Trotz des zwischenzeitlichen Anschlusstreffers standen die Eisinger gegen den Tabellenletzten Rimpar am Ende mit leeren Händen da. Nach Hannes Schöners Platzverweis und frühem 0:2-Rückstand war die Hypothek letztlich zu groß.
Lukas Hörlin / anpfiff.info
TSV Eisingen
"Die Zeichen stehen wieder auf Wiedergutmachung"
Nach dem 1:3 gegen Schlusslicht Rimpar gab es für Eisingens spielenden Co-Trainer Benedikt Engert unter der Woche einiges aufzuarbeiten. Dabei ging es weniger um das Ergebnis im Würzburger Lokalduell, sondern um die Tatsachen, dass sich die Gelb-Schwarzen erneut zwei frühe Gegentore fingen und dass eine Aufholjagd, die nach dem zwischenzeitlichen 1:2 möglich schien, angesichts von insgesamt drei Gelb-Roten Karten ein Ding der Unmöglichkeit wurde. Hannes Schöner rutschte ein unnötiger Kommentar über die Lippen, Laurin Thein wurde wegen einer vermeintlichen Schwalbe des Feldes verwiesen und Fabio Volderauer meckerte zu heftig. "Es ist noch etwas das Manko der Jungs, dass sie noch nicht verstehen, dass man eine Schiedsrichterentscheidung durch Reklamieren nicht rückgängig machen kann. Der eine oder andere muss seine Emotionen besser im Griff haben. Mit dieser Art und Weise kommt man nicht voran", kritisiert der Mittelfeldspieler. Und genau das wollen die Eisinger wieder, am besten direkt mit einem Erfolgserlebnis gegen Frammersbach. "Die Zeichen stehen auf Wiedergutmachung. Sie sind die formstärkste Mannschaft der Liga und seit zehn Spielen ungeschlagen", sieht sich der TSV in der Rolle des krassen Außenseiters. Engert betont unter anderem den Frammersbacher Erfolg gegen den momentanen Spitzenreiter Don Bosco. "Da reicht kein guter Tag, um zu punkten. Da braucht man schon einen sehr guten", weiß man beim Aufsteiger über die Schwere der Aufgabe.
Aufgebot letztes Spiel TSV Eisingen (1. FC Bad Kissingen, 06.04.2026):
Schmitt L.,
Löhlein (90.
Peignard),
Keidel,
Günder,
Schöner,
Götz,
Thein L.,
Engert B.,
Thein J. (88.
Liebler L.),
Volderauer (84.
Spiegel),
Glas H. /
Hemm Lukas.,
Schömig,
Benkert Jonas.,
Wild
Patrick Amrhein selbst war es, der mit einem Doppelpack seinem Team immerhin einen Zähler gegen Karlburg sicherte.
Lukas Hörlin / anpfiff.info
TuS Frammersbach
Erster Sieg im neuen Jahr?
Mal wieder endete das landkreisinterne MSP-Duell zwischen Frammersbach und Karlbrug unentschieden. Damit sind die Nordspessarter zwar jahresübergreifend seit zehn Partien ungeschlagen, nach zuletzt drei Remis in Folge treten sie aber tabellarisch auf der Stelle. "Wie in Haibach sind wir schlecht in die Partie gekommen. Das darf uns nicht passieren. Am Ende waren wir dem Sieg näher als Karlburg. Es ist uns nicht gelungen, in Überzahl die Situationen spielerisch zu lösen. Daher waren wir in der Schlussphase zu harmlos. Ich hätte mir gewünscht, dass wir selbstbewusster auftreten mit einem Spieler mehr. Letztlich ist es schade, aber wir nehmen den Punkt mit", befand Spielertrainer Patrick Amrhein nach dem Derby. Gegen Liga-Neuling Eisingen brennt der TuS vor allem darauf, die bittere 2:3-Niederlage aus dem Hinspiel auszuradieren. "Es wird Zeit für den ersten Dreier, das habe ich den Jungs auch gesagt", hat Amrhein das Ausbleiben eines Erfolgserlebnisse satt. Der Offensivstar seiner Mannschaft fordert geradlinigen Zug zum Tor und erwägt eine taktische Umstellung auf ein System mit zwei Spitzen.
Aufgebot letztes Spiel TuS Frammersbach (1. FC Lichtenfels, 04.04.2026):
Raven,
Moreno Haag,
Zachrau,
Summa,
Beck M.,
Brahimi,
Reiling (81.
Haas),
Beck A. (69.
Martello),
Amrhein (85.
Franz),
Englert,
Mühlhoff (63.
Merz) /
Popp
Expertentipp von Lukas Hörlin
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