Artikel vom 07.12.2023 10:00 Uhr
(von links nach rechts): Spielleiter Steffen Peetz, die Trainer der 2. Mannschaft Jens Reinhardt und Marco Göller, die Trainer der 3. Mannschaft Nick Maschke und Michael Lorz, der Trainer der 1. Mannschaft Jakob Karches, Co-Trainer Jochen Staniszewski und Teammanager Ulrich Zeitschel.
FC Herzogenaurach / Mathias Zenger
In der vergangenen Woche haben die Pumas den Vertrag mit ihrem
Erfolgstrainer für die Saison 2024/25 vorzeitig verlängert. Damit bliebt Jakob Karches auch im zehnten Jahr Trainer der Pumas. Auch in der
zweiten und dritten Mannschaft setzt der Verein auf Kontinuität.
Von
Sebastian Baumann
/ PM FC Herzogenaurach
Mittlerweile
ist es schon beinahe eine eigene Weihnachtstradition: Die Sportliche
Leitung und Jakob Karches setzen sich in der Winterpause zusammen und
kommen zu dem Entschluss, dass der gemeinsame Weg noch nicht zu Ende
ist. An dieser eingeübten Routine änderte diesmal auch die schwierige
Hinrunde nichts, die das Landesliga-Team auf den Relegationsrängen
überwintern lässt. „Wir wollen dem Trend bewusst nicht folgen, dass ein
verdienter Trainer gehen muss, sobald der Erfolg mal ausbleibt“, sagt
Ulrich Zeitschel, Teammanager der 1. Mannschaft. „Der Kader ist nach wie
vor im Umbruch, daher sollen Jakob Karches und sein Co-Trainer Jochen
Staniszewski das Vertrauen und die Zeit bekommen, um aus den jungen
Spielern eine schlagkräftige Truppe zu formen.“
Jakob Karches (re.) und Co-Trainer Jochen Staniszewski (Mitte) bleiben weiter das Trainerduo in Herzogenaurach.
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Den Umbruch gestalten
Jakob
Karches hatte die Mannschaft nach dem bitteren Gang in die Kreisliga im
Jahr 2015 übernommen. Was folgte, war ein Siegeszug, der das Team nach
zwei Aufstiegen in die Landesliga führte und dort in der Saison 2021/22
mit dem vierten Tabellenplatz seinen vorläufigen Höhepunkt fand.
Mittlerweile ist Karches der Trainer mit der längsten Amtszeit der
FCH-Historie. Derzeit besteht die Herausforderung vor allem darin, die
Erfolge der Vergangenheit an eine jüngere Spielergeneration zu
überführen. Dass er weiterhin an der Spitze dieses Vorhabens stehen
sollte, merkte Karches schließlich, als er Rücksprache mit seiner
Familie hielt. „Ich habe meine kleine Tochter gefragt, ob ich
weitermachen soll“, verrät er. „Und ihre Antwort war, dass sie seit neun
Jahren fast jedes Wochenende zum Fußball kommt und das auch im zehnten
Jahr so bleiben soll.“
In der laufenden Saison ist der FCH allerdings massiv in Abstiegsgefahr. Nach einem sehr guten Start in die neue Runde folgte eine ausgesprochen durchwachsene Hinrunde, in der die Pumas immer weiter in den Keller rutschten. Auf einem Relegationsplatz muss der Landesligist überwintern und hat schon acht Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Nach der Winterpause müssen die Sportstädter deswegen auch erst einmal den Blick nach unten richten, um den knappen Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz zu verteidigen.
Marco Göller (re.) bleibt Trainer der Reservemannschaft.
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Positiver Trend in den Reserve-Teams
Im
FCH-Unterbau hat die Sportliche Leitung ebenfalls frühzeitig für
Planungssicherheit gesorgt. Das Trainerduo Marco Göller und Jens
Reinhardt wird die 2. Mannschaft auch in der kommenden Saison betreuen.
Die Reserve-Pumas haben zuletzt eine positive Entwicklung in der
Kreisliga hingelegt und stehen derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz.
Ähnliches
gilt für die 3. Mannschaft, die in der A-Klasse kickt und dort auf dem
vierten Tabellenplatz die Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen hält.
Hier werden Michael Lorz und Nick Maschke ihre Arbeit künftig
weiterführen. Somit hat der FC Herzogenaurach am vergangenen Wochenende
mit allen Trainern und Co-Trainern der Herrenmannschaften verlängert.
„Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, diese wichtigen
Personalien frühzeitig zu klären und mit unseren Wunschkandidaten in
Zukunft weiterarbeiten zu können“, sagt Steffen Peetz, Spielleiter der
Reserve-Teams.