Letzter Spieltag: High Noon noch auf vielen Plätzen - anpfiff.info
Artikel vom 16.05.2025 09:00 Uhr
Letzter Spieltag: High Noon noch auf vielen Plätzen
Tobias Kühnel, anpfiff

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Am vorletzten Spieltag sind bereits einige Entscheidungen im Kreis gefallen, am Mittwoch hatte die BezL dann ihren letzten Spieltag. Aber auch der Freitag und Samstag sorgen noch für Spannung auf einigen Plätzen, es gibt ein paar direkte, vor allem aber gibt es Fernduelle am letzten Spieltag. Hier der Überblick über die Ligen, in fast 20 Partien geht es noch für mindestens ein Team um etwas.
Von Markus Schütz


Regionalliga

Für den FC Eintracht Bamberg hat es trotz des 1:0-Auswärtssieges bei FC Augsburg 2 nicht für die Relegation gereicht. Nach dem Urteil des Schiedsgerichts des OLG Nürnberg (siehe separater Bericht) steht fest, dass die Punkte von den Spielen gegen Schwaben Augsburg und Vilzing nicht nach Bamberg wandern werden. Insofern ist tabellarisch gesehen die Partie gegen Aubstadt ohne Bedeutung. Wenn Greuther Fürth nicht aus der zweiten Liga absteigt, dann ist der FC Eintracht Bamberg sicher in der kommenden Serie Bayernligist.

Landesliga Nordwest

Für den TSV Schammelsdorf geht es in Haibach um alles. Auf einem Abstiegsrang und einen Punkt hinter Dampfach liegend, ist die Mannschaft vom Schandloh dazu verdonnert, zu punkten. Und darauf zu hoffen, dass Dampfach (gegen Aubstadt 2) nicht gewinnt, denn sonst wäre die Relegation nicht mehr zu erreichen. Das ist nur möglich, wenn Dampfach verliert (dann reicht Schammelsdorf ein Punkt) oder über ein Remis nicht hinauskommt (dann muss ein Sieg für den TSV her).

Der TSV Schammelsdorf (re. Kapitän Jan Völkl) muss am letzten Spieltag punkten, um noch eine Chance auf die Relegation zu haben.
Bernd Riemke, anpfiff.info


Kreisliga

Oben:
Mit Spannung wird das Duell um die Meisterschaft zwischen dem mit drei Punkten Vorsprung führenden ASV Sassanfahrt bei Verfolger Strullendorf erwartet. Dem Tabellenführer reicht demnach ein Punkt, um die Kreisliga-Meisterschaft fix zu machen, Strullendorf dagegen muss gewinnen.

Unten:
Für Weichendorf (15., 25P) und die Post (14., 26P) geht es nur noch darum, den direkten Abstieg zu vermeiden und in die Relegation zu kommen. Eine direkte Rettung ist für beide nicht mehr möglich. Die besseren Karten hat in diesem Fernduell die Post. Nicht nur, weil das Görtler-Team einen Punkt mehr auf dem Konto hat, sondern weil Weichendorf aufgrund des ausgeglichenen direkten Vergleichs aber schlechteren Torverhältnisses ein Punkt (zuhause gegen Pettstadt) nicht reichen würde. Und gleichzeitig muss der SVW hoffen, dass der Post-SV Bamberg maximal unentschieden (zuhause gegen Reichmannsdorf) spielt.
Viel mehr Möglichkeiten gibt es in den Fernduellen um die rettenden Plätze. Merkendorf liegt mit 29 Punkten auf dem 1. Schleuderplatz und spielt zuhause gegen den SV Ober-/Unterharnsbach. Die davor liegenden Ebing (30P, gegen Schlüsself./Aschb.), Röbersdorf (32P, gegen Gunzendorf) und Frensdorf (32P, in Tütscheng./Viereth) haben es also in der eigenen Hand. Wenn also Ebing gewinnt und die beiden anderen jeweils einen Punkt holen, kann sich Merkendorf nicht mehr befreien und muss in die Relegation.

