Artikel veröffentlicht am 07.04.2021 um 14:00 Uhr
Ligapokal wird nicht gespielt: Keine Lockerungen die nächsten zwei Wochen
Ministerpräsident Söder hat sich heute erneut zur Corona-Lage geäußert und klargestellt, dass es erst einmal keine weiteren Lockerungen geben wird. Vorerst für die kommenden zwei Wochen will die Staatsregierung abwarten. Damit wird es auch erst einmal keinen regulären Trainingsbetrieb im Freistaat geben. Der Ligapokal ist damit bereits Geschichte.
Von Sebastian Baumann
fussballn.de / Strauch
Jegliche Lockerungen werden vorerst um zwei Wochen verschoben, darunter waren Öffnungen für Gastronomie und beim Sport, heißt es vom Ministerpräsidenten, der erst einmal weiter Vorsicht walten lassen will. "Es ist jetzt nicht die Zeit für Experimente", sagte Söder in der Pressekonferenz und wollte auch einen weiteren Lockdown nicht ausschließen, wenn auch nur einen bundeseinheitlichen.
Die ursprüngliche Grafik der Bundesregierung über die geplanten Öffnungsschritte. Der 4. Öffnungsschritt wird aber nicht vor dem 26. April kommen.
anpfiff.info

Weiter kein Training mit Kontakt möglich

Durch die erneute Verschiebung der weiteren Lockerungen tritt auch eine Aufnahme eines regulären Trainings- und Spielbetrieb immer in weitere Ferne. Damit werden die Abbruchszenarien des BFV immer realistischer. Die erste Deadline des Verbandes war der 19. April, der nun nicht mehr eingehalten werden kann. Damit ist der Ligapokalwettbewerb schon einmal vom Tisch und kann nicht mehr gespielt werden. 

Hoffen können die Vereine und der Verband zwar immer noch auf den zweiten Stichtag, den 03. Mai 2021, doch aktuell sieht es danach aus, als ob es zu einem Abbruch der Saison kommen wird. "Um noch möglichst viele oder alle der ausstehenden Spiele der Punkt-Runden zu Ende zu bringen, braucht es einen nahezu uneingeschränkten Trainingsbetrieb ab spätestens 3. Mai 2021", hieß es schließlich in der Pressemitteilung des Verbandes Ende März.

Sollte dies nicht der Fall sein, muss über einen Abbruch der Verbandsspielrunden entschieden werden. Hierzu würden, so der BFV, alle Vereine vor der Entscheidung des Verbandsvorstands durch Einholung eines Meinungsbilds mit einbezogen. Für den Fall des Abbruchs einer Saison sehen die Bestimmungen der Spielordnung (§ 93 SpO) eine Wertung für Auf- und Abstieg nach der Quotienten-Regelung unter Wegfall der Relegationsspiele vor.

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