Bayernliga - 8. Spieltag - Sa. 12.10.2019 15:00 Uhr
1:1 (0:0)
Topspiel der Woche: Leistungsgerechtes Remis am Failsberg
1:1 hieß es am Ende in der Bayernliga-Partie SV Frensdorf – SpVgg Greuther Fürth. Ein Ergebnis, das aufgrund zweier unterschiedlicher Halbzeiten komplett in Ordnung ging. Vor rund 120 Zuschauern gingen die Gastgeberinnen dank des Treffers von Lilith Knauf in der 51. Minute in Führung – den Ausgleich der Gäste erzielte Lola Eyrisch in Minute 74.
Aus Frensdorf berichtet Niklas Dotterweich


Aufgebot und Noten

 
41
2,1
(5)
6
1,8
(5)
7
2,4
(5)
16
2,5
(5)
3
2,4
(5)
8
2,4
(5)
10
2,5
(5)
14
2,8
(5)
15
2,1
(5)
9
3,0
(5)
13
2,9
(5)
 
Maier (54.)
2
-
(0)
 
Amon (87.)
12
2,0
(5)
 
Haderlein (46.)
4
3,0
(5)
 
Sturm (64.)
1
-
(0)
4
2,0
(7)
5
2,7
(6)
14
2,3
(6)
17
2,7
(6)
10
2,8
(6)
11
1,9
(7)
13
2,2
(6)
16
2,3
(6)
22
2,5
(6)
20
2,1
(6)
21
2,8
(6)
 
Arnold (64.)
3
2,6
(6)
 
Düning (68.)
6
-
(0)
 
Schirmer (89.)
23
-
(0)
Durchschnittsalter: 23,3
Durchschnittsalter: -
Trainer: Heinz Ullrich
Trainer: Simon Eisinger

