Artikel veröffentlicht am 12.02.2019 um 18:00 Uhr
8. PEMA Soccer Cup : Weißenstädterinnen setzen sich durch
Fünf Turniere richtete die SpVgg Weißenstadt am vergangenen Wochenende beim 8. PEMA Soccer Cup aus. Von der U11 bis zu den Frauen waren 34 Teams aus 20 Vereinen im Einsatz. Am Ende sorgten die Weißenstädterinnen für eine faustdicke Überraschung, nachdem sie die höherklassige Konkurrenz hinter sich gelassen hatte.
Von Hans-Jürgen Wunder
Am vergangenen Wochenende feierten 34 hochkarätige Frauen- und Mädchenmannschaften aus 20 Vereinen, sowie das Bambini Team aus Weißenstadt, ein mitreißendes Fußballfest.

Gewinner beim U15-Turnier: Die Mädels aus Gundelsheim.
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Favorit ganz vorne

Den Startschuss dafür gab am Samstagvormittag das U15-Turnier. In der Gruppenphase ergaben sich viele enge Spiele, welche aber immer fair blieben. Im ersten Halbfinale setzte sich die SpVgg Weißenstadt gegen den benachbarten ATG Tröstau durch. Im zweiten Halbfinale konnte der SV Gundelsheim die Mädels der TSG Bamberg bezwingen. Aus dieser Kombination entstand im Finale ein spannender Schlagabtausch und es verwunderte nicht, dass am Ende der regulären Spielzeit ein 2:2 auf der Anzeigetafel stand. Das abschließende Sechsmeterschießen entschieden die oberfränkischen Meister aus Gundelsheim knapp zu ihren Gunsten. Viel Erfolg bei der bayerischen Hallenmeisterschaft in zwei Wochen.
Platzierungen: 1.: SV Gundelsheim; 2.: SpVgg Weißenstadt; 3.: ATG Tröstau; 4.: TSG Bamberg; 5.: ASV Oberpreuschwitz; 6.: SV Reitsch; 7.: DJK Don Bosco Bamberg; 8.: 1.FC Schwarzenbach/Saale

Setzten sich in knappen Partien durch: Die Weißenstädter U11-Kickerinnen. 
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Jeder gegen Jeden

Weiter ging es mit den vier U11-Teams, die im Modus „Jeder gegen Jeden“ antraten. Es war schön, die ungezwungene Freude der Mädchen am Fußball betrachten zu können. Alle Spiele waren spannend bis zum Schluss und so gab es auch viele Unentschieden. Wie bereits zuvor, stand am Ende, mit der SpVgg Weißenstadt, der oberfränkische Meister, an der Spitze und somit bleibt der Pokal in Weißenstadt.
Platzierungen: 1.: SpVgg Weißenstadt; 2.: 1.FC Michelau; 3.: ATG Tröstau; 4.: FC Wiesla Hof

Sorgten für eine kleine Sensation: Die SpVgg-Frauen aus Weißenstadt.
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Starkes Finale

Zum Abschluss des ersten Tages stand ab dem späten Nachmittag das Turnier der Frauen mit einem stark besetztem Feld aus ganz Oberfranken auf dem Programm. Man merkte nun bei den Erwachsenen, dass die Zweikämpfe härter geführt wurden. Die Spiele waren alle bis zum Abpfiff offen und wurden meist nur mit einem Tor Unterschied entschieden. Trotzdem blieben alle Kontrahentinnen immer fair. Ein Dank gilt hier den ruhig und souverän leitenden Schiedsrichtern. In Halbfinale eins zeigte das schwarz-weiße Heimteam die beste Leistung des Turniers gegen die Landesliga-Mannschaft der Altstadt und durfte damit im Finale gegen die befreundete Spielgemeinschaft aus Walsdorf und Stegaurach antreten, welche zuvor im zweiten Halbfinale den ASV Oberpreuschwitz besiegt hatte. Im Finale wurde zehn Minuten lang um jeden Millimeter gekämpft, aber keine Mannschaft konnte den befreienden Siegtreffer schießen. Deshalb musste zum Abschluss des Tages das Siebenmeterschießen entscheiden, welches die heimischen Frauen gewannen. Hervorzuheben ist an dieser Stelle die junge Torspielerin Leonie Kraft, die in allen Spielen ein sicherer Rückhalt war und im Siebenmeterschießen ihren Einstand in die Damenmannschaft krönte.
Platzierungen: 1.: SpVgg Weißenstadt; 2.: (SG) SV Walsdorf/SpVgg Stegaurach; 3.: SpVgg Oberfranken Bayreuth; 4.: ASV Oberpreuschwitz; 5.: FC Eintracht Münchberg; 6.: (SG) TSV Fichtelberg/SV Kulmain; 7.: 1.FC Schwarzenbach/Saale; 8.: 1.FC Redwitz

Auch das älteste Mädchenteam der Gastgeber war erfolgreich.
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Weiterer SpVgg-Erfolg

Am Sonntagfrüh begann der zweite Tag mit dem Turnier der U17. Wegen der Absage einer Mannschaft spielten die übrigen sieben „Jeder gegen Jeden“. Vor allem die Spiele zwischen dem  SV Fortuna Untersteinach, dem ATG Tröstau, dem SV Gundelsheim und der SpVgg Weißenstadt waren hart umkämpft und eine Werbung für den oberfränkischen Mädchenfußball. Es verwunderte nicht, dass diese vier Teams die ersten vier Plätze unter sich ausmachten. In der Abschlusstabelle stand dann der oberfränkische Meister der SpVgg Weißenstadt völlig verdient, weil ungeschlagen, ganz oben auf dem Treppchen und konnte vor heimischer Kulisse den Pokal in Empfang nehmen. Der verletzten Spielerin von der ATG Tröstau ist eine schnelle Genesung zu wünschen.
Platzierungen: 1.: SpVgg Weißenstadt; 2.: SV Gundelsheim; 3.: ATG Tröstau; 4.: SV Fortuna Untersteinach; 5.: VfB Moschendorf; 6. SpVgg Oberfranken Bayreuth; 7.: 1.FC Marktleuthen

Der U13-Pokal ging in die Saalestadt.
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Wiesla-Mädels vorne

Zum Abschluss des 8. PEMA Soccer Cup’s durften die Mädels der U13 noch ihr Können zeigen. Auch hier spielten, wegen einer kurzfristigen Absage, sieben Teams im Modus „Jeder gegen Jeden“. Die Zuschauer sahen mitreißende Spiele und es war jeder Spielerin die Freude am Fußball anzusehen. Als zusätzliches Highlight bestritten die Bambinis der SpVgg Weißenstadt ein Einlagespiel gegeneinander. Die vollbesetzte Halle war begeistert vom großen Auftritt der Drei- bis Sechsjährigen. Nach dieser Showeinlage fieberte das Publikum bei den finalen Spielen der U13 mit. Allen voran beim Match zwischen den beiden ungeschlagenen Teams des FC Wiesla Hof 1 und der SpVgg Weißenstadt, welches gerecht 0:0 endete. Damit erspielte sich der FC Wiesla Hof 1 verdient den Turniersieg.
Platzierungen: 1.: FC Wiesla Hof 1; 2.: SpVgg Weißenstadt; 3. ATG Tröstau; 4.: (SG) Seybothenreuth/Kirchenlaibach; 5.: SpVgg Oberfranken Bayreuth; 6.: SV Mistelgau; 7.: FC Wiesla Hof 2

Sorgten für Stimmung in der Halle: Die Bambinis.
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