Artikel veröffentlicht am 15.02.2021 um 00:00 Uhr
Jetzt renovieren: Aus Alt wird Neu!
Wohnen in alten Häusern ist wieder modern: Großzügige Grundrisse, eine ruhige Lage, Gärten mit altem Baumbestand, schmucke Fassaden und dekorative Stuck- und Putzarbeiten sind wichtige Aspekte bei der Entscheidung für eine Altbausanierung. Außerdem sind die Zinsen niedrigen. Wir geben Tipps, was bei der Sanierung bestehnder Gebäude beachtet werden sollte.
Von Redaktion anpfiff.info

Nicht immer sind die renovierungsbedürftigen Altbauten jedoch Schmuckkästchen aus der frühen Vorkriegszeit. Ein großer Teil der heute zur Renovierung anstehenden Häuser entstand nach dem Krieg, als der Mangel die Möglichkeiten des Bauens bestimmte und Großzügigkeit und Luxus aus finanziellen Gründen nicht möglich waren. Jeder Sanierung sollte deshalb eine gründliche Bestandsaufnahme vorausgehen. Es lohnt sich durchaus, auch einmal nach alten Plänen zu fahnden, die man in der Regel bei der örtlichen Baubehörde erhalten kann. Wer größere bauliche Veränderungen plant, sollte sich unbedingt von einem Architekten beraten lassen, um technische und statische Probleme zu vermeiden. Bei aller Verschiedenheit der Wünsche und Wohnbedürfnisse zeigen sich bei den meisten Modernisierungsmaßnahmen recht ähnliche Grundprobleme:


Unzureichende Installation


Moderne Anforderungen an den Wohnkomfort, die ständig wachsende Haustechnik, energiesparende Heiz- und Heißwassersysteme sowie eine wachsende Zahl stromverbrauchender Geräte machen Mängel in der Sanitär- und Elektro-Installation alter Häuser schnell deutlich. In vielen Gebäuden ist die Steigleitung für die Stromversorgung gemessen an den heutigen Ansprüchen unterdimensioniert. Durch die Umstellung der Beleuchtung auf LED-Lampen kann man jedoch Reserven freisetzen. Wer die Fußleisten durch moderne Kabelkanal-Sockelleisten ersetzt, kann später, wenn eine es stärkere Steigleitung erlaubt, problemlos zusätzliche Steckdosen installieren oder neue Versorgungsleitungen ziehen, ohne die Wände aufschlagen zu müssen. Wasser- und Abflussleitungen liegen oft noch auf den Wänden und sind weder schallisoliert noch wärmegedämmt. Der Wunsch nach einer separaten Toilette oder einem Gästebad erzwingt häufig komplett neue Leitungsstränge. Hier ist sorgfältige Planung und die Zusammenarbeit mit einem Fachmann unumgänglich.


Eine Fußbodenheizung sorgt für behagliches Wohnklima, bodentiefe Fenster ermöglichen Blicke nach Außen.
intelligent heizen | Thilo Ross


