Artikel vom 09.01.2025 09:00 Uhr
2020 siegte Aaron Zehnter bei seiner Rückkehr in die fränkische Heimat mit dem FC Augsburg in Dettelbach. Dem heutigen Profi gelang bei der 23. Auflage zudem der entscheidende Treffer zum Turniersieg.
Die ganz großen Namen sind zurück! Turnierorganisator Lukas
Schimmer hat es wieder geschafft die Besten der Besten zu einem der traditionsreichsten
Jugendturniere in Süddeutschland zu lotsen. Mit den Juniorenteams von zehn
Bundesligisten, vier Zweitligisten und zwei Lokalmatadoren steigt am Wochenende
in der Dettelbacher Maintalhalle wieder der LINDNER-Cup mit den Stars von
morgen.
Nürnbergs Jens Castrop, Nathaniel Brown von der Frankfurter
Eintracht, die Bayern-Akteure Paul Wanner, Frans Krätzig und Alexander Pavlovic,
dazu der in München ausgebildete und jetzt für Juventus Turin aktive Kenan
Yildiz, Werder Bremens Keke Topp, Union-Sechser Aljoscha Kemlein, der ehemalige
Stuttgarter Jan-Carlo Simic, der sich in Anderlecht zum serbischen Nationalspieler
gemausert hat, sowie der aus Sonderhofen im Landkreis Würzburg stammende Aaron
Zehnter, der in Paderborn auf dem linken Flügel gesetzt ist. Junge Spieler, die
sich bereits einen Namen gemacht haben und zukünftig große Gesichter im Fußball
werden können. Und die alle einst beim zweitägigen NORIT-Cup, der inzwischen in
den LINDNER-Cup umbenannt wurde, aufliefen.
Auch in diesem Jahr lockt das Event, das nach den klassischen Regeln mit Rundumbande ausgetragen wird und sich als eine der renommiertesten
Anlaufstellen für Juniorenfußball der Spitzenklasse in Süddeutschland etabliert
hat, wieder zahlreiche Stars von morgen nach Dettelbach in den Landkreis
Kitzingen. Nachdem im vergangenen Jahr nicht die ganz großen Namen der Szene
vertreten waren und das U16-Turnier dafür dank der Würzburger Kickers und den
Domreitern aus Bamberg mit viel Lokalcharakter geglänzt hatte, gelang es den Organisatoren
um Lukas Schimmer dieses Mal wieder, die Schwergewichte des deutschen Fußballs
in der Maintalhalle zu versammeln.
Lukas Schimmer nutzte sein Netzwerk, um die zahlreiche deutsche Topklubs nach Dettelbach zu lotsen.
Lukas Hörlin
Zurück zu altem Glanz dank der ganz großen Namen
Neben den Gastgebern sind als feste Größen auch die Teams
aus Schweinfurt, Nürnberg und Fürth wieder am Start. Neben dem kleinen Club und den Kleeblättern
sind die Nachwuchsabteilungen aus Kaiserslautern und Düsseldorf die weiteren Vertreter
aus dem Unterhaus. Alle anderen zehn Kontrahenten kommen aus Deutschlands
Elite-Liga. Mit von der Partie sind: Titelverteidiger RB Leipzig, Mainz 05, der
FC Bayern München, die Kiez-Kicker aus St. Pauli, der VfB Stuttgart, der VfL Wolfsburg, Werder Bremen, Holstein Kiel, Union Berlin und erstmals auch der VfL
Bochum.
In zunächst vier Vorrundengruppen kämpfen die Konkurrenten
um eine gute Ausgangsposition für den weiteren Turnierverlauf. Denn jeder der
Teilnehmer zieht mindestens in die Zwischenrunde ein, sodass sieben Auftritte
vor der mit Sicherheit wieder prall gefüllten Tribüne garantiert sind. Im
Extremfall winken an beiden Tagen sogar bis zu zwölf Einsätze. Die Gruppensieger sowie die vier Zweitplatzierten freuen sich über mehr Regeneration, denn sie überspringen die Zwischenrunde und steigen erst in der Endrunde am zweiten Tag wieder ein.
Los geht es am Samstag, den 11. Januar 2025, um 9:30 Uhr.
Gespielt wird am ersten Tag bis circa 21:30 Uhr (komplette Vorrunde sowie zwei
Drittel der Zwischenrunde). Die entscheidende Phase beginnt am Sonntag, den 12.
Januar 2025, ab 09:30 Uhr. Das Finale ist für 17:15 Uhr angesetzt. Eine
Tageskarte kostet 18 Euro. Im Foyer bieten die Dettelbacher wieder ein
reichhaltiges Verpflegungsangebot sowie eine Leinwand, über die das Geschehen auf
der Platte live verfolgt werden kann.