Spielbericht

 
„Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe. Wir wollen den Gegner früh anlaufen und im Spielaufbau unter Druck setzen“, gab Frensdorfs Trainer Heinz Ullrich die Marschroute für die Partie gegen die SpVgg Greuther Fürth vor, „die eine sehr junge, lauffreudige Mannschaft hat. Da wollen wir selbstverständlich dagegenhalten und unsere Tormöglichkeiten eiskalt nutzen.“ Eine ähnliche Herangehensweise ließ auch Fürths Übungsleiter Simon Eisinger verlauten: „Unser Ziel ist es, einen schnellen, geradlinigen Offensivfußball zu spielen. Frensdorf ist für mich der klare Favorit – vor allem wenn man bedenkt, dass wir einige Spielerinnen in unseren Reihen haben, die gerade aus der U17 herausgekommen sind. Trotz allem sind wir nicht hierhergefahren, um die Punkte herzuschenken.“
Bevor die anlaufende Annalena Haderlein (li.) eingreifen kann, trennt sich Andrea Walter (re.) noch rechtzeitig vom Ball.
Niklas Dotterweich
Frensdorf nutzt seine Chancen nicht
Das Duell des Tabellenachten gegen den -sechsten begann ohne wirkliche Abtastphase. Beide Teams suchten von Beginn an den unmittelbaren Weg in die Offensive, den zielstrebigeren Eindruck in den Anfangsminuten erweckten dabei die Gastgeberinnen. Bereits nach zwei gespielten Minuten verbuchten diese ihren ersten Torabschluss, allerdings konnte Nadja Burkards Schuss von SpVgg-Schlussfrau Valerie Münderlein sicher aufgenommen werden. Kurz darauf kam Annalena Haderlein zum Abschluss, wobei sie das Gäste-Gehäuse nur ganz knapp verfehlte (4.). Sodann waren die Geschehnisse der vielversprechenden Anfangsphase erzählt – in der Folge verflachte die Partie etwas. Das lag sicherlich auch daran, dass die Fürtherinnen besser ins Spiel fanden und sich in der Defensive sichtlich stabilisieren konnten. Vom geradlinigen Offensivfußball, den sich Simon Eisinger von seiner Elf versprochen hatte, war bis dato relativ wenig zu sehen, denn die SVF-Verteidigung war stets zur Stelle und machte dadurch jegliche Fürther Angriffsbemühungen schnell wieder zunichte. So musste das Spiel bis zur 23. Minute fortschreiten, ehe eine weitere Torchance vermerkt werden sollte, die es in sich hatte: Die bis dato größte Möglichkeit hatte Frensdorfs Nadja Burkard, die von Katharina Sturm bedient wurde, direkt abzog und am Pfosten scheiterte. Dabei hatte vor allem Fürths Torhüterin Münderlein ihre Hände im Spiel, denn mit einer Glanztat lenkte sie das Leder noch an den rechten Innenpfosten und verhinderte damit den Einschlag. Der sollte auch in der Folgezeit ausbleiben, denn auch Verena Lechners Schuss fand nicht den Weg in die Maschen (26.). Das war die letzte ernsthafte Tormöglichkeit für geraume Zeit, in der sich beide Mannschaften einen zunehmend offenen Schlagabtausch boten, ohne dabei wirkliche offensive Gefahr zu versprühen. Vielmehr spielte sich das Geschehen auf Höhe der Mittellinie ab – mit vielen Ballbesitzwechseln, die aufgrund sich häufender Ballverluste zustande kamen. Eine Möglichkeit gab es vor dem Seitenwechsel aber trotzdem noch zu erwähnen – es war die zwingendste der Fürtherinnen im ersten Abschnitt: Lola Eyrischs Schuss wurde nach einem klasse Vorstoß von Linksverteidigerin Eileen Frost gerade noch zur Ecke geblockt (41.). Wenig später pfiff Referee Stefan Mildenberger die erste Halbzeit beim Stand von 0:0 ab.
Marsia Gath (li.) kommt den einen Schritt zu spät, denn Eileen Frost (re.) hat sich bereits vom Spielgerät getrennt.
Niklas Dotterweich
SVF geht in Führung, SpVgg gleicht aus
Jener Spielstand sollte im zweiten Durchgang nur von kurzem Bestand sein, denn in der 51. Spielminute gelang den Damen des SVF das langersehnte Führungstor: Lilith Knauf war es, die kurz nach ihrer Einwechslung zum ersten Mal Münderlein überwinden konnte. Dabei wurde sie glänzend von Johanna Kuhn in Szene gesetzt – allein auf weiter Flur vollendete Knauf letztlich cool mit der Pike. Damit war der Dosenöffner gelungen, der dem Spiel der Ullrich-Elf zwar in die Karten spielte, aber keine wirkliche Sicherheit verleihte. Denn fortan schaltete das Heimteam ein paar Gänge zurück und ließ die Gäste wieder besser in die Partie finden, die das dankend annahmen. So konnte sich die SpVgg ein paar Mal stark vor das Heim-Gehäuse kombinieren, das jedoch nicht richtig gefährdet wurde, da die Eisinger-Elf oftmals den richtigen Zeitpunkt des Abschlusses verpasste. Zu sehen war dies exemplarisch in Minute 58, in der sich Michelle Schirmer in guter Schussposition befand, allerdings zu lange zögerte und damit keinen Druck hinter den Ball bringen konnte, der letztendlich sicher in den Armen von SVF-Torfrau Lena Eichfelder landete. Im direkten Gegenzug hätte die Eisinger-Elf sogleich die Quittung für die vergebene Torchance erhalten können, wäre Knaufs Distanzschuss nicht knapp über den Querbalken gegangen (59.). Kurz darauf verfehlte auch Amelie Striegel, ehe es in Minute 62 zu einem echten Aufreger kam: Denn Katharina Kupfer erzielte den 1:1-Ausgleich aus einer vermeintlichen Abseitsposition heraus. Ob dies auch wirklich der Fall war, ist etwas fraglich, denn Kupfer lief ein und nahm den Ball vor einer sich im Abseits befindenden Mitspielerin auf, die damit nicht aktiv in die Situation eingriff. Sei's drum – der Schiri hatte so entschieden, diese Entscheidung galt es für die Gäste zu akzeptieren. Diese ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen und spielten weiter munter nach vorne. In der Defensive wurde die SpVgg hier und da nochmals gefordert – allerdings fehlte es den Frensdorferinnen an der letzten Entschlossenheit, einen Konter konsequent zu Ende zu spielen. Stattdessen glich die Gastmannschaft aus: Nach einem abgefangenen Ball konnte Michelle Schirmer gedankenschnell auf Lola Eyrisch weiterleiten, die frei durch war und das Leder abgeklärt an Eichfelder vorbeischieben konnte (74.). Auch hier konnte man die Abseitsfrage stellen – Mildenberger ließ weiterlaufen, was im Hinblick auf die Szene aus Minute 62 die vermutlich richtige Entscheidung war. Das Eisinger-Team war nun natürlich obenauf – Kapital in Form von ernsthaften Tormöglichkeiten konnten die Fürtherinnen in der Schlussviertelstunde jedoch nicht mehr schlagen. Bis auf die Chance aus Spielminute 80, als Katharina Kupfer ein schönes Solo startete, den Ball aber um einen guten Meter am langen Eck vorbeisetzte. Damit war die letzte Einschussmöglichkeit der Partie vertan, die letztlich in einem leistungsgerechten Remis endete.
Katharina Kupfer (li.) deckt Nadja Burkard (re.) hauteng, die trotz allem erfolgreich aufdrehen kann.
Niklas Dotterweich
Gerechte Punkteteilung
Das Unentschieden ging aufgrund der beiden unterschiedlichen Hälften in Ordnung. Waren in Halbzeit eins die Gastgeberinnen die spielbestimmende Mannschaft, wirkten in Halbzeit zwei die Gäste feldüberlegen. Schlussendlich gab es auf beiden Seiten einen entscheidenden Knackpunkt, der eventuell ein anderes Spiel heraufbeschwört hätte: So war es auf Frensdorfer Seite der Pfostenschuss aus Minute 23, auf Fürther Seite das Abseitstor aus Minute 62. Beide Szenen blieben ohne Torerfolg, der hüben wie drüben trotz allem jeweils ein Mal erfolgte. Folglich war die Punkteteilung zwangsläufig, die in der sehr ausgeglichenen Bayernliga eigentlich keinem so recht weiterhilft.
Spielbericht eingestellt am 13.10.2019 12:32 Uhr

