Artikel vom 07.06.2025 17:30 Uhr
Was für ein Jahr liegt hinter der SpVgg Weißenstadt II. Im vergangenen Sommer der Aufstieg als Zweitplatzierter in die Bezirksliga Oberfranken Ost, im Winter die Ehrung zur Mannschaft des Jahres 2024. Und nun - als Aufsteiger - Meister! Die Mannschaft von Leonie Eller setzte sich dabei gegen starke Konkurrenz aus Oberfranken durch, darf allerdings nicht in die BOL aufsteigen.
Die Erfolgsserie der zweiten Mannschaft der SpVgg Weißenstadt geht weiter. Nach dem Aufstieg als Zweitplatzierter im vergangenen Sommer konnten die Schützlinge von Leonie Eller auf der Vereinsweihnachtsfeier mit dem Titel der "Mannschaft des Jahres 2024" überrascht werden. In der neuen Liga, der Bezirksliga Oberfranken Ost, fanden sich die Kickerinnen vom Weißenstädter See auf Anhieb zurecht und spielten eine grandiose Saison gegen starke Konkurrenz aus Oberfranken. Dabei zeigte sich das Team besonders effektiv, denn in den 16 Spielen gelangen "nur" 29 Tore. Doch das Prunkstück der Mannschaft aus Weißenstadt war die Defensive, die nur elf Gegentore kassierte und damit den Grundstein für die Meisterschaft legte.
Nach dem Remis in Neusorg war Leonie Eller noch ratlos, hatte am Freitagabend dann aber allen Grund zum Feiern.
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Titel auf der Coach, Feier am Marktbrunnen
Bereits am Vorabend des letzten Spieltages erreichte die Verantwortlichen die Nachricht, dass der SSV Kirchenpingarten auch das dritte Spiel in Serie abgesagt hatte. So fiel zwar die letzte Partie ins Wasser, doch war dies der Startschuss für die Feierlichkeiten bei den Kickerinnen der zweiten Mannschaft. Der Aufsteiger sicherte sich mit zehn erspielten Siegen den Titel in der Bezirksliga, hätte diesen allerdings auch gerne auf dem Platz gefeiert. Schon am vergangenen Wochenende hatten die Schützlinge von Leonie Eller den ersten Matchball. Beim 1:1 in Neusorg ließen sie allerdings nicht nur eine Vielzahl an Chancen liegen, sondern eben auch den ersten von zwei Matchbällen. "Wir haben die letzten Spiele schon immer wieder damit gehadert, das der Ball einfach nicht über die Linie wollte. Das zieht sich schon durch die ganze Rückrunde", fiel das Fazit nach der letzten Partie zwar ernüchternd aus, doch hatte das Team eben durch die starke Defensive immer wieder das nötige Spielglück, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen. Zwar war die Stimmung nach der ersten vergebenen Chance im Keller, wollte man am letzten Spieltag auf eigenem Platz dann doch noch den Titel feiern. Bis der SSV Kirchenpingarten eben die Partie absagen musste. Nach der Absage lud die Trainerin zu einem neuen Termin. "Wir haben uns daher zu unserer, mittlerweile traditionellen Meisterfeier am Marktplatz-Brunnen in Weißenstadt getroffen und ließen dort die ersten Korken knallen", so die Meistertrainerin. Die Kickerinnen ließen ihrer Freude über den Titel freien lauf, auch wenn es aller Voraussicht nicht zum Aufstieg in die Bezirksoberliga reichen wird. Denn die erste Mannschaft steht vor dem Abstieg aus der Landesliga in die Spielklasse, in der die Schützlinge von Leonie Eller aufsteigen könnten. Der guten Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch, denn nun soll ab der nächsten Saison die Mission Titelverteidigung auf dem Programm stehen.