Artikel vom 09.01.2026 06:00 Uhr
Michael Zenk, *04.09.1946 / +19.12.2025
Am Donnerstagnachmittag fand die Beerdigung von Michael Zenk, von allen beim SV Blau-Weiß Sassendorf nur "Schnorri" genannt, statt. Verstorben ist er Mitte Dezember im Alter von 79 Jahren. Der Verein ehrt zum Abschied ein langjähriges, zuverlässiges und einsatzfreudiges Gründungsmitglied. Seinen Angehörigen und Freunden unser herzliches Beileid!
Der Hohengüßbacher Michael Zenk war 1967 als junger Mann einer derjenigen, die den SV Blau-Weiß Sassendorf mit aus der Taufe hoben. Als er am Donnerstagnachmittag - in einer blau-weißen Urne mit einem Fußballer als Motiv - beerdigt wurde und ihn viele auf seinem letzten Gang begleiteten, schloss sich für "Schnorri", wie er von allen genannt wurde, auch symbolisch ein Kreis.
Nach der Vereinsgründung war Michael Zenk in vielen Funktionen für seine Blau-Weißen tätig. Nicht nur selbst als aktiver Fußballer, sondern auch als Trainer im Schüler- und Jugendbereich, dazu rief er die Damenmannschaft ins Leben, die es einige Jahre in Sassendorf gab. Als langjähriger Platzwart kümmerte er sich zuverlässig um die Liegenschaften des Vereins aus der Gemeinde Zapfendorf.
Der Junggeselle widmete also sein Leben dem Dienst am von ihm mitgegründeten Heimatverein, auch und vor allem außerhalb des Fußballplatzes war er sich für keine Arbeit und für keine Aufgabe zu schade. So war und ist sein selbstgebauter Grillwagen, der bei Festlichkeiten zum Einsatz kam, legendär.
"Gute Seele" und "Mädchen für alles"
Michael Zenk war einer von dem Schlag Vereins-Mensch, auf den im besten Sinne die Bezeichnungen "Die Gute Seele des Vereins" und "Mädchen für alles" passten. Für seinen aufopferungsvollen Dienst für seinen SV Blau-Weiß Sassendorf wurde er vom Bayerischen Fußballverband mit der Ehrenmedaille ausgezeichnet. Michael "Schnorri" Zenk stellte sich und sein Wirken dabei nicht in den Vordergrund, sondern half, wo er gebraucht wurde und brachte sich gerne und aus freien Stücken ein.
Der SV Blau-Weiß Sassendorf nahm Abschied von einem angenehmen Menschen und einem Vereins-Mitglied, das eine große Lücke hinterlässt und dessen Andenken die Blau-Weißen in Ehren halten werden. Durch die blau-weiße Fußball-Urne, die zu seiner letzten Ruhestätte wurde, bleibt er seinem Sportverein auch über den Tod hinaus verbunden.
Allen, die um ihn trauern, unser herzliches Beileid!