Stimmen zum Spieltag


Regionalliga Bayern - 7. Spieltag
Timo Wenzel (Coach der Schweinfurter Schnüdel)
"Die ersten zehn Minuten waren so, wie wir uns das vorgestellt haben. Dann hatte ich nach dem 1:0 das Gefühl, dass wir wieder einen Schritt weniger machen. Die Galligkeit war weg, die Zweikampfführung... Wir können kein Spiel zu Null spielen. Nach dem 1:1 war klar, dass es schwer werden würde zu gewinnen. Ohne Gegentor wäre das einfacher. Buchbach hat aber auch sehr gut verteidigt, hatte die richtige Einstellung, Leidenschaft und Mentalität. Kevin Fery ist Linksfuß, da haben wir sonst keinen für hinten. Er ist robust, kopfballstark und im Zweikampf gut. Ich habe ihm diese Position zugetraut. "
Anton Bobenstetter (Trainer der Buchbacher)
"Wir wussten, wie kopfballstark die Schweinfurter sind, umso bitterer war das 1:0 gleich nach der ersten Ecke. Der FC 05 legte ein riesiges Tempo vor, erst nach und nach konnten wir uns befreien. Der Ausgleich war wunderbar herausgespielt. Trotzdem mussten wir beim Riesenpotenzial des Gegners bis zum Ende zittern. Ich hätte mir von unserer Seite allerdings den ein oder anderen Konter mehr erwünscht. "
Kevin Fery (Linksverteidiger der Schnüdel)
"Ich hatte ein gutes Gespräch mit dem Trainer und er hat mich gefragt, ob ich hinten links spielen könnte. Das habe ich früher in der Jugend schon mal gemacht. Da habe ich gesagt, ich spiele. Buchbach stand ziemlich tief hinten drin, beim Gegentor muss ich wohl mehr einrücken, stand einen Tick zu weit außen. Aber es trotzdem Spaß gemacht auf der Position. Auch wenn der eine Punkt zu wenig ist. Wir müssen einfach weiter machen. "

Kreisklasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund - 4. Spieltag
Dario Cedrone (Trainer DJK Erlangen)
"Es ist ungewöhnlich für uns, dass wir schwer ins Spiel reinkommen. Das war eine anfängliche Abtastphase, für die es eigentlich keinen Grund gab. Spätestens nach 20 Minuten haben wir dann aber guten Fußball gezeigt, auch spielerisch. Bis zur Halbzeit war das richtig klasse. Nach der Pause haben wir ein wenig nachgelassen, auch wegen Auswechslungen und Positionentausch, durch die ein kleiner Bruch reinkam. Wir hatten durch unsere Schnelligkeit und durch das Ausnutzen der Lücken viele Möglichkeiten, die Chancenauswertung war jedoch eine Katastrophe. Natürlich können wir trotzdem mit dem Ergebnis zufrieden sein!"
Stefan Stamm (Trainer FC Großdechsendorf)
"Ich würde sagen, dass wir fast 30 Minuten gut mitgespielt und richtig verschoben haben. Dann legen wir uns den ersten Treffer leider selbst rein. In diesem Punkt sind wir Leid geprüft in dieser Saison. Die bisherigen Rückschläge stecken in den Köpfen der jungen und mittlerweile auch der erfahrenen Spieler. Das merkt man. Den einen oder anderen Spieler können wir einfach nicht Eins-zu-Eins ersetzen. Jetzt muss ich schauen, dass ich die Mannschaft für das nächste schwere Spiel in Neuhaus wieder aufrichte! "
Lukas Stegmaier (Spielführer DJK Erlangen)
"Wir waren die bessere Mannschaft, auch wenn wir uns zu Beginn der ersten Hälfte sehr schwer getan haben. Der Gegner hatte zwei, drei gute Chancen und wenn es blöd läuft, können wir da bereits zurückliegen. Erst mit der Zeit haben wir das Spiel in den Griff bekommen und unsere Chancen genutzt. Nach dem Eigentor ist der Gegner bis zur Halbzeit eingebrochen, nach der Pause habe ich ein Aufbäumen gemerkt, aber mit unserem dritten Tor war das Spiel entschieden!"