Stimmen zum Spiel

Stimmen eingeben (Vereinsverwalter)
Heinz Ullrich (Trainer SV Frensdorf)
"Wir hatten uns viel vorgenommen – leider aber nur die Hälfte davon erreicht. In der ersten Halbzeit hätten wir das Spiel durchaus schon zu unseren Gunsten entscheiden können – hatten die eine oder andere Torchance, die wir aber nicht genutzt haben. In der zweiten Halbzeit ist uns zwar das schnelle 1:0 gelungen, wirklich ins Spiel gefunden haben wir aber nicht. Stattdessen sind wir wieder in unser altes Muster zurückverfallen – haben viele lange Bälle gespielt und das Mittelfeld zu schnell überbrückt. Fürth ist dann nach dem Ausgleich nochmals aufgekommen und hatte noch ein paar Möglichkeiten. So müssen wir letztendlich mit dem Punkt zufrieden sein, auch wenn wir gerne – vor allem im Hinblick auf die kommenden Spiele – einen Sieg eingefahren hätten. Unter dem Strich bin ich mit dem Endergebnis nicht wirklich zufrieden."
Simon Eisinger (Trainer SpVgg Greuther Fürth)
"Mit der Leistung meines Teams bin ich sehr zufrieden. Meine junge Mannschaft hat sich trotz der anfänglichen Druckphase der Frensdorfer nicht den Schneid abkaufen lassen. Wir haben uns ins Spiel reingekämpft und waren in der zweiten Halbzeit ganz klar überlegen. Leider war hier und da der letzte Pass etwas ungenau – trotz allem haben wir einen starken Auftritt hingelegt und uns den Punkt am Ende das Tages mehr als verdient. Als Belohnung habe ich nach diesem kräftezehrenden Spiel das Montags-Training gestrichen. Unser Fokus gilt dann ab Mittwoch der nächsten Partie, die wir hoffentlich ähnlich gut bestreiten werden!"
Christopher Hack (Teammanager SV Frensdorf)
"Aufgrund des Spielverlaus war es denke ich ein gerechtes Unentschieden. Wir haben sehr gut angefangen und uns in der Anfangsphase ein paar klare Torchancen herausspielen können. Leider haben wir die nicht verwerten können – insbesondere der Pfostenschuss war sehr ärgerlich. In der zweiten Halbzeit waren wir dann nicht mehr so präsent, wodurch Fürth besser ins Spiel finden und sich letztlich mit dem Punkt belohnen konnte. Im Gegensatz zur letzten Saison, in der wir oftmals die engen Spiele für uns entscheiden konnten, fehlt es uns heuer am Quäntchen Glück, aber auch an der letzten Entschlossenheit. Jetzt gilt es einfach, wieder in die Erfolgsspur zu finden und in den nächsten Spielen Siege einzufahren!"

