Artikel vom 22.07.2018 12:00 Uhr
Es ist noch etwas
Geduld von Nöten, bis es auf den Plätzen der Bezirksoberliga endlich wieder zur
Sache geht. Am zweiten September-Wochenende beginnt für die zehn Teilnehmer der
diesjährigen Bezirksoberliga die Saison 2018/2019. Mit von der Partie sind heuer
vier Neulinge, je zwei Aufsteiger aus der Bezirksliga West und Ost.
Meister steigt auf,
Platz neun und zehn steigen ab
Wie schon im Vorjahr besteht die Bezirksoberliga Oberfranken
in dieser Saison wieder aus insgesamt zehn teilnehmenden Mannschaften, von
denen eine den Weg in die Landesliga antreten darf, nämlich der Meister. Anders
als zur vergangenen Spielzeit wird es jedoch nur noch zwei anstelle von drei
Abstiegsplätzen geben, sodass der achte Tabellenplatz bereits den Verbleib in
der Liga garantiert. Der letztjährige Aufsteiger 1. FFC Hof 2 und die Absteiger
ASV Wunsiedel, SpVgg Oberkotzau und die SpVg Eicha 2 haben die Bezirksoberliga zur Saison
2018/2019 verlassen. Anstelle derer stoßen die beiden Aufsteiger der
Bezirksliga West, die DJK Teuchatz und die TSG 05 Bamberg, sowie die beiden
Aufsteiger der Bezirksliga Ost, der TSV Himmelkorn und der ASV Oberpreuschwitz,
neu zur Liga hinzu.
Solche Bilder kennt man mittlerweile in Teuchatz: Zweimal in Folge stiegen die Damen der DJK nun auf.
anpfiff.info
DJK Teuchatz - Zwei
Aufstiege in Folge
Was der DJK aus Teuchatz in den letzten beiden Saisons gelungen
ist, ist ein wahres Fußballmärchen. Noch vor zwei Jahren spielten die
rot-weißen Damen in der Kreisliga, ehe sie einen beachtlichen Durchmarsch bis
in die Bezirksoberliga starteten, welcher bei den Frauen den größten Erfolg der
Vereinsgeschichte darstellt. Dementsprechend gut ist die Stimmung innerhalb des
Teams, wie ein kürzlich geführtes Interview von anpfiff.info zeigt: „Durch unsere starke Jugendarbeit können wir es
uns zutrauen, in die Bezirksoberliga zu gehen, denn wir zaubern jedes Jahr neue
Spielerinnen aus dem Hut, die sofort einschlagen“, freute sich beispielsweise
Mittelfeldakteurin Julia Lukard. Ob sich die DJK Teuchatz in dieser extrem
starken Gruppe erneut beweisen kann? Wir dürfen gespannt sein.
TSG 05 Bamberg - Der „Dritte“
im Bunde
Je zwei Aufstiegsplätze sind in den Bezirksligen Ost und
West zu vergeben. Logischerweise gehen diese an die beiden bestplatziertesten Mannschaften
der Abschlusstabelle. Dadurch, dass die SpVgg Dietersdorf als Meister den
Aufstieg in die Bezirksoberliga jedoch nicht wahrnehmen wollte, konnte in der
Bezirksliga West der Tabellendritte vom Aufstiegsrecht Gebrauch machen. Diese
Platzierung hatte zum Saisonende die TSG 05 Bamberg inne, welche somit der DJK
Teuchatz als zweite Mannschaft in die nächsthöhere Spielklasse folgte. Während
der gesamten Spielzeit 2017/2018 standen die Bambergerinnen in der oberen
Tabellenhälfte. Durch fünf Siege aus den letzten sechs Spielen konnte man zum Ende hin den dritten Platz im Gesamtklassement festmachen. Somit kehrt die TSG
nach vier Jahren Bezirksliga in die Bezirksoberliga zurück.
Der TSV Himmelkron steigt nach nur einem Jahr Bezirksliga wieder in die Bezirksoberliga auf.
anpfiff.info
TSV Himmelkron - Nach
einem Jahr zurück im Geschäft
Einen verdienteren Meister als den TSV Himmelkron hat die
Bezirksliga Ost selten gesehen. Mit 44 Punkten aus 18 Spielen und einem
Vorsprung von insgesamt 15 Zählern steht der TSV nach nur einem Jahr Abstinenz
wieder in der Bezirksoberliga und darf sich nun unter anderem wieder auf Duelle
gegen die Eintracht aus Bayreuth oder den Sportverein aus Reitsch freuen. Lediglich
zwei Niederlagen musste die Elf von Trainer Matthias Schneider im Aufstiegsjahr
hinnehmen - mit Abstand der Topwert der Liga. Dass mit diesem „alten Neuling“
auch in der Bezirksoberliga wieder zu rechnen ist, scheint bei dem derartig großen
Vorsprung der letztjährigen Abschlusstabelle kein Geheimnis zu sein.
ASV Oberpreuschwitz -
29 Tore und Punkte genügten
Als Vizemeister der Bezirksliga Ost kehrt der ASV
Oberpreuschwitz in die Bezirksoberliga zurück - und das mit einer durchaus
interessanten Punkte- und Torstatistik. 29 Zähler genügten dem ASV nämlich
letztlich, um den zweiten Tabellenplatz verteidigen und halten zu können. Das
Torverhältnis lag am Ende bei 29:38, also bei minus neun. Auch das ist durchaus
ungewöhnlich und spricht für die Ausgeglichenheit innerhalb der letztjährigen
Bezirksliga Ost, in deren Abschlusstabelle nur sieben Punkte zwischen
Oberpreuschwitz und dem Tabellenachten aus Marktleuthen lagen. Für den ASV
bedeutet die Rückkehr in die Bezirksoberliga den größten sportlichen Erfolg
seit neun Jahren.