Artikel veröffentlicht am 21.06.2021 um 16:30 Uhr
Alles bleibt wie's war: Bezirksliga geht traditionell in die neue Saison
Zweiteilung. Gruppe A und B. Aufstiegs- und Abstiegsrunde. Viel wurde bei der Tagung der West-Bezirksligisten diskutiert. Mit der Betonung auf „diskutiert“. In einem äußerst harmonischen Rahmen kamen die Vertreter der 15 künftigen Bezirksligisten letztlich einstimmig zu der Entscheidung, eine Saison im traditionellen Rhythmus zu spielen.
Von Bernd Riemke
„Die Vereine sind sehr erwachsen damit umgegangen“, schildert Bezirksspielleiter Gerald Schwan die Tagung der Vertreter der West-Vereine. Im Rahmen dieser Zusammenkunft ging es unter anderem um die Organisation der neuen Saison 2021/22, die mit der Ungewissheit starten wird, das Pandemiegeschehen nicht vorhersagen zu können.

Einstimmige Abstimmung

Vor diesem Hintergrund stellte der BFV auch die Möglichkeit dar, die Liga in zwei Gruppen mit Hin- und Rückspiel bis Mitte Oktober spielen zu lassen. Im Anschluss daran, wäre eine Aufstiegsrunde der jeweils besten vier Teams jeder Gruppe sowie eine Abstiegsrunde der Mannschaften ab Platz 5 gefolgt. Vor- und Nachteile beider Varianten – also auch der herkömmlichen Version – wurden ausgiebig, lebhaft und vor allem ausgesprochen konstruktiv diskutiert. Die Regionalität auf der einen Seite mit einer Mehrzahl an Derbys sowie das Einsparen von insgesamt zwei Spieltagen standen dem Fakt gegenüber, gegen manche Teams unter Umständen viermal in einer Saison antreten zu müssen, während man mit anderen Gegnern überhaupt nicht die Klingen gekreuzt hätte. Als es schließlich zur Entscheidung kam, sprachen die Vereinsvertreter im wahrsten Sinne des Wortes mit einer Stimme, denn das Ergebnis lautete 15:0 für die Durchführung der kommenden Saison im herkömmlichen, traditionellen Sinn.

Bezirksspielleiter Gerald Schwan zeigte sich äußerst erfreut über die konstruktive Diskussion unter den Vertretern der Bezirksliga-Vereine.
anpfiff.info

Eins unter der Normzahl

Das Teilnehmerfeld von 15 Mannschaften wird folglich am Wochenende um den 24. Juli regulär mit dem 1. Spieltag beginnen. Der Wegfall der Relegation in der Corona-Saison sorgt dafür, dass die Normzahl von 16 unterschritten wird. Den drei Absteigern in die Kreisliga, stehen die drei Kreisligameister als Aufsteiger gegenüber. Bezirksliga-Meister SC Sylvia Ebersdorf steht jedoch kein Absteiger von oben herab gegenüber, da kein West-Vertreter aus der Landesliga den Gang nach unten antreten musste. Die Bezirksliga Oberfranken/West geht 2021/22 daher mit folgenden Vereinen an den Start:

TSV Burgebrach
TSV Schammelsdorf
TSV Breitengüßbach
TSV Mönchröden
FSV Buttenheim
FC Oberhaid
SV Merkendorf
DJK Don Bosco Bamberg 2
TSV Ebensfeld
TSV Marktzeuln
FC Mitwitz
SV Coburg/Ketschendorf
DJK Lichtenfels (N)
TSV Meeder (N)
SpVgg Stegaurach (N)

Im Falle eines Abbruchs

Noch im Kalenderjahr 2021 sollen die ersten Spieltag der Rückrunde ausgetragen werden. Vor der Abstimmung war den Vereinen bewusst, dass im Falle eines erneuten Abbruchs der Spielzeit §93 greifen wird, der die Quotientenregel zur Folge hat, wenn mindestens 75% aller Mannschaften die Hälfte der Pflichtspiele absolviert haben.
Da die Saison mit 15 Mannschaften ausgetragen wird, gibt es 2021/22 lediglich zwei feste Direkabsteiger. Der 13. geht – einen regulären Saisonverlauf vorausgesetzt– in die Relegation mit den Kreisligazweiten, der Zweite erhält über Ausscheidungsspiele die Möglichkeit in die Landesliga aufzusteigen. Ein vorzeitiger Abbruch hätte zur Folge das diese Relegationsspiele um Auf- und Abstieg nicht stattfinden.

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