Für die Elektroinstallation den richtigen Handwerker finden

Arbeiten mit Strom kann unter Umständen sehr gefährlich werden. Kleine Fehler oder Unachtsamkeiten können schwere gesundheitliche Schäden entstehen oder sogar lebensgefährlich enden – deswegen: Finger weg von der eigenen Elektroinstallation, hier muss unbedingt ein Profi ran! Denn egal ob Steckdosen, Verkabelungen, Beleuchtungen oder eine Photovoltaik-Anlage – der Beruf des Elektrikers bietet eine breite Palette beim Umgang mit Strom. Und gerade bei so einem wichtigen Element ist es besonders ratsam, sich auf den richtigen Fachmann zu verlassen. Doch wie findet man einen guten Elektriker? Einen wichtigen Anhaltspunkt liefert der Nachweis eines Meisterbriefs. Dieser ist nicht (mehr) verpflichtend, in Innungsbetrieben gibt es aber in der Regel zumindest einen Elektriker-Meister. Ein anderes entscheidendes Kriterium ist die Zuverlässigkeit und Erreichbarkeit. Ein guter Elektriker hält sich an die gemachten Zusagen oder Zeitpläne, außerdem ist er gut erreichbar und. Er sollte zudem in der Lage sein, seine Dienstleistung zeitnah ausführen zu können. Auch beim Preis gibt es enorme Unterschiede, weshalb sich ein Preisvergleich bei mehreren Anbietern lohnt. Ein guter Elektriker sollte einen fairen, marktüblichen Preis anbieten. Liegt das Angebot deutlich unter dem Marktniveau ist Vorsicht angebracht, denn Qualität hat seinen Preis – und an der Qualität sollte bei der Elektroinstallation nicht gespart werden.


Maßgefertigte Möbel aus Meisterhand

Möbel aus Massenfertigung sind zwar günstig, wirken aber einfalls- und charakterlos. Denn wer sich auf vorgefertigte Maße und Materialien reduziert, dem bietet sich nur wenig Individualität und eingeschränkte Funktionalität. Um dem neuen Heim den persönlichen Schliff zu geben, setzen viele Bauherren auf angepasste Möbel vom Tischler. Denn egal ob Büros, Praxen, Läden oder Wohnungen – mit einer individuell angefertigten Einrichtung werden Räume optisch und auch funktional aufgewertet. Profis aus dem Schreiner- und Tischlerhandwerk bieten mit ihrer traditionellen Handwerksqualität alles, um hochwertige Sonderanfertigungen herzustellen. Dazu gehört auch die Verwendung hoher Holzqualität, die aus Möbeln Unikate machen und einen optischen Blickfang erzeugen. Zur Umsetzung von Gestaltungswünschen sollte der Schreiner frühzeitig in die Planungsphase einbezogen werden. Gerade zu Beginn eines Projekts ist deshalb der Dialog zwischen dem Kunden und dem Schreiner ratsam. Auf Basis dieses Austauschs werden dann Entwürfe und Konzepte entwickelt, die später zur Detailplanung führen. Gerade bei der individuellen Anfertigung sollten Funktionalität und passendes Design im Vordergrund stehen. Stimmen Sie mit ihrem Schreiner deshalb Einrichtungsstil und Nutzungsanforderungen ab. Am Ende verpassen Dekore, Lasuren und Verzierungen ihren Unikaten den letzten Schliff.


Moderne Versogungssysteme lassen sich bequem digital steuern - auch über eine App und Smartphone.
intelligent heizen | Thilo Ross


Mangelhafte Dämmung

Der zweite große Mangel vieler Altbauten ist eine unzureichende Dämmung. Dieses Problem betrifft vor allem Nachkriegsbauten, deren Mauerwerkschichten gerade den statischen Anforderungen genügen, während bei den meisten Vorkriegsbauten ein großzügig dimensioniertes Mauerwerk einen recht wirkungsvollen Klimapuffer schafft. Die bauphysikalisch günstigste und zugleich aufwändigste Lösung ist die Außendämmung. Sie vermindert die Temperaturwechsel-Beanspruchung der Außenmauern, vermeidet Feuchtigkeitsprobleme und erhält das Wärmespeichervermögen des Mauerwerks. Eine Innendämmung in Form von Hartschaumplatten, Mineral- oder Glasfaserbahnen bzw. -platten oder auch Dämmschichten aus Steinwolle bietet den Vorteil einer einfacheren Montage für den Selbermacher, da sie durch vorgesetzte Gipskartonplatten, Nut-Feder-Brettern oder Paneelen geschickt verkleidet werden können. Sie macht aber auch die Nutzung des Wärmespeichervermögens des Mauerwerks zunichte. Andererseits heizen sich Räume mit Innendämmung schneller auf, weil die Wandmasse nicht miterwärmt werden muss.