Kreisklasse 3 Erlangen-Pegnitzgrund - 3. Spieltag
Dominik Dresel (Doppeltorschütze SG Geschwand/Wolfsberg)
"Es wäre fast sogar noch der Hattrick möglich gewesen, aber bei der dritten Chancen in den zehn Minuten, die ich auf dem Platz stand, war ich ein bisschen zu langsam (lacht). Allgemein war unser Sieg natürlich verdient. Wir haben das Spiel gemacht und haben so gut wie keine Torchance zugelassen!"
Michael Springer (Trainer FC Eschenau)
"Ich glaube, wir haben heute einfach nicht mit letzter Konsequenz daran geglaubt, dass wir etwas holen können. Wenn ich an das Spiel gegen Forth denke, die ähnlich wie Geschwand sind, war das ein ganz anderes Spiel von uns. Wenn wir einen Gegentreffer bekommen, werden wir leider immer nervös. Das war sogar am letzten Sonntag so, als wir mit 3:0 gegen Troschenreuth vorne lagen. Wir werden andere Spiele gewinnen, gegen andere Gegner, aber das ist mittlerweile viel Kopfsache."
Florian Müller (Spielertrainer SG Geschwand/Wolfsberg)
"Wir haben uns heute gegen eine tiefstehende Mannschaft taktisch anders verhalten als zuletzt und das in der ersten Hälfte gut umgesetzt. Wir hatten die Partie im Griff und haben vielleicht einen lockeren Torschuss hinten zugelassen. Dazu haben wir ein paar Spielzüge aus unseren letzten Trainingseinheiten einfließen lassen, was mir besonders gefallen hat. Insgesamt haben wir uns viele Torchancen kreiert und hätten noch ein, zwei Tore mehr machen können. Sogar unsere Ersatzspieler kommen rein und machen ihr Tor. Ein gelungener Tag für uns!"

A-Klasse 4 Erlangen-Pegnitzgrund - 4. Spieltag
Stephan Dresel (Spielertrainer SG Geschwand/Wolfsberg 2)
"Im Grunde war es ein Grottenkick, weil beide Mannschaften nur mit langen Bällen agiert haben. Vielleicht lag es daran, dass es ein Spiel unter der Woche war, wo du immer von der Arbeit noch angeschlagen bist. Das Spiel war totaler Mist. Vor dem Derby hätten wir das 1:1 gegen den Spitzenreiter unterschrieben. Klar, jetzt können wir über diesen Punkt trotzdem froh sein, aber wenn du natürlich zwei Mann mehr auf dem Feld hast und der Gegentreffer mit dem Schlusspfiff fällt, dann ist es schon ein bisschen unglücklich. Allerdings kann Egloffstein das Tor schon früher machen, wenn sie beispielsweise den Elfmeter reinmachen oder andere ihrer Chancen. Wenn man es so sieht, war das 1:1 nicht unverdient und leistungsgerecht, auch wenn es schade ist, dass wir nicht gewonnen haben. Heute hätten wir sie schlagen können!"
Hartmut Grasser (Trainer SC Egloffstein)
"Da brauchen wir nicht drüber reden, die erste Halbzeit war ganz einfach schlecht. Wir haben angeschlagene und verletzte Spieler, aber das ist keine Entschuldigung. Wir haben überhaupt keinen Fußball gespielt, obwohl wir das normal schon ein bisschen können. In der zweiten Hälfte, ich sag nicht gern was gegen den Schiedsrichter, aber hüben wie drüben sehr dürftig. Bei den Platzverweisen haben die Spieler natürlich auch Schuld. Die wissen ganz genau, dass es der Schiedsrichter es drauf anlegt und dann muss ich mich als Spieler eben beherrschen. Sicherlich muss der Schiri den ganz klaren Elfmeter pfeifen, aber wenn ich als Stürmer schon Gelb habe, dann muss ich mich zurücknehmen. Unser Mittelfeldspieler, der die zweite Gelb-Rote kriegt, bekommt ständig auf die Socken, aber es nützt halt nichts, wenn der Schiedsrichter das nicht pfeift. Da muss man trotzdem ruhig bleiben. Das einzige Positive an dem Spiel heute war, dass wir am Ende noch den Ausgleich schießen. Komischerweise waren wir mit neun Mann besser als zu elft. Ganz schlechte Leistung von uns!"
Christoph Ledig (Last-Minute-Schütze für Egloffstein)
"Sicherlich war die Anstoßzeit heute sehr früh, aber mir persönlich liegen die Spiele unter der Woche, auch wenn ich den ganzen Tag gearbeitet habe. Leider ist die Partie dann sehr hitzig geworden, wozu der Schiedsrichter einen Großteil dazu beigetragen hat. Kämpferisch haben wir defensiv alles in die Waagschale geworfen, aber offensiv fehlte die Durchschlagskraft. Am Ende war es dann auch die Abwehr, die für den Punktgewinn verantwortlich war. Das Unentschieden war auf jeden Fall verdient, weil wir schon in der ersten Hälfte die klareren Chancen hatten. Die SG hat eine Möglichkeit und wir kriegen den Gegentreffer, wobei der Freistoß fragwürdig war. Was unnötig war, waren die beiden Ampelkarten wegen Meckerns oder Ballwegschlagen. Das hätte bei beiden nicht sein dürfen. Da muss man sich im Griff haben!"

Spieltag-Statistik

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