Spiel-Ticker

Frensdorf
Greuther Fürth
45
90
Live-Ticker: Niklas Dotterweich
90
+4
Spielende (16:44 Uhr)
87
 
74
 
1:1 Eyrisch, Lola / 4. Saisontor (Vorarbeit Schirmer, Michelle)
1:1! Schirmer verlängert mit dem Kopf in den Lauf von Eyrisch, die überlegt einschiebt!
51
 
Tooooor für SV Frensdorf
1:0 Knauf, Lilith / 1. Saisontor (Vorarbeit Kuhn, Johanna)
1:0 SVF! Kuhn bedient die zur Pause eingewechselte Knauf, die cool mit der Pike vollendet!
46
 
Anpfiff 2. Halbzeit (15:56 Uhr)
45
+1
Halbzeit (15:44 Uhr)
38
 
 
Aktuell passiert nicht viel - Frensdorf könnte schon in Führung liegen, doch Burkards Abschluss wurde gerade noch an den Pfosten gelenkt.
15
 
 
Frensdorf bisher gefährlicher - alles in Allem ist es aber ein ausgeglichenes Spiel bislang.
1
 
Anpfiff 1. Halbzeit (14:59 Uhr)
 
 
 
Herzlich willkommen zum Live-Ticker des heutigen Frauen-Topspiels SV Frensdorf - SpVgg Greuther Fürth!

Spielinfos

Liga: Bayernliga
Alter, Geschlecht: Erwachsene, weiblich
Spieltag: Saison 2019/21 - 8. Spieltag
Datum: 12.10.2019 15:00 Uhr
Sportstätte: Hauptplatz Failsberg Stadion

Zuschauer

Zuschauerzahl: 120
Fan11
JessiR96
Simelia
HotPota.
Fussbal.
+ 1 weiterer anpfiff-Leser

Torschützen

 

Spielerstrafen

Keine Spielerstrafen

Taktik


Spieler des Spiels

Valerie Münderlein
(SpVgg Greuther Fürth)
In diesem Spiel war es sehr schwer, eine Spielerin des Spiels zu küren. Am meisten stach dann aber doch Greuther Fürths Torhüterin Valerie Münderlein heraus, die ihre Mannschaft mit einigen sehr starken Paraden – insbesondere die Glanztat beim Frensdorfer Pfostenschuss – im Spiel halten konnte. Sehr gut!

Schiedsrichter

 
Stefan Mildenberger
(SC Maroldsweisach)
Stefan Mildenberger zeigte eine gute Spielleitung. Er hatte das Geschehen gut unter Kontrolle – hier und da hätte er vielleicht auch einmal härter durchgreifen und zur Gelben Karte greifen können. Doch das soll seinen Auftritt nicht schmälern, der Alles in Allem sicher und souverän war!
Note: 2,0 (3)

Spiel-Statistik

Keine Spiel-Statistik

Fan-Voting

Spielniveau
gut
(7)
Leistungen der Teams
Heim
 
2,3
(6)
Gast
 
2,8
(6)
Erg. ok? (j/n)
6
1
(7)
Ballbesitz
43
57
(4)
Zweikampf
41
59
(4)
Bratwurst
--
 
(1)

Video zum Spiel

Kein Video vorhanden

Leser-Bilder

Keine Leser-Bilder

Leser-Tipp (Sieg für...)

Keine Tipps abgegeben

Vereinsverwalter gesucht

Sie sind bei Spielen eines der Teams vor Ort? Dann werden Sie Vereinsverwalter und versorgen uns mit Spielberichten, Bildern, Infos, Tickern etc.!
Folgende Tätigkeiten sind noch zu vergeben:
·
Fotos zum Spiel
·
Live-Ticker
·
Stimmen zum Spiel
·
Datenpflege
·
Fotos zum Spiel
·
Live-Ticker
·
Spielbericht
·
Stimmen zum Spiel
Als Belohnung gibt es einen Account, mit dem Sie alle Inhalte aller Spielkreise kostenfrei lesen können!


Diesen Spielbericht...


Ergebnisse des Spieltags


Liga-Tabelle

Pl.
Team
Sp
Tore
Pkt
1
16
43:14
40
2
15
46:21
36
3
15
18:17
23
4
14
24:18
23
6
15
23:23
20
8
16
22:25
18
10
15
13:27
14
11
16
15:32
14
12
16
12:23
13
13
0
0:0
0
Direkter Vergleich bei Punktgleichheit


Statistik-Betreuer

Torschütze, Wechsel o.ä. falsch? Melden Sie uns Statistikänderungen:
Gudrun Koch
Telefon