Artikel vom 14.06.2026 06:00 Uhr
SPIELTAG AKTUELL Am vorletzten Spieltag tat sich die JFG Neubürg/Bayreuth West im Nachbarschaftsduell gegen den FSV Bayreuth zunächst schwer, geriet sogar in Rückstand. Am Ende sprach ein Faktor für Gastgeber, die einen 4:1-Sieg landeten und sich damit zumindest theoretisch die Chance auf Titel und Aufstieg wahrten.
Dem Derby fehlte zwar etwas die Schärfe, weil die JFG Neubürg/Bayreuth West bereits fünf Zähler hinter Spitzenreiter SpVgg Bayern Hof rangierte und die Prellmühler durch die Münchberger Niederlage bei Schlusslicht JFG Stiftland - die Partie war bereits um 11 Uhr angepfiffen worden, den Klassenerhalt sicher in der Tasche hatte. Trotzdem entwickelte sich ein munteres Nachbarschaftsduell, auch wenn mehrere Akteure fehlten - bei den gastgebern beispielsweise die bereits ins Herrenlager abgewanderten Odifiri Scott und Luca Werther, bei den Prellmühlern der erkrankte Edis Maxhuni. Trotzdem gingen die Wagnerstädter mit einer Führung in die Pause, nachdem Salvatore Greco Mitte der ersten Hälfte getroffen hatten. "Im ersten Abschnitt waren wir etwas passiv, leisten uns einen dummen Fehler und blieben nach vorne glücklos", lautete das Halbzeitfazit von West-Coach Stefan Timpel.
Besorgter Blick von JFG-Coach Stefan Timpel.
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Schanz-Doppelschlag
Im zweiten Abschnitt wurden die Platzherren dann von Minute zu Minute dominanter. Vincent Lurtz gelang schnell der Ausgleich und das 2:1 durch Nikita Schanz war sogar richtig schön herausgespielt. Dem hatten die Bayreuther nun nur noch wenig entgegenzusetzen. "Der FSV hatte es etwas abgebaut. Das lag aber auch daran, dass wir wesentlich breiter aufgestellt waren und durchwechseln konnten", räumte Timpel ein. Am Ende konnte seine Mannschaft mit dem 4:1-Sieg den Abstand zum Spitzenreiter auf zwei Zähler verkürzen. "Ich glaube aber nicht, dass sich die Hofer das noch nehmen lassen", gesteht der Neubürger Coach.