Artikel veröffentlicht am 11.10.2020 um 20:00 Uhr
Toto-Pokal 1. Hauptrunde: Frohnlach und der Jahn weiter
Die erste Hauptrunde im BFV-Pokal hatte es in sich, denn einige favorisierte Mannschaften hatten richtige Probleme. Nur mit viel Glück ist der SC Feucht im Elfmeterschießen einer Blamage entgangen. Der SV Seligenporten ist ausgeschieden. Am Sonntag setzten sich Jahn Forchheim und der VfL Frohnlach durch.
Von Sebastian Baumann
Die ersten Spiele in Verbandspokal hatten es in sich. Allerdings kamen meistens doch die Favoriten weiter. Keine Mühe hatte der FC Eintracht Bamberg in Bad Berneck. 6:1 gewann der Bayernligist gegen den Kreisligisten. Ähnlich souverän löste die SpVgg Ansbach ihre Auswärtsaufgabe gegen Weisendorf und gewann mit 4:0. Ebenso souverän war das 3:0 des Würzburger FV beim Kreissieger aus Schweinfurt, der SG Schleerieth. Der Kreisklassist hielt die Partie lange Zeit offen und bekam nur drei Gegentreffer. Knapper ging es schon in Heimbuchental zu, dort war die DJK Don Bosco Bamberg zu Gast und konnte erst in der zweiten Hälfte die Weichen auf Sieg stellen mit zwei Treffern. Auch beim Duell zweier alten Rivalen zwischen der SpVgg Selbitz und dem SV Mitterteich hatte der Favorit aus dem Stiftland mit 1:3 die Nase vorne.

Patrick Kroiß (li.) und seine Ansbacher waren vor allem in der ersten Hälfte in Weisendorf immer einen Tick schneller.
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Feucht muss lange zittern - Seligenporten ist raus


Besonders eng ging es in Wendelstein zu, der FC Wendelstein hatte den SC Feucht am Rande einer Niederlage und ließ bis zur 90. Minute keinen Gegentreffer zu. Nachdem auch der Platzverein nicht treffen konnte, ging es ins Elfmeterschießen, in dem dann der Tabellenführer der Landesliga Nordost die Nase vorne hatte.

Richtig schlecht sah es zur Halbzeit für den SV Seligenporten aus, der beim SCC Aufkirchen antreten musste. Die Hesselberger, die im Kreis Nürnberg-Frankenhöhe Kreissieger wurden, hatten aber keine große Angst vor den bekannten Namen und führten nicht unverdient zur Halbzeit mit 1:0. Wer jetzt einen Sturmlauf der Klosterer erwartet hatte, der sah sich getäuscht. Zwar versuchte Trainer Gerd Klaus durch viele Wechsel dem Spiel noch eine andere Wendung zu geben, aber Chancen waren Mangelware. Eher im Gegenteil. Simon Babel und Steffen Schöllhammer hatten noch gute Gelegenheiten, scheiterten an Keeper Paulus. So blieb es beim überraschenden Sieg des Bezirksligisten, der sich nun in der nächsten Runde wieder seinen Gegner aussuchen darf und mit stolz geschwellter Brust auf die eigene Kirchweih gehen konnte.

Adrian Istrefi traf gegen Unterpleichfeld für den TSV Lohr.
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Lohr kegelt Unterpfleichfeld raus - Abtswind mit Mühe

In der Gruppe Nordwest der ersten Pokalhauptrunde gab es die erste große Überraschung, denn der Kreissieger aus Würzburg, der TSV Lohr kegelte den Landesligisten TSV Unterpleichfeld aus dem Pokal - und zwar deutlich. 4:0 hieß es für den Underdog schon zur ersten Halbzeit in der Lohr einen richtig gepflegten Fußball zelebrierte und dann in der zweiten Hälfte nichts mehr anbrennen ließ. Auch Abtswind war der große Favorit beim Duell mit Bezirksligist und dem Röhn-Kreissieger SV Rödelmaier. Zwar war der TSV schnell in Führung gegangen, die die Hausherren in der 35. Minute ausgleichen konnte. Es dauerte bis zur 61. Minute bis Daniel Endres die erneute Führung für die Kräuterkicker erzielen konnte. Mehr Tore sahen die Zuschauer nicht mehr in diesem Duell, sodass Abtswind mit etwas Mühe die zweite Runde erreichte.

Aykut Civelek (am Ball) war der Mann des Spieles in Auerbach.
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Der Jahn souverän, Frohnlach kurz mit Problemen

Am Sonntag waren noch zwei fränkische Duelle im Pokal. Jahn Forchheim setzte sich gegen den FC Mitwitz souverön durch, auch wenn der Landesligist eine Halbzeit Anlaufschwierigkeiten hatte. Doch ein Elfmetertreffer von Timo Noppenberger sollte der Dosenöffner sein in einer nun einseitigen Partie, die mit 0:6 aus Sicht des Underdog endete. Mehr Mühe hatte der VfL Frohnlach beim Spiel beim SV 08 Auerbach. Der ambitionierte Kreisligist ging kurz vor der Halbzeit in Führung, doch genau nach dem Halbzeitwechsel konnte der VfL ausgleichen. Aykut Civelek war der Torschütze und wurde später der Held des Spiels. Denn mit einem lupenreinen Hattrick, der Offensivmann traf noch in der 75. Minute und in der Nachspielzeit, sicherte Civelek den Einzug in die zweite Runde.

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