Wand- & Deckenschäden

Bucklige und rissige Wände und Decken sind ein häufiges Ärgernis in alten Häusern, das mit modernen Werkstoffen zuverlässig zu beseitigen ist. So kann man schadhaften Wandputz leicht hinter einer Verkleidung aus Gipskartonplatten verschwinden lassen. Eine andere Möglichkeit der Wand- und Deckenkosmetik bieten Glasfasertapeten, die mit Dispersionsklebern angebracht werden. Die hohe Zugfestigkeit der Glasfasern und ihre vollflächige Einbettung in Kleber sorgen dafür, dass sich Risse weder abzeichnen noch zu Rissen in der Tapete führen. In manchen Häusern zieren noch historische Stuckarbeiten die Decken: Oft sind die Ornamente jedoch schadhaft oder fehlen sogar zum Teil. Zur Sanierung solcher Fälle gibt es selbsttrennende, streichfähige Silikon-Kautschukmassen, mit denen sich selbst kompliziert geformte Stuckornamente abformen lassen.


Ob Altbausanierung oder Neubau: In vielen Gewerken muss der Fachmann ran. Lassen Sie sich vor einer größeren Investition gut und ausführlich beraten.
intelligent heizen | Thilo Ross


Schadhafte Fußböden

In vielen alten Häusern zeigen gerade die Böden gravierende Abnutzungserscheinungen und -schäden, vor allem, wenn es sich um Holzböden handelt. Holz ist zwar beim Wohnen wieder verstärkt gefragt, nicht aber ausgetretene und knarrende Dielen. In der Regel lässt man daher die Altböden unter neuen Belägen verschwinden. Dies ist sogar bei alten Holzdielenböden möglich, die nach dem Fixieren loser Dielen mit einer gewebeverstärkten Ausgleichsschicht versehen werden können. Diese Materialien sind selbstverlaufend eingestellt und ergeben einen perfekten Verlegegrund für Teppichböden oder auch Fliesen. Auch unebene und ausgetretene Estriche lassen sich mit selbstverlaufenden Ausgleichsmassen in einen planebenen Verlegegrund verwandeln. Darauf kann man dann Fliesen, Teppich, Fertigparkett oder andere Beläge, wie Kork, PVC oder Gumminoppenplatten im High-Tech-Look verlegen.


Wärmedämmung einbauen zahlt sich aus

Den Grundstein für ein ausgeglichenes Wohnklima unterm Dach legen Sie mit dem Einbau der Wärmedämmung. Um ein besseres Klima in deutschen Dachwohnungen ging es dem Gesetzgeber allerdings nicht, als er eine Verbesserung des baulichen Wärmeschutzes verordnete. Seit die Wissenschaft einen Zusammenhang zwischen dem Treibhauseffekt durch Anstieg der Kohlendioxid-Emissionen (CO2) und den globalen Klimaverschiebungen vermutet, ist Wärmeschutz zu einem zentralen Thema geworden. Die größte Heizkosten-Einsparung erreicht man, wenn die Wärmeverluste eines Hauses so gering wie möglich gehalten werden. Die wichtigste Voraussetzung für ein funktionstüchtiges gedämmtes Dach ist die Winddichtigkeit - egal, ob voll gedämmt oder hinterlüftet. Eine fachmännische Wärmedämmung steigert also nicht nur Wohnklima und Wohlbefinden, sondern spart auch Heizkosten, die sich mittelfristig bezahlt machen.


