Artikel vom 16.01.2026 06:00 Uhr
Wieder ein namhaftes Teilnehmerfeld beim internationalen U13-Hallenturnier in der tectake-Arena.
Alexander Rausch/anpfiff.info
Die 26. Auflage des U13-Turniers lockt am Wochenende 17. und
18. Januar ein attraktives Teilnehmerfeld in die Würzburger tectake Arena. Den
Organisatoren um Helmut Bolldorf und Torsten Brauckhoff ist es zudem gelungen
als besonderes „Schmankerl“ den bekannten Schiedsrichter-Influencer Qualle zu
akquirieren. So zeigt sich einmal mehr: Die Hallenturniere in Würzburg sind
immer einen Besuch wert.
In den letzten beiden Jahren ging der Pokal jeweils an
Teilnehmer aus dem Ausland. Die beiden letzten Siegerteams, FK Austria Wien und
FC Utrecht, sind auch dieses Jahr wieder dabei und streben als einzige
internationale Vertreter wieder nach dem größtmöglichen Erfolg. Für die
favorisierten Österreicher kommt es in Gruppe A zu Duellen mit dem 1. FC Köln,
dem 1. FC Nürnberg und der zweiten Mannschaft der Würzburger Kickers (U12
LZ). Das lokale Team von Horst Müller
spielt in der BFV-Förderliga und zeigt dort gute Leistungen. Für die jungen
Talente sind die Spiele gegen die bekannte Konkurrenz ein erstes Karriere-Highlight sein. Nach längerer Pause ist der Karnevals- und Kultklub aus
der Rheinmetropole wieder dabei. Für den fränkischen Traditionsverein aus der
Noris nahm zum Beispiel Frans Krätzig teil, der im Sommer für einige Millionen
zu RB Salzburg wechselte.
Ruhrpott-Rivalen gastieren in Würzburg
In Gruppe B trifft die erste Ruhrpott-Größe mit dem FC
Schalke 04 an. Die Königsblauen messen sich mit Eintracht Frankfurt, Hannover
96 und dem SV Heidingsfeld. Die berühmte Knappenschmiede brachte bereits
Ex-Nationalspieler Julian Draxler mit nach Würzburg. Dieser war einer der
zahlreichen Teilnehmer, der im weiteren Verlauf zu einem Millionentransfer
führte. Der hessische Vertreter ist fast immer in der Würzburger Halle am Start
und feierte bereits einige Triumphe. Schwierige Aussichten für den kleinen
SVH, aber Überraschungen gibt es im Fußball häufiger.
In Gruppe C duelliert sich der Lokalmatador FC Würzburger
Kickers (U13 LZ) mit der zweiten Ruhrpott-Größe Borussia Dortmund, dem
Titelverteidiger FC Utrecht und dem zweiten Karnevalsverein, dem 1. FSV Mainz 05. Die
Mannschaft von Trainer Ramin Omarzada könnte von den Erfahrungen aus dem
letzten Jahr profitieren. Nach
längerer Abstinenz sind die schwarz-gelben Kicker aus dem Westen der Republik
wieder auf der Platte in Würzburg aktiv. Aus dem aktuellen Bundesligakader waren
zum Beispiel die beiden Nationalspieler Niklas Süle und Nico Schlotterbeck
bereits Teilnehmer in Würzburg. Zwei weitere Beispiele für Millionentransfers,
die im Laufe ihrer Karriere die tectake-Arena besucht haben.
Spielplan des U13-Turniers
Hoch her geht es in der tectake-Arena, wenn die Stars von morgen auf die Platte gehen.
Lukas Hörlin/anpfiff.info
"Qualle" kommt
Die Gruppe D haben sich Borussia Mönchengladbach, Hertha BSC Berlin, der Karlsruher SC und der Würzburger FV
zusammengefunden. Die traditionell
starke Jugendarbeit in Berlin und Mönchengladbach zeigt sich in den vielen
Nachwuchstiteln, die beide Teams in den vergangenen Jahren erreicht haben.
Nationalspieler Robert Andrich war in seiner Jugendzeit als Spieler für Hertha
bereits in Würzburg und verlängert die Liste der Millionentransfers mit Bezug
zu dem Turnier. Die Herausforderung für die Jungs von der Mainaustraße von Trainer Alexander Geiling ist riesig, aber wie die anderen lokalen Teams wird die
Unterdog-Rolle akzeptiert.
Wie bereits beim U15-Turnier gibt es auch neben den Spielen
ein tolles Rahmenprogramm. Neben der Tombola gastiert am Sonntag Schiedsrichter-Influencer Pascal Martin alias "Qualle" und wird einen Workshop abhalten. Zudem steht er auf der Platte und gibt an seinem Merchandising-Stand Autogramme. Kommen lohnt sich also doppelt, vor allem für die, die Interesse daran haben, Schiedsrichter zu werden.
Budenzauber garantiert
Die Halle und insbesondere die Rund-um-Bande steht für
Budenzauber an beiden Tagen. Die vielen Partien sorgen für ausreichend Zeit, das
jeder junge Fußballer seine technischen Fertigkeiten weiterentwickeln und das Vertrauen in die Stärken im
Eins-gegen-Eins steigern kann. Diese Ziele beschreibt der Leiter des
Nachwuchsleistungszentrum von Eintracht Frankfurt im Vorwort des Turnierhefts. Außerdem zeigen die vielen aufgelisteten Beispiele, in die sich auch Nick Woltemade,
Serge Gnabry, Timo Werner oder Harvey Elliot einreihen, welcher
Karriereweg möglich ist. Vielleicht ist unter den diesjährigen Teilnehmern also
der nächste Nationalspieler oder ein weiterer Millionentransferkandidat.