Artikel vom 17.05.2025 17:45 Uhr
SPIELTAG AKTUELL Mit einem Sieg bei TuS Röllbach verabschiedete sich Meister FC Coburg aus der Landesliga Nordwest. Unten schaffte es der TSV Schammelsdorf nicht mehr den Abstieg zu verhindern. Die DJK Schwebenried-Schwemmelsbach dagegen schon. Mit dem 3:1 bei Vatan Spor Aschaffenburh rutschte man über den Relegationsstrich, während der TSV Aubstadt 2 ab Donnerstag nachsitzen muss.
Der Handyblick des Tages
Immer wieder ging der Blick von David Noack und auch der der anderen Verantwortlichen des TSV Aubstadt 2 während der 90 Minuten im anpfiff.info-Topspiel bei der DJK Dampfach aufs Handy. Von dort kam aber einfach keine gute Kunde. Am Ende war das 1:1 der Grabfeld-Gauer bei der Mannschaft von Oliver Kröner einfach zu wenig. Die schlechterte Tordifferenz im Vergleich mit dem FC Passau sorgte dafür, dass der TSV in die Relegation muss, wo er am Donnerstag auf den SV Kürnach trifft. Auch für die DJK geht es weiter. Auf die wartet der Kracher gegen den FC Sand.
Im Vorwärtsgang. DJK-Abwehrchef Chris Gonnert (links) setzt sich von Lukas Merkl vom TSV Aubstadt 2 ab.
Marco Heumann/anpfiff.info
Die Befreiung des Tages
Der Frust der Aubstädter hatte irgendwie auch mit der DJK Schwebenried-Schwemmelsbach zu tun. Die war am vergangenen Wochenende unter den Strich gerutscht, hatte aber diesmal die richtige Antwort parat. 3:1 siegte man bei Vatan Spor Aschaffenburg. Schon nach 26 Minuten hatten Yannick Deibl mit seinen Saisontreffern fünf und sechs für Erleichterung gesorgt. Und als Felix Zöller unmittelbar vor der Pause erstmals in dieser Runde einnetzte, standen die Weichen klar auf Klassenerhalt. Daran änderte auch das 1:3 durch Sevim Oktay nach 66 Minuten nichts mehr. Mit dem Schlusspfiff durfte Thomas Cäsar mit seinen Jungs kräftig feiern.
Sein Doppelpack ebnete den Weg zum Klassenerhalt: Yannick Deibl.
Alexander Grober/anpfiff.info
Die verpasste Befreiung des Tages
Gleiches gilt für die Spieler von Alemannia Haibach, die mit dem 3:0 zu Hause gegen den TSV Schammelsdorf ebenfalls den direkten Klassenerhalt perfekt machten, während die Niederlage für die Oberfranken den Abstieg nach nur einem Jahr in der Landesliga besiegelte. Dabei durfte man nach dem 0:0 zur Pause durchaus noch auf den nötigen Dreier und die Relegation hoffen. Doch dann kassierte man binnen von 13 Minuten drei Treffer. Zu viel, um noch an das Wunder zu glauben.