Energie sparen schont den eigenen Geldbeutel und und die Natur.
intelligent heizen | Thilo Ross

Clever heizen und sparen

Seit Anfang 2020 unterstützt der Staat den Einbau von energieeffizienter und klimaschonender Heiztechnik in noch größerem Maße als bisher. Wer modernisiert, spart also nicht nur Geld durch sinkende Heizkosten, sondern bekommt auch einen großen Teil der Investitionssumme geschenkt. Mehr als 80 Prozent des Energieverbrauchs im Haushalt gehen im Durchschnitt auf das Konto von Heizung und Warmwasser. Eigentümer können also ihre Energiekosten erheblich senken, indem sie genau dort ansetzen. Der Einbau moderner Heiztechnik und der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien reduzieren Kosten und entlasten zugleich das Klima. Die Bundesregierung hat deshalb im Klimapaket von Ende 2019 deutlich höhere Zuschüsse für die Heizungsmodernisierung beschlossen. Beispielsweise können Immobilienbesitzer, die derzeit mit Öl heizen, für den Umstieg auf eine Wärmepumpe oder Pelletheizung seit Januar 2020 einen Zuschuss von 45 Prozent erhalten. Der Staat übernimmt also knapp die Hälfte der Investitionskosten.


Behaglichkeit pur - Keramische Fliesen und Fußbodenheizung

Bauherren und Renovierer entscheiden sich heute zunehmend für beheizte Fußbodenkonstruktionen. Kein Wunder, denn gerade in Verbindung mit keramischen Fliesen und Naturstein sind Fußbodenheizungen energie- und platzsparend und erzeugen ein behagliches Raumklima. Die Kombination Fliesen- und Fußbodenheizung erfordert - neben exakter Planung - eine fachgerechte Verarbeitung. Hier sind die handwerklichen Leistungen der Fliesenfachbetriebe gefragt!
Beim Aufbau einer Fußbodenheizung mit keramischen Fliesen oder Naturstein müssen Fliesenleger, Heizungsbauer und Estrichleger von Anfang an zusammenarbeiten. „Schnittstellenkoordination“ sagt der Fliesenfachmann dazu, das heißt, er wird bereits im Planungsstadium einen Fugenplan erstellen, in welchen die technisch notwendigen Bewegungsfugen so eingepasst werden, dass sie später im Fliesenbelag nicht stören. Der Fugenplan wird dann an Heizungsbauer und -planer weitergegeben, damit diese die Heizkreise entsprechend einplanen können. All diese Vorarbeiten koordiniert der Fliesenfachpartner, dazu die Leistungen von SanitärInstallateuren, Elektrikern und anderen Gewerken. Als Komplettdienstleister holt er Kostenvoranschläge ein, stimmt Termine ab und erstellt ein umfassendes, verbindliches Angebot. Termintreue inklusive.


Neue Technik sorgt für Unterhaltung und ist ein Blickfang.
Elektro Dietz


Einfache und sichere Dachsanierung


Für viele Hausbesitzer, deren Häuser in den 1970-er Jahren oder früher gebaut wurden, ist die Dämmung des Daches noch ein Buch mit sieben Siegeln. Teilweise ausgebaut, zum Teil gedämmt aber doch nicht so optimal, stehen sie vor der Herausforderung, eine sichere und einfache Lösung zur Modernisierung ihres Daches zu finden. Doch die bauphysikalischen Folgen im Dach sollten nicht unterschätzt werden. Denn bei mangelhafter Ausführung des Daches oder durch die fehlerhafte Eigenmontage der Dämmung kann über kurz oder lang ein Schaden in der Dachkonstruktion entstehen. Nicht alle Schäden werden rasch bemerkt. Viele zeigen sich erst nach Jahren durch Wasserflecken an der Innenverkleidung oder durch dunkle Flecken.


