Artikel vom 04.05.2022 06:00 Uhr
Die SG Regnitz Kickers spielt nach der Meisterschaft in der Kreisgruppe nun in der Kreisklasse. Trainiert wird die Mannschaft von Lorenz Geppert, der jedoch Unterstützung hat. Sechs Vereine stehen hinter dieser Spielgemeinschaft.
Guten Tag Herr Geppert, sie trainieren die U19 der SG Regnitz
Kickers. Seit wann sind Sie als Jugendtrainer aktiv und was haben Sie
bisher gemacht?
Lorenz Geppert: Ich habe vor zirka vier Jahren,
als ich 19 Jahre alt war, mit einem Kumpel zusammen die Anfrage bekommen,
ob wir nicht die C-Jugend von der damals noch eigenständigen SpVgg Heroldsbach übernehmen würden. Nach der Saison kam
von meinem alten Heimatverein, zu dem ich immer eine gute Verbindung
pflegte, dem Baiersdorfer SV, die Anfrage, ob ich nicht in Baiersdorf die
B2 trainieren möchte. Dem hatte ich damals zugesagt. Die Saison mit dem
BSV wurde allerdings dann coronabedingt abgebrochen. Danach gab es eine
lange Pause im Amateurfußball, in der mein alter Trainerkollege,
Yannick Bohn, mich gefragt hat, ob wir nicht nach Corona die A-Jugend der
SG Regnitz Kickers trainieren möchten. Da die Zusammenarbeit damals in
der C-Jugend schon gut geklappt hat, habe ich diese Aufgabe sehr gerne
mit ihm übernommen.
Lorenz Geppert Trainer die U19 der SG Regnitz Kickers.
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Trainieren Sie die A-Jugend alleine?
Lorenz Geppert: Wie schon gesagt ist Yannick Bohn,Spieler der SpVgg Heroldsbach,
ebenfalls Trainer hier. Komplettiert wird unser Team von dem
Jugendleiter Florian Böhm.
Die SG Regnitz Kickers, seit wann existiert dieser Name und welche Vereine stecken dahinter?
Lorenz Geppert: Dieser
Name existiert erst seit dem Start der Saison 2021/22. Da diese Spielgemeinschaft in der
gesamten Jugend zusammenspielt, wollte man jetzt einen gemeinsamen
Namen haben, anstatt SG Heroldsbach-Hausen usw. Hinter diesem Namen
stecken mittlerweile sehr viele Vereine. Das sind die Jungs aus
Heroldsbach, Hausen, Wimmelbach, Oesdorf, Kersbach und Pinzberg. Vor
allem ist das in meinen Augen faszinierend, da zu meiner Jugendzeit
jeder dieser Vereine noch eine eigene Jugend gestellt hat.
Sie selbst spielen auch Fußball?
Lorenz Geppert: Ja.
In der Jugend habe ich lange in Baiersdorf gespielt, ehe ich in der A-Jugend für vier Jahre in Heroldsbach gespielt habe, Jugend und
Herrenbereich. Durch diesen Wechsel ist auch der Weg zum Jugendtrainer
in Heroldsbach entstanden. Mittlerweile hat es mich jedoch wieder in
meine Heimat nach Baiersdorf gezogen, wo ich in unserer zweiten
Mannschaft in der Kreisliga spiele.
Yannik Bohn ist ebenfalls Coach bei der U19.
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Mit Ihrer U19 spielen Sie in der Kreisklasse, welche Ziele verfolgen Sie mit Ihren Jungs?
Lorenz Geppert: In der U19 spielen wir in der Kreisklasse, nachdem wir vergangenen Winter in der Kreisgruppe als Meister aufgestiegen sind.
Wir haben eine gute eingespielte Truppe, welche außerhalb des Platzes
gut befreundet ist, das merkt man natürlich auch auf dem Platz. Nach dem guten Start, ist
unser Ziel, denke ich, auf jeden Fall oben mitzuspielen. Wenn es so weitergeht, sehe ich uns auf jeden Fall in den Top 3.
Worauf legen Sie als Jugendtrainer wert?
Lorenz Geppert: Zum
einen natürlich auf den Spaß für die Jungs. Es ist ja nicht so, als
wären wir in der Landesliga. Ich denke, es ist wichtig, den Jungs
Disziplin beizubringen, auch für ihren weiteren Weg im Herrenbereich,
der ja in der U19 nicht mehr weit entfernt ist, aber eben auch, dass sie
den Spaß am Fußball beibehalten können.
Florian Böhm kümmert sich auch um die A-Jugend der SG Regnitz Kickers.
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Wie muss man es sich
bei der SG Regnitz Kickers vorstellen. Immerhin besteht die SG aus
vielen Teams. Trainieren und spielen Sie immer woanders?
Lorenz Geppert: Das haben
wir uns natürlich alle am Anfang der Saison gefragt. Es ist so, dass
wir immer in Heroldsbach trainieren. Unsere Heimspiele allerdings tragen
wir nicht nur in Heroldsbach aus, sondern auch in Oesdorf.
Wissen Sie schon wie es bei Ihnen zur neuen Saison weitergeht?
Lorenz Geppert: Tatsächlich
ja. Yannick Bohn, Florian Böhm und ich haben uns bereits im Dezember
getroffen, um uns über die Saison 2022/23 zu unterhalten. Am Ende war es
so, dass alle gerne weiterhin die U19 der SG trainieren, wenn die
jeweils anderen beiden auch weitermachen. Das hat die Entscheidung
relativ einfach gemacht. Ich denke auch, dass sie Zusammenarbeit
zwischen uns drei sehr gut funktioniert, und deshalb freue ich mich
bereits jetzt auf die nächste Saison mit den Jungs.
Vielen Dank für das Interview!