Kreis-Start heute in Sassanfahrt: Abstiegsregelung in den KK´s geändert - anpfiff.info
Artikel veröffentlicht am 17.07.2025 um 15:00 Uhr
Kreis-Start heute in Sassanfahrt: Abstiegsregelung in den KK´s geändert
Die Kreisliga eröffnet am Donnerstag mit dem Spiel Sassanfahrt - Schnaid/R. (19 Uhr) die Saison im Teilkreis. In deren Vorfeld gab es durchaus Probleme, nämlich v.a. beim Spielplan der KK2/AK2. Die passen von den Schlüsselzahlen her nicht mehr zusammen, hier erklärt der KSL, warum dem so ist. Wichtig noch: In den KK´s gibt es nun einen Direktabsteiger und zwei Releganten. Mit dabei hier: Die B-Klassen-Einteilung.
Von Markus Schütz
Auf den Tagungen wurde nämlich beschlossen, in den Kreisklassen der verkleinerten Mannschafts-Anzahl (14) Rechnung zu tragen: Es gibt nur noch einen Direktabsteiger, dazu zwei Releganten. In der Kreisliga gilt wieder der direkte Vergleich, wenn zwei Teams punktgleich auf einem entscheidenden Platz liegen, in der Kreis- und A-Klasse erfolgt entweder ein Entscheidungsspiel oder eine Sondertabelle bei drei oder mehr Teams.

Widersprüche gegen die Einteilung wurden abgewiesen, die Spielpläne kamen nach und nach und sind den Vereinen über die Postfächer zugegangen.

Erwarten zur inoffiziellen Eröffnung den Aufsteiger Schnaid/Rothensand: Sassanfahrts Spielertrainer Torsten Oehrl (li.) und Armend Elshani.
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Auch die Einteilung der B-Klassen steht nun:

B-Klasse 1
1 (SG2) Reckendorf 2/Gerach 2
2 SpVgg Trunstadt 2
3 (SG1) Baunach 2/Ebing 2
4 (SG1) Dörfleins 3/FC Oberhaid 3
5 SV BW Sassendorf 2
6 VfL Mürsbach 2
7 (SG1) Lauter 2/Stettfeld 2/Steinbach 2
8 DJK Priegendorf 2
9 (SG2) Tütschengereuth 2/FC Viereth 2

B-Klasse 2
1 (SG1) Mistendorf 2/Geisfeld 2
2 (SG2) Drosendorf 2/Merkendorf 3
3 (SG2) Melkendorf 2/Roßdorf a. Forst 2
4 SV Memmelsdorf 2
5 DJK Teuchatz 2
6 (SG2) Stechendorf 2/Plankenfels 2
7 SG Stadelhofen 2
8 (SG3) Zeckendorf 3/Scheßlitz 3/Stübig 1      

B-Klasse 3
1 (SG1) Thüngfeld 2/Burghaslach 2
2 (SG1) Mühlhausen 2/Pommersfelden 2
3 (SG2) Lisberg 2/Trabelsdorf 2
4 DJK SV Sambach 2
5 SV Wachenroth 2
6 (SG) ASV Gaustadt 2/DJK Teutonia Gaustadt 2
7 1. FC Eintracht Erlach 2
8 Post-SV Bamberg 3
9 SV Walsdorf 2
10 TSV Burgebrach 3
11 (SG 2) Aschbach 2/Schlüsselfeld 2

B-Klasse 4
1 (SG2) Herrnsdorf-Schlüsselau 2/Steppach 2
2 (SG2) Fürnbach/Priesendorf/Dankenfeld/Prölsdorf 2
3 (SG2) Koppenwind 2/Burgwindheim 2
4 1. FC Frimmersdorf 2
5 (SG1) Ober-Unterharnsbach 3/Ampferbach 2
6 DJK Steinsdorf
7 ETSV Bamberg
8 (SG2) Vorra 2/Stappenbach 2
9 (SG2) FV 1912/BSC/Sportfreunde Bamberg 2
10 TSC Bamberg 2
11 (SG2) Altendorf 2/Sassanfahrt 3

Bild von der KL-Tagung in Güßbach.
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Problem KK2 und AK2: Kaum Kompatibilität durch unterschl. Schlüsselzahlen

Für Aufregung sorgte die ins Wanken geratene Kompatibilität zwischen AK2 und KK2, die die Vereine auf eine harte Probe stellt. Grundsätzliches Problem ist die Tatsache, dass die Kreisklasse 2 - wie geplant - 14 Mannschaften hat. Die AK2, in der einige der Zweiten spielen, hat dagegen 16. Entstanden ist dieser Überhang dadurch, dass sich Teams von der B- in die A-Klasse gemeldet haben. Dadurch passen die "Schlüsselzahlen" nicht mehr zusammen und alles wird durcheinander gewürfelt. So ist die Konsequenz, dass - bis auf wenige Ausnahmen - die meisten Mannschaft nur noch sehr selten an einem Spieltag sowohl mit der Ersten als auch mit ihrer Zweiten gemeinsam zuhause oder eben auswärts spielen. Eine Belastung für die Vereine, die nun zusätzliche Heimspiel-Wochenenden und damit mehr Belastung für die ehrenamtlichen Helfer haben.

"Gestaltung der Spielpläne immer komplexer"

"Die Einteilung war diesmal ein Ultra-Marathon.", so Manfred Neumeister, der noch immer auf die vom BFV vorzunehmende Berufung seiner beiden neuen Gruppenspielleiter wartet. Es gab sowohl in BA als auch in BTKU Einsprüche gegen die Einteilung, diese "wurden bearbeitet und abgewiesen." In Bamberg war es der ASV Gaustadt, der sich eine Versetzung von der Dreier- in die Einser-Kreisklasse wünschte. "Die Einteilung erfolgte fristgerecht und nach geografischen, verkehrs- und spieltechnischen Gegebenheiten. Sportliche, traditionelle oder wirtschaftliche (Derby´s) sind keine Kriterien zur Ligeneinteilung. Verständlich aus Sicht des Vereins, jedoch müssen wir Spielleiter immer das Ganze und die vorgegebene Spielordnung beachten.", blickt er auf diesen Punkt zurück.

"Die Gestaltung des Spielplans mit den Wünschen der Vereine wird immer komplexer. Dennoch bemühten wir uns im Rahmen der Möglichkeiten, die Spielpläne entsprechend zu generieren.", sagt er. "Wir müssen jedoch feststellen, dass nicht mehr alle Vorspiele mit dem gleichen Spielpartner umgesetzt werden können. Die Spielpläne sind aufgebaut durch die Vergabe einer Schlüsselzahl. Diese Zahl kann in einer Liga nur einmal vergeben werden. Hinderlich sind u.a. die unterschiedlichsten Ligengrößen, je weiter wir nach unten gehen.", erklärt er. "So Bezirksliga/Kreisliga mit 16er-Spielklassen zu den Kreisklassen/A-Klassen mit 14er-Ligen. Hier können die Schlüsselzahlen nicht über- bzw. miteinander erstellt werden."

Die Gründe liegen darin: In den 14er-Ligen sind es logischerweise 14 SZ und in den 16er-Ligen entsprechend 16 SZ. Das System generiert in 14er-Ligen 7 Heim-/Auswärtsspiele je Spieltag und in den 16er-Ligen 8 Heim-/Auswärtsspiele. In den 14er-Ligen werden 26 Spieltage und in den 16er-Ligen 30 Spieltage mit vier unterschiedlichen Datumsterminen erstellt. Hinzu kommen die berechtigten Einzelwünsche unserer Vereine, wie Kerwa oder Festlichkeit. Erschwerend kommt dazu, dass in den unteren Klassen ab KK, AK und BK bis zu drei Spielklassen bis hinauf zur Bezirksliga in einer (!) Liga eingebaut werden sollen. Die Parameter reichen also schlichtweg nicht mehr aus.", so der Spielleiter, der mit seinen Mitstreitern "die Priortät auf die Wünsche (Kerwa, Festlichkeiten) gelegt" hat. "Dann erfolgt ein Schlüsselabgleich der zu den Ligen mit höchster Trefflichkeit ausgegebenden Heimspielzusagen. Bei gleicher SZ eines Vereins mit erster und zweiter Mannschaft würden zum Teil nur 2 bis 4 zutreffende Übereinstimmungen zu den gewünschten Vorspielen sein. Beste Ergebnisse waren 9 bis 7 Treffer in der Konstellation 16er- zu 14er-Ligen. Bei gleicher Ligengröße lässt sich dagegen die Vorspiele, wenn auch nicht immer mit den gleichen Spielpartner erstellen. Soviel zu den komplexen Aufgaben.", gibt er einen Einblick. Das heißt: Von der KK1 zur AK1 kann eine Mannschaft mit ihrer Reserve zeitgleich zuhause/auswärts spielen. Bei der KK2 und der AK2 haut es das System durch die 16er-Liga in der A-Klasse komplett durcheinander.

"Es gibt leider keine andere Möglichkeit, als dass die Vereine miteinander kommunizieren, Spiele abgleichen, Termine austauschen und Spielanträge in Abstimmung einreichen. Um Unebenheiten so gut wie möglich zu beseitigen." Denn bis Donnerstag, 17. Juli 2025 konnte dies kostenfrei erfolgen. "Wir werden die Spielpläne dann einzelen bearbeiten und möglichst alle Wünsche berücksichtigen. Darüber hinaus darf ich mich im Namen des Kreisspielausschusses herzlichst bedanken. Bedanken für die Offenheit, das Verständins und die sehr gute Zusammenarbeit mit uns."

Klar ist: Viele Vereine in der KK2/AK2-Schiene werden Probleme mit ihrer Zweiten, aber auch mit dem Helfer-Personal bekommen. Für die Zukunft müssen solche Ungleichheiten in der Ligengröße unbedingt vermieden werden. "Im Herbst wollen wir deshalb an zwei Samstagen die Probleme der Ligeneinteilung, der Spielgestaltung und des Spielbetriebs als auschließliche Themen behandeln. Vorgesehen sind der Samstag, 21.09. 25 und der Samstag, 28.09.25 von 10:00 bis 15:00 Uhr. Bitte die Termin schon einmal vormerken.", hofft er auf die Mitarbeit der Vereine.

Neuer Gruppenspielleiter im Teilkreis

Darüber hinaus stellte sich mit Ralf Riemke der künftige Gruppenspielleiter im Teilkreis Bamberg (für Kreisliga und Kreisklassen) vor. Riemke bringt Erfahrung aus vielen Bereichen mit: Als aktiver Fußballer, als Schiedsrichter, der bis vor Kurzem noch stellv. Obmann war und auch als anpfiff-Reporter und -Redakteur. Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit den Vereinen, die er gerade in seiner Einarbeitungszeit um ein wenig Geduld bat. Er konnte seine Mitarbeit noch nicht offiziell starten, weil er noch keinen BFV-Zugang hat.

Für die Schiedsrichter sprach der Bamberger Obmann Andreas Oppelt, der unter anderem auf die neue, bei der Club-WM eingeführte Torwart-Regel einging: Acht Sekunden hat der Keeper nun nach Aufnahme Zeit, ihn wieder ins Spiel zu bringen, die letzten fünf Sekunden zählt der Schiri an. Bei einer Überschreitung heißt die Folge Eckball für den Gegner.

"Problem": Zunehmend Spielgemeinschaften in der Kreisliga

Ein Diskussionspunkt war auch die steigende Zahl an Spielgemeinschaften in der Kreisliga. Fünf sind es nun an der Zahl. Zu beachten gilt, dass diese laut Satzung aktuell nicht aufsteigen dürfen, das heißt, fast ein Drittel aller Teilnehmer der Kreisliga können diese nicht nach oben in die Bezirksliga verlassen. Es wird nicht passieren, aber rein theoretisch könnten alle fünf SG's auf den ersten fünf Plätzen landen, dann würde der Tabellensechste in die Bezirksliga aufsteigen und der Siebte ginge in die Relegation. Manfred Neumeister wies deshalb darauf hin, dass Spielgemeinschaften grundsätzlich nicht zur Leistungsförderung gedacht sind, sondern ein Konstrukt auf Zeit und zur Überbrückung von Personalengpässen seien, Ziel sei grundsätzlich die Rückführung in die Eigenständigkeit. Eine weitere Lösung, die dann auch einen Aufstieg möglich machen würde, wäre die Gründung eines eigenen, neuen Vereins, so, wie es beispielsweise bei Freienfels-Krögelstein ist.

Es bleibt zu hoffen, dass möglichst alle Vereine gut in die Saison - vor allem aber auch gut bis zum Ende durchkommen!

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