„Ein Dach über dem Kopf“

Gerade das Dachgeschoss lädt mit sehr kreativen Lösungen zu einem faszinierenden Wohnen ein. Doch fachliches Know-how ist gefragt, denn die Bauphysik im Dach ist nicht zu unterschätzen. Wie verhält sich eine bereits vorhandene Dämmung? Welche Möglichkeiten kann ich kombinieren? Was ist zu tun? Das Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau empfiehlt, die Funktionstüchtigkeit von geplanten Sanierungsmaßnahmen kritisch zu prüfen. Instandsetzungen, Sanierungen und Modernisierungen sollten fachkundig und sorgfältig geplant und ausgeführt werden. Damit diese Maßnahme auch den neuesten Anforderungen gerecht wird, sind die Vorgaben der neuen Wärmeschutzverordnung zu berücksichtigen. Eine optimale Dämmung reduziert die Heizkosten auf ein Minimum. Sehr einfach ist die Modernisierung beispielsweise mit den Temda-Protect-Elementen. Sie werden nachträglich von außen eingedeckt. Auch bestehende Zwischensparrendämmungen können damit ergänzt werden.


Holzofen: Wohlig warm und schön anzusehen.
intelligent heizen | Thilo Ross


Mehr Geld für die Sanierung

Mit dem 1. Januar 2021 gilt in Deutschland die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude(BEG). Die BEG integriert mehrere Programme der bisherigen Träger KfW und BAFA und macht damit die Förderlandschaft übersichtlicher. Hauseigentümer können sich künftig mit nur einem Antrag um praktisch alle für sie in Frage kommenden Förderangebote bewerben. Wer sich für eine finanzielle Unterstützung von energetischen Einzelmaßnahmen interessiert, kann wie bisher zwischen einem Zuschuss und einem Kredit mit Tilgungszuschuss wählen. Die neue Kreditvariante im Rahmen des BEG wird jedoch erst ab dem 1. Juli 2021 zur Verfügung stehen. Bis dahin gelten die alten Förderregeln der KfW.


Gut gerüstet - mit einem Gerüst vom Fachmann

Für Arbeiten am Dach, an der Fassade oder am Rohbau braucht es einen kompetenten Gerüstverleiher, um für ein hohes Maß an Sicherheit zu sorgen und bestmögliche Arbeitsbedingungen zu schaffen. Ein zuverlässiges Gerüst bietet bei Baumaßnahmen in großer Höhe ausreichend Platz für Arbeiter, Materialien und Werkzeuge. So werden z. B. gründliche Putz- oder Malerarbeiten an der Fassade möglich. In sinnvoller Höhe angebrachte Querholme sorgen dafür, dass die Konstruktion zudem für Sicherheit bei der Arbeit sorgt. Der Schutz für Arbeiter und Passanten kann noch erhöht werden, indem man vom Gerüstverleih spezielle Fangnetze anbringen lässt. Diese Vorkehrungen verhindern u. a. das Herunterfallen von Arbeitsmaterialien und Werkzeugen. Ein kompetenter Gerüstverleih bietet verschiedenste Möglichkeiten: Die am weitesten verbreitete Ausführung ist das Standgerüst. Es ist für Arbeiten an Wohnhäusern und anderen mehrstöckigen Gebäuden am besten geeignet und kann vergleichsweise zügig und unkompliziert aufgestellt werden. Im Gerüstverleih Beschäftigte legen für zuverlässigen Stand spezielle Unterlegplatten aus. Darauf errichten sie den in Spindelfüßen befestigten Vertikalrahmen. Quer- und Längsverstrebungen erhöhen die Stabilität der Konstruktion. Als Arbeitsfläche bringen professionelle Gerüstbauer Belegplatten aus robustem Material an. Schließlich werden Zwischenholme installiert, um wirkungsvoll vor Stürzen zu schützen.