Wenn
a, Merkendorf einen Punkt holt und Ebing verliert, dann muss Ebing in die Relegation (weil der direkte Vergleich unentschieden ausging und der SVM das bessere Torverhältnis hat).
b, Merkendorf gewinnt, dann kommt es auf die Spiele davor an.
Sollte Ebing maximal einen Punkt holen, dann muss Ebing in die Relegation. Frensdorf und Röbersdorf reicht, wie gesagt, jeweils ein Punkt, um aus dem Schneider zu sein.
WENN allerdings
c, Merkendorf UND Ebing gewinnen UND Röbersdorf UND Frensdorf verlieren, dann gibt es eine Dreier-Sondertabelle der direkten Vergleiche, in der Merkendorf 7 Punkte hätte, Frensdorf 6 und Röbersdorf müsste mit 4 Punkten in die Relegation
d, nur einer von beiden verliert, dann hat Merkendorf sowohl gegen Röbersdorf (direkten Vergleich gewonnen) als auch gegen Frensdorf (direkter Vergleich unentschieden, besseres Torverhältnis Merkendorf) die Nase vorne.  

Der SV Merkendorf (li. Niklas Hohner) muss am letzten Spieltag auf jeden Fall punkten, wenn er die Relegationsränge noch verlassen will.
Markus Schütz, anpfiff.info


Kreisklasse 1

Oben:
Reckendorf/Gerach ist seit letzter Woche Meister, fraglich ist, wer in die Relegation geht. Trunstadt und Lauter (je 53) sind punktgleich, sind sie das auch nach dem Spieltag noch, gäbe es ein Entscheidungsspiel auf neutralem Platz. Ansonsten ist der Zweiter, der am Samstag mehr Punkte holt. Dabei hat Trunstadt die vermeintlich leichtere Aufgabe und empfängt Rentweinsdorf/Frickendorf, während es Lauter mit Meister Reckendorf/Gerach zu tun bekommt. Das heißt nach menschlichem Ermessen, dass Lauter beim Meister gewinnen muss, um ein Entscheidungsspiel zu bekommen.

Unten:
Im hinteren Teil der Tabelle stehen folgende Dinge fest: Rentweinsdorf/Frickendorf ist schon länger, mittlerweile auch der FC Oberhaid 2 sicher abgestiegen, einer der beiden Releganten ist der SV Dörfleins 2. Um den direkten Klassenerhalt buhlen der SV Zapfendorf (29P, beim Wacker) und Viktoria Staffelbach (26P, in Hallstadt) in einem Fernduell. Holt der SVZ einen Punkt oder mehr, ist er direkt drin. Wenn nicht und Staffelbach gewinnt in Hallstadt, käme es hier zu einem Entscheidungsspiel.

Kreisklasse 2

Oben:
Dort ist alles geregelt: Scheßlitz/Zeckendorf geht als Meister in die Kreisliga, der SC Heiligenstadt ist Teilnehmer der Aufstiegsrelegation.

Unten:
Die beiden Absteiger stehen mit Stechendorf (geht nächste Saison in eine SG mit Plankenfels) und Weichendorf2/Schammelsdorf2 als Absteiger schon länger fest. Mistendorf (28P, beim Meister SG S/Z) und Königsfeld und Kleukheim (je 29P im direkten Duell) machen die beiden Schleuderplätze und den Platz am rettenden Ufer unter sich aus. Mistendorf muss gewinnen UND auf ein Unentschieden zwischen Kleukheim und Königsfeld hoffen, um direkt drin zu bleiben.
Ansonsten ist derjenige gerettet, der das direkte Duell gewinnt. Sollte es tatsächlich unentschieden ausgehen, dann gibt es entweder ein Entscheidungsspiel (wenn Mistendorf verliert oder maximal Remis spielt) oder beide gehen in die Relegation (wenn Mistendorf gewinnt).

Die DJK Königsfeld (rot) muss zum direkten Duell nach Kleukheim reisen - der Sieger hat den direkten Klassenerhalt sicher, der Verlierer geht in die Relegation. Bei einem Unentschieden kommt es darauf an, wie Mistendorf bei Scheßlitz/Zeckendorf spielt.
anpfiff.info


Kreisklasse 3

Oben:
Schnaid/Rothensand ist Meister, in die Kreisliga-Relegation geht aus der KK3 der SV Waizendorf.

Unten:
Auch im Hinblick auf Relegation (Burghaslach und Fürnbach/Priesendorf/Dankenfeld) als auch den direkten Abstieg (Buttenheim 2 und Harnsbach 2) ist bereits alles geregelt in der KK3.

A-Klasse 1:

Auch in der AK1 ist alles geregelt: Der FCE2 steigt direkt auf, Zückshut geht in die Relegation.

A-Klasse 2

In der AK2 hat sich Naisa die Meisterschaft geholt, dahinter kommt es zum Showdown um den Relegationsplatz zwischen Melkendorf/Roßdorf und dem SV Memmelsdorf, in das der SVM einen Punkt Vorsprung mitnimmt und bereits bei einem Unentschieden in die Aufstiegsrelegation gehen würde. Die SG Melkendorf/Roßdorf muss daheim gewinnen, um um den Aufstieg in die Kreisklasse mitzuspielen.

Während der ASV Naisa (re., Niklas Deinlein) als Meister feststeht, braucht der SV Memmelsdorf um Spielertrainer Dominik Kauder (li.) im direkten Verfolgerduell bei der SG Melkendorf/Roßdorf einen Punkt, um in die Relegation zu gehen. Gewinnt die SG, spielt sie um den Aufstieg in die Kreisklasse mit.
anpfiff.info


A-Klasse 3

Der TSV Ebensfeld machte in der vergangenen Woche seine Meisterschaft perfekt. Die beiden Gaustadter Teams ASV (68P, beim FC Wacker 2) und DJK (66P, bei Post 2) duellieren sich aus der Ferne um Platz zwei. Dabei nimmt der ASV zwei Punkte Vorsprung mit, das heißt, bei einem Sieg ist er in der Relegation. Bei einem Unentschieden und gleichzeitigem DJK-Sieg gäbe es ein Entscheidungsspiel. Und bei einer ASV-Niederlage würde die DJK in die Relegation gehen, wenn sie ihr eigenes Spiel gewinnen würde.

A-Klasse 4

Der TSV Burgebrach 2 (65P, in Weingartsgreuth) nimmt einen Punkt Vorsprung vor Verfolger Lisberg/Trabelsdorf (64, in Frimmersdorf) mit in den letzten Spieltag. Und so sind hier keine großen Rechenspiele notwendig: Die künftige Landesliga-Reserve ist bei einem eigenen Sieg Meister, Lisberg/Trabelsdorf muss dagegen gewinnen und zusätzlich hoffen, dass Burgebrach 2 maximal unentschieden spielt.

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Tabelle Regionalliga Bayern

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41:49
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Bei Punktgleichheit: Torverhältnis

Tabelle Landesliga Nordwest

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13
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35:73
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Bei punktgleichen Teams: Sondertabelle der Punktgleichen

Tabelle Kreisliga 1 Bamberg

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Bei punktgleichen Teams: Sondertabelle der Punktgleichen

Tabelle Kreisklasse 1 Bamberg

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Bei zwei punktgleichen Teams: Entscheidungsspiel / bei drei und mehr punktgleichen Teams: direkter Vergleich

Tabelle Kreisklasse 2 Bamberg

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Bei zwei punktgleichen Teams: Entscheidungsspiel / bei drei und mehr punktgleichen Teams: direkter Vergleich

Tabelle A-Klasse 2 Bamberg

Pl.
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Bei zwei punktgleichen Teams: Entscheidungsspiel / bei drei und mehr punktgleichen Teams: direkter Vergleich

Tabelle A-Klasse 3 Bamberg

Pl.
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Bei zwei punktgleichen Teams: Entscheidungsspiel / bei drei und mehr punktgleichen Teams: direkter Vergleich

Tabelle A-Klasse 4 Bamberg

Pl.
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43:35
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Bei zwei punktgleichen Teams: Entscheidungsspiel / bei drei und mehr punktgleichen Teams: direkter Vergleich