Coburger Relegationsbilanz: Ein Dutzend Spiele, mehr als 10 000 Zuschauer - anpfiff.info
Artikel veröffentlicht am 03.06.2025 um 18:00 Uhr
Coburger Relegationsbilanz: Ein Dutzend Spiele, mehr als 10 000 Zuschauer
Die Relegation im Spielkreis Coburg-Kronach-Lichtenfels ist seit dem Wochenende Geschichte. Den Schlusspunkt setzte am Samstag Landesligist 1. FC Lichtenfels, der sich mit einem 2:0-Heimsieg gegen die SpVgg Bayreuth 2 den Klassenerhalt sicherte. anpfiff.info wirft einen Blick zurück auf die zwölf Partien.
Von Marco Heumann
Der FCL feiert den Klassenerhalt - ein würdiger Abschluss der Relegation.
Bernd Riemke

Sieger und Verlierer

Nicht in allen der zwölf Partien ging es direkt um Auf- oder Abstieg. Fünfmal ging es für die Sieger weiter! Siebenmal durfte nach dem Schlusspfiff so richtig gejubelt werden. Entweder über einen Aufstieg oder über den Klassenerhalt. Einmal beim 1. FC Lichtenfels, der mit dem 2:0 gegen die SpVgg Bayreuth 2 ein weiteres Jahr in der Landesliga - es wird das zehnte in Folge - perfekt machte. Bis der geschafft war, mussten die Korbstätder viermal ran. Beachtlich: Sie kassierten in den 360 Minuten gegen den Spielkreisrivalen Sylvia Ebersdorf (0:0/1:0) und die kleine Altstadt (zweimal 2:0) nicht einen Gegentreffer.

Auch in den Spielen um die Kreisliga gab es nach 90 beziehungsweise 120 Minuten einen echten Sieger. Die SG Roth-Main und die (SG) SCR Steinbach am Wald/FC Hirschfeld durften den Aufstieg bejubeln, die Coburger Kreisligisten SV Ketschendorf und TSSV Fürth am Berg den Klassenerhalt. Deren Gegner SV Meilschnitz und TSV Scherneck bleiben in der Kreisklasse in die der FC Marktgraitz und die (SG) TSV Weißenbrunn/TSF Theisenort absteigen müssen.

Viel hat nicht gefehlt und die vier Verlierer der Kreisliga-Relegation hätten ein Spiel auf Verdacht bestreiten müssen. Das wäre der Fall gewesen, wenn der TSV Meeder, nachdem er zunächst den 1. FC Mitwitz im Duell der Kreisliga-Zweiten den 1. FC Mitwitz aus dem Rennen geworfen hatte, auch den SC Kemmern besiegt hätte. Aber der Bezirksligist und spätere Relegationssieger machte aus dem zwischenzeitlichen 1:2 noch ein 3:2 und "bescherte" Meeder den Klassenerhalt. Was wiederum bedeutete, dass es keinen freien Platz in den Kreisligen mehr gab.

Den Sprung in die Kreisklasse feiern durfte der FC Burgkunstadt 2 nach seinem Sieg in seinem einzigen Relegationsspiel gegen den SVM Untermerzbach, der ebenso in der A-Klasse bleibt, wie die vom Itzgrund-Vertreter besiegte (SG) TSV Teuschnitz/SV Wickendorf in der ersten Runde der Duelle zwischen den A-Klassen-Dritten.

Und auch "ganz unten" gab es in der Relegation Aufstiegsjubel. Der FC Nordhalben 2 setzte sich als Vierter seiner B-Klasse gegen die (SG) FV Mistelfeld 2/Schwabthaler SV 2 durch, die in ihrer B-Klasse Dritter geworden war. 


Die SG Roth-Main bejubelt den Aufstieg.
Christopher Fischer/anpfiff.info

Zuschauer


Mahr als 10 000 Besucher passierten die Kassen und bescherten den Vereinen und auch dem Verband gute Einnahmen. Allerdings waren bei weitem nicht alle Partien Zuschauermagneten. Die Spanne reichte von knapp über 200 bis gut 1500. Die wenigsten Schaulustigen waren beim SC Hassenberg dabei, erlebten aber ein durchaus dramatisches 3:2 zwischen dem SVW Untermerzbach und der (SG) TSV Teuschnitz/SV Wickendorf. Grund für die gerade einmal 220 Zuschauenden könnte die große Entfernung für beide Teams zum Austragungsort und die Tatsache sein, dass der Sieger dieser Partie noch kein Gewinner und Aufsteiger war.

Das trifft aber auch auf die beiden bestbesuchten Duelle zu. Jeweils mehr als 1500 Kiebitze lockte das Spielkreis-Duell um die Landesliga zwischen Sylvia Ebersdorf und dem 1. FC Lichtenfels an. Im Karl-Fleschutz-Stadion waren es ein paar mehr, die erlebten, wie Leon Holzheid die Korbstädter spät mit dem einzigen Tor der Partie eine Runde weiter schoss.

In der kamen dann zum "Endspiel" noch einmal 1107 Zuschauer nach Lichtenfels und durften den Klassenerhalt mitfeiern. Die vierte Partie mit einer vierstelligen Zahl an Besuchern war das Lichtenfelser Duell um die Kreisliga, zu dem der FC Marktgraitz und die SG Roth-Main 1060 Zuschauenden nach Altenkunstadt zogen.

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