Der Gerüstbau sorgt für sicheren Stand an der Fassade und auf dem Dach.
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Mit Abriss und Neubau zum Wunschhaus

Endlich im eigenen Heim wohnen und es nach den persönlichen Vorstellungen gestalten – dieser Wunsch scheint besonders für Immobiliensuchende Städten fast unerfüllbar zu sein: Baugrundstücke sind kaum vorhanden und die angebotenen Häuser befinden sich häufig auf Schrott-Niveau. Eine Option, dennoch den Traum Realität werden zu lassen: Die Bestandsimmobilie abreißen und anschließend auf dem Grundstück neu bauen. Auf diese Weise kann in Städten Platz geschaffen werden. Allerdings gibt es davor einiges zu bedenken: Liegt das Grundstück in einem Erhaltungsgebiet? Besteht Denkmalschutz? Wie viele Geschosse darf der Neubau haben? Für all diese Fragen sollte vor dem Kauf eine umfangreiche Prüfung der Bebaubarkeit durchgeführt werden. Ist dann das Passende gefunden, stellt sich die Finanzierungsfrage: Abrisskosten fallen aus Bankensicht meist unter die Baunebenkosten und können daher über die Baufinanzierung abgedeckt werden. Das spart Kosten, weil die Zinsen einer Baufinanzierung niedriger sind als die Zinsen eines normalen Ratenkredits, den man alternativ heranziehen müsste.


Bei Abriss nicht am falschen Ende sparen

Die Ausgaben für einen Hausabriss belaufen sich je nach Größe und Lage des Hauses auf rund 20.000 bis 30.000 Euro. Wer diese etwas senken will, kann vor dem Abriss selbst ausräumen. Den Abriss in Eigenregie durchzuführen, ist hingegen nicht zu empfehlen. Abrissunternehmen verfügen über die nötige Erfahrung, sämtliche Werk- und Fahrzeuge und den entsprechenden Versicherungsschutz. Das Budget zu schonen, indem das Fundament und die alten Leitungen wiederverwendet werden, ist auch nicht ratsam: Um ein Haus nach aktuellem Standard bauen zu können, ist ein neues Fundament erforderlich. Und alle Leitungen müssen grundsätzlich nach einem Abriss laut vorgeschriebenen DIN-Normen neu verlegt werden. Bei einem so komplexen Projekt ist daher ein Puffer bei den Eigenmitteln wichtig.


Bei Abrissarbeiten kommen Spezialmaschinen zum Einsatz.
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Strenge Entsorgungsvorschriften

Für die Entsorgung von verseuchten Materialien gelten klare Vorschriften: So darf der Asbest-Abfall nur als Sondermüll deponiert werden, anderenfalls drohen hohe Geldstrafen. Beispiel Asbest-Platten: Den besten Schutz vor dieser Gesundheitsgefahr bieten sachgerechter Abbruch, Entsorgung und Neueindeckung mit Dachziegeln“ Allerdings müsse auf die Sparrenneigung des vorhandenen Daches geachtet werden. Unter 10° Sparrenneigung sei eine Dachdeckung mit Dachziegeln nicht möglich. Doch könne eine größere Dachneigung durch Aufdopplung von Sparren auf der Unterkonstruktion relativ einfach erreicht werden. Weiterer Vorteil: Das Aufbringen der Wärmedämmung nach heutigem Standard ist problemlos möglich. Wie die Arbeitsgemeinschaft Ziegeldach informiert, wird die Beseitigung asbestbelasteter Dachdeckungen und eine Neueindeckung mit Dachziegeln durch das Finanzamt begünstigt: Die Aufwändungen für Abriss, Entsorgung und Neueindeckung sind zum Teil als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzbar. Die Summe richtet sich nach dem Alter des Daches. Wird es vor Ablauf der normalen Nutzungszeit von 25 bis 30 Jahren saniert, so richtet das Finanzamt im Rahmen einer Wertverbesserung einen Vorteilsausgleich ein. Im Einzelfall sollte man sich rechtzeitig durch Finanzamt oder Steuerberater informieren lassen, so der Rat der Arbeitsgemeinschaft Ziegeldach.


Den Garten an die Klimaveränderung anpassen

Ein Thema, das Gartenbesitzer wie Gartengestalter in den kommenden Jahren definitiv beschäftigen wird, ist die Anpassