Hinter dem Einsatz von Jaran Karle (re.) steht noch ein Fragezeichen.
Alexander Grober
ASV Rimpar
Ultimative "Nichtabstiegs-Chance"
Als Thomas Redelberger den ASV Rimpar kurz vor der Winterpause als Trainer übernahm, war im die schwierige Tabellenkonstellation bewusst. Aus diesem Grund ist sein Vertrag auch längerfristig ausgelegt. Klar ist jedoch auch, dass jeder Sportler gerne das Maximum erreichen möchte. Im Falle des ASV Rimpar wäre dies der Klassenerhalt. Solange dieser noch rechnerisch möglich ist, schreibt ihn Redelberger nicht ab: "Wir wollen gegen Lichtenfels unbedingt drei Zähler holen, um uns noch eine theoretische Möglichkeit zum Klassenerhalt zu erhalten." Zwei Auswärtsniederlagen gegen ambitionierte Teams liegen hinter dem Schlusslicht, allerdings auch vier Punkte aus den vergangenen zwei Heimspielen. Daran wollen die Redelberger-Schützlinge gegen den FC Lichtenfels anknüpfen. Im Hinspiel zogen die Würzburger Vorortler trotz Führung in der Endphase mit 1:2 den Kürzeren. Mit viel Selbstbewusstsein reisen die Oberfranken wohl nicht an. Drei der vergangenen vier Spiele verloren sie bisweilen hoch. So wie zuletzt beim 0:6 gegen den TuS Leider. Diese Pleite birge laut Redelberger allerdings Chance und Risiko zugleich: "Nach so einem Ergebnis möchte sich eine Mannschaft in der Woche darauf natürlich immer gerne mit einem anderen Gesicht präsentieren. Davor müssen wir gewappnet sein."
Fraglich: Karle (verletzt)
Aufgebot letztes Spiel ASV Rimpar (TSV Abtswind, 04.04.2026):
Michel,
Billick,
Hagen,
Fischer M. (81.
Heidari),
Budemann,
Fishman S.,
Makulik O.,
Burkard (66.
Sicaja),
Seidu,
Conte,
Kuhn (74.
Deißenberger) /
Redelberger,
Engert,
Santos
Expertentipp von Florian Geiger
3:1
Für Stefan Dietz und den FC Lichtenfels wird es mal wieder Zeit für einen Dreier.
Bernd Riemke / anpfiff.info
1. FC Lichtenfels
Das schwierigste Spiel des Jahres
"Der Gegner steht mit dem Rücken zur Wand und braucht jeden Punkt. Wer allerdings denkt, Rimpar nur nach dem Tabellenplatz zu beurteilen, der wird dies teuer bezahlen". Alle Zeigefinger von Trainer Stefan Dietz sind mahnend erhoben vor der Partie beim Schlusslicht der Landesliga Nordwest. Schließlich bekleckerte sich der FC Lichtenfels vor Wochenfrist selbst nicht gerade mit Ruhm. "Wenn man zum Teil körperlos verteidigt, wird es unmöglich in der Landesliga ein Spiel zu gewinnen. Man kann gegen TuS Leider verlieren, aber es geht um die Art und Weise. Und die war nicht gut." 0:6 hieß es am Ende vor eigenem Publikum. Es war die dritte Niederlage im vierten Spiel im Kalenderjahr 2026. Die Korbstädter sind endgültig auf einen Relegationsplatz zurückgefallen. Nun steht die Reise nach Rimpar bevor. Lichtenfels hat den nominell zweitschwächsten Angriff der Liga - nur Rimpar hat noch ein Tor weniger erzielt. Lichtenfels hat die nominell zweitschwächste Hintermannschaft der Liga - nur Rimpar noch ein Tor mehr kassiert. "Ich erwarte insgesamt ein schwieriges Spiel, in dem wir alles investieren müssen, um dort erfolgreich zu sein", so Dietz. Und um nichts anderes geht es, denn schließlich rücken die direkten Abstiegsränge ebenfalls immer näher. Allerdings sind trotz der Negativerlebnisse auch die rettenden Ränge noch nicht außer Sichtweite. "Ich bin trotz der schwierigen Phase derzeit weiterhin von meiner Mannschaft und dem Klassenerhalt absolut überzeugt! Wir gehen da gemeinsam durch und kämpfen uns gemeinsam wieder raus", prophezeit der Lichtenfelser Trainer. Den ersten Schritt dazu gilt es beim ASV Rimpar zu gehen...
Aufgebot letztes Spiel 1. FC Lichtenfels (TuS Frammersbach, 04.04.2026):
Wagner T.,
Usbeck,
Mohr (51.
Haselmann Jan),
Reichel,
Mattausch,
Engelmann L. (83.
Lulei),
Blinzler D.,
Kleylein K. (59.
Wige),
Zollnhofer,
Pfadenhauer,
Bergmann (68.
Wagner M.) /
Michel,
Panzer
Expertentipp von Bernd Riemke
0:1