen Tabellenführer steht zu Buche. Zwar spielte man im Anschluss auch noch zweimal Remis, doch mit einen eindrucksvollen 7:0 verabschiedete man sich in die Winterpause. Mit 28 eingesetzten Spielerinnen hat man hierbei den Ligabestwert erreicht. Aber auch besonders junge Spielerinnen erhalten ihre Chance. Alleine drei Spielerinnen standen bei der ATG mit 16 Jahren auf dem grünen Geläuf.

Seybothenreuth startete mit einer knappen Niederlage in das Comeback der Damen, doch erholte man sich und sorgte anschließend für Furore. Vor allem zu Hause überzeugen die Neulinge, was zur Folge hat, dass viele Anhänger die Mädels sehen möchten. Auch gegen den Tabellenführer hat man sich achtbar geschlagen, der auch zum Auftakt der Rückrunde auf die Schützlinge von Uwe Will wartet. Mit elf verschiedenen Torschützen stellen die Violetten dabei auch die unberechenbarste Offensivabteilung der Liga. Zudem hat man mit Jessica Netsch den Topjoker der Liga. Sechs mal konnte Trainer Will die Spielerin von der Bank bringen, ohne dass sie dann große Anlaufschwierigkeiten benötigte.

Die SG Plankenfels 2 / Kirchahorn 2 stellt mit der Trainerin der ersten  Plankenfelser Garnitur den treffsichersten Joker der Liga. Dreimal erzielte Isabell Helldörfer einen Treffer nach ihrer Einwechslung. Mit zwei Siegen startete man in die Serie, ehe die Ergebnisse anschließend wechselhafter wurden und so eine bessere Tabellenplatzierung verhinderten. Neun Punkte konnte man mit den knappsten aller Ergebnisse erzielen, was auch eine gewisse Nervenstärke beweist.

Nach zehn Jahren gibt es in Seybothenreuth endlich wieder Frauenfußball. Uwe Will und sein Team können auch auf eine tolle Hinrunde blicken.
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Flexsystem in der Kreisklasse Ost


Mit dem Sportring aus Bayreuth gibt es auch ein Novum in dieser Liga. Die Damen vom Nordring spielen im 9er Flexsystem. Dadurch hat man zwar ein mögliches Aufstiegsrecht verwirkt, doch nach dem Abstieg aus der Kreisliga und den kleinen Kader ist dies genau der richtige Weg, laut Trainer Michael Lienhardt. Zwar hagelte es zu Beginn der Serie gleich wieder drei Niederlagen, doch die Damen haben sich zwischenzeitlich gefangen und konnten aus den letzten vier Spielen satte zehn Punkte einheimsen. Mit Nicole Magdzior hat man die nervenstärkste Spielerin vom Punkt in seinen Reihen. Zweimal blieb Sie beim Elfmeter eiskalt. Drei Punkte fehlen den Wagnerstädterinnen übrigens noch, um in der ewigen Tabelle der Kreisklasse Ost den ersten Rang zu belegen.

Frank Winkler (mit Kaffee) und sein FC Zell suchen in dieser Saison noch nach ihrer Form und hoffen auf eine erfolgreiche Rückrunde.
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Drei Teams arbeiten am Anschluss!

Anschluss an das Mittelfeld möchten in der Rückrunde die hinteren Mannschaften halten. Der FC Schwarzenbach hat bislang zwei Spiele gewonnen. Beide Spiele konnten jeweils zu Null gewonnen werden. Die Hintermannschaft ist schon recht sattelfest, doch nach vorne fehlt manchmal die Durchschlagskraft. So konnten bei den Niederlagen nur ein einziger Treffer erzielt werden. Hier drückt also der Schuh. An Erfahrung liegt es aber nicht, denn mit Daniela Scholz konnte man die erfahrenste Spielerin auf den Platz schicken. Mit ihren 46 Lenzen kann Sie sicherlich noch der ein oder anderen jungen Spielerin gute Tipps auf dem Weg geben.

Der VfB Moschendorf konnte mit einem Sieg in die Serie starten. Dieses Gefühl hatte man zuletzt im Jahre 2013 gehabt, setzte es in den vergangenen Jahren doch eher Niederlagen zum Start der Hinrunde. Leider konnten die Damen von Trainerin Ketty Warczeka-Schnabel nur einen weiteren Punkt sammeln und ist deswegen wieder in den hinteren Tabellenregionen angekommen. Inzwischen stellt man auch wieder die wacklichste Abwehr der Liga. Aber dafür belegt man auch in einer anderen Kategorie eindrucksvoll Platz eins. Keine einzige Verwarnung wurde den Damen in der Hinrunde ausgesprochen. Das ist natürlich schon ein Zeichen von fairer Spielweise. Stefanie Schmidt ist es indes, die 67 % aller Tore ihrer Mannschaft erzielt und so ein ganz wichtiger Baustein der Mannschaft ist

Der FC Zell spielt in diesem Jahr eine recht ungewohnte Rolle. Lag man in den letzten Jahren immer weit oben in der Tabelle und schnupperte phasenweise am Tor zur Kreisliga, so ziert man in dieser Saison nach der Hinrunde das Ende der Tabelle. Der Abgang von Vanessa Reich nach Münchberg und das Fehlen von Carolin Tichatschke konnte noch nicht kompensiert werden. Doch der dienstälteste Trainer der Liga, Stefan Winkler, wird sich sicherlich schon einen Matchplan für die Rückrunde zurecht gelegt haben und die nötige Erfahrung an seine Spielerinnen weitergeben, in der Tabelle den ein oder anderen Schritt nach vorne zu machen, auch wenn man in der Hinrunde noch keinen Dreier feiern konnte.

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Tabelle Kreisklasse Ost

Pl.
Team
Sp
Tore
Pkt
2
7
21:15
14
3
7
22:10
13
5
7
13:18
10
8
7
4:21
1
Direkter Vergleich bei Punktgleichheit


Torschützen Kreisklasse Ost


Anteil Torschützen Kreisklasse


Top in Form Kreisklasse Ost

27:2
(2.|8.|7.|3.)
11:4
(1.|7.|2.|8.)
7
14:6
6
4:7
(5.|5.|4.|1.)
5
12:14
Punkte aus den letzten 4 Spielen (in grau: Torverhältnis). Rechtes Kästchen = letztes Spiel, 2. Kästchen v.r. = vorletztes Spiel usw. Farben: grün = Sieg, weiß = Unentschieden, rot = Niederlage, grau = kein Spiel. In Klammern: Tabellenplätze der Gegner


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