Artikel vom 20.01.2026 18:00 Uhr
Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat das digitale Zulassungsverfahren für die Teilnahme an der Regionalliga Bayern
für die Saison 2026/27 eröffnet. Bewerben können sich die bayerischen
Klubs aus der 3. Liga, die aktuellen Regionalligisten sowie Teams aus
den Bayernligen Nord und Süd.
Von
Sebastian Baumann
/ PM BFV
Grundvoraussetzung für das Spielrecht in der bayerischen Top-Liga ist
die sportliche Qualifikation – zudem haben die Vereine
infrastrukturelle, medientechnische, organisatorische und personelle
Voraussetzungen zu erfüllen. Aus Kostengründen wird auch in der dann
mittlerweile 14. Spielzeit im bayerischen Fußball-Oberhaus – wie in den
anderen Regionalligen auch – keine explizite Wirtschaftlichkeitsprüfung
vorgenommen.
Im Vorjahr hatte der BFV den Bewerbungsprozess erstmals komplett
digital in jenem Portal durchgeführt, das bereits beim
Zulassungsverfahren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für die 3. Liga
zum Einsatz kommt. "Das erleichtert unseren Vereinen das Prozedere
immens, denn beispielsweise könne Vorjahresdaten für die neue Spielzeit
übernommen werden und müssen nicht neu eingereicht oder nur minimal
angepasst werden", erklärt BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher, der
Vorsitzender der Zulassungskommission ist und sich als Spielleiter der
3. Liga bereits mit den Zulassungsverfahren auskennt: "Unser Ziel ist
es, die Rechtssicherheit zu gewährleisten und die geforderten Unterlagen
maximal papierlos anzufordern."
"Unser Ziel ist es, die Rechtssicherheit zu gewährleisten und die geforderten Unterlagen maximal papierlos anzufordern.", erklärt Jürgen Faltenbacher.
BFV
Erstmals wird im Rahmen des Zulassungsverfahrens auch Nachhaltigkeit
eine inhaltliche Rolle spielen. "Es geht uns zuvorderst darum, zu
sensibilisieren und einen ersten Überblick zu gewinnen, welche Maßnahmen
unsere Vereine bereits ergreifen", sagt Faltenbacher. Sonst sieht das
Verfahren keine inhaltlichen Neuerungen im Vergleich zur Vor-Saison vor.
"Wir setzen auf bewährte Kriterien, die den Anforderungen an die
vierthöchste deutsche Spielklasse gerecht werden, und haben dabei
natürlich ganz bewusst im Blick, dass es auch klassischen
Amateurvereinen bei sportlicher Qualifikation weiterhin möglich sein
muss, Spitzenfußball in der Regionalliga Bayern umsetzen zu können",
sagt Verbands-Spielleiter Josef Janker.
Während die Bewerber aus der 3. Liga sowie den beiden Bayernligen
Nord und Süd bis Montag, den 27. März 2026 (12 Uhr) Zeit haben, ihre
Unterlagen einzureichen, endet die Frist für die aktuellen
Regionalligisten bereits am Montag, den 2. März 2026 (ebenfalls 12 Uhr).