Adrian Dußler fehlte zuletzt in Bamberg.
Alexander Rausch
TSV Abtswind
Abtswind erwartet den nächsten Top-Gegner
Am vergangenen Freitag setzte es die erste Saison-Niederlage für die Abtswinder. Mit 0:1 verloren sie in Bamberg. Ein Treffer reichte den Wildensorgern dabei gegen einen TSV, der an diesem Abend wenig Durchschlagskraft entwickelte. "Wir haben gegen den Ball ein gutes Spiel gemacht und hatten mehr vom Spiel, waren aber zu selten gefährlich", blickt Co-Trainer Sven Wenzel zurück. Letztlich wertet er den Spielausgang als unnötig.
Durch den stürzten die Abtswinder überdies auch noch von der Tabellenspitze. Denn die Großbardorfer holten ebenfalls ihren vierten Sieg und zogen aufgrund des besseren Torverhältnisses vorbei. Allerdings können die TSV-Kicker das Tabellenbild bereits am Freitag wieder geraderücken. Dann nämlich gastieren die Gallier in der Kräuter Mix Arena. "Sie sind in einer sehr guten Phase und haben einen guten Start hingelegt", zeigt der Übungsleiter Respekt vor den Grabfeldern.
Allerdings ist er sich sicher, dass seine Elf erfolgreich sein wird, wenn sie ihre Qualitäten auf den Platz bringt und wieder mehr Zug zum gegnerischen Tor entwickelt. Überdies, glaubt Sven Wenzel, sei seine Mannschaft vor heimischem Publikum sehr schwer zu schlagen.
Aufgebot letztes Spiel TSV Abtswind (DJK Don Bosco Bbg., 29.11.2025):
Reusch 2,4,
Henninger P. 5,0 (55.
Kuß 2,4),
Vierneisel 4,4 (51.
Körger F. 3,3),
Hillenbrand 3,1,
Kapukiran 3,1,
Operskalski 3,3,
Aldijawi 4,4,
Arens 3,3 (79.
Kleuker),
Dußler 2,9,
Hümmer 3,8 (67.
Körger L. 3,6),
Scheurer 3,6 (79.
Wenzel) /
Janda,
Desic
Expertentipp von Alexander Rausch
2:2
Jannik Göller zeichnete sich beim jüngsten 3:1-Heimsieg des TSV Großbardorf gegen den 1. FC Lichtenfels als zweifacher Torschütze aus.
Alexander Grober
TSV Großbardorf
Topspiel Abtswind gegen Großbardorf - Zweiter gegen Erster
Es ist das Topspiel des 6. Spieltages in der Landesliga Nordwest: Der Zweite TSV Abtswind empfängt den führenden TSV Großbardorf. Es stehten sich in diesem Duell zwei ehemalige Bayernligisten gegenüber, die beide vier Siege und eine Niederlage auf ihrem Konto haben. Der Unterschied ist nur, dass die Bardorfer sieben Treffer mehr als die Gastgeber aus dem Kräuterdorf erzielt haben, damit leicht im Vorteil sind. In der Vorbereitung kreuzten beide Teams bereits einmal die Klingen, der Vergleich endete mit einem 1:1-Remis. "Ich gehen davon aus, dass dieses Spiel die für uns bisher größte Prüfung wird", sagt Gästetrainer Robin Keiner, der in der vorigen Woche seinen 35. Geburtstag feiern konnte. "Ich erwarte einen Kampf auf Augenhöhe, in dem Kleinigkeiten entscheidend sein werden. Wer seine Chancen besser nutzt und wer weniger Fehler macht, der wird am Ende die Nase vorne haben. Ziel ist es natürlich, dass wir gewinnen wollen", führt der Gallier-Coach aus. Sein Team hat alle vier Siege daheim errungen, hat auswärts erst einmal gespielt und beim TSV Karlburg mit 1:3 verloren, ebenfalls ein Bayernliga-Absteiger. Dieses Mal wollen die Grabfeld-Gallier nicht leer ausgehen. Die Personalsituation hat sich noch einmal verschärft, denn es kommt niemand zurück, es fehlen aber zusätzlich noch die beiden Urlauber Marlon Trautwein und Rinor Sadiku. "Wir werden als Team also noch enger zusammenrücken müssen und werden wieder Spielern aus der eigenen U23 Chancen geben", so Übungsleiter Keiner kämpferisch.
Aufgebot letztes Spiel TSV Großbardorf (1. FC Lichtenfels, 29.11.2025):
Stephan 1,5,
Gottwald 2,0,
Seuffert 2,0,
Schwab 2,0,
Reitstetter 2,0 (61.
Kremer 2,0),
Etzel 1,5 (61.
Wäcke 2,0),
Manninger M. 1,5,
Hau 2,0,
Steinmetzer 2,0 (47.
Schleelein 2,0),
Göller 2,0 (80.
Stumpf),
Mangold J. 2,0 (70.
Leifer 2,0) /
Manninger F.,
Götz N.
Expertentipp von Dirk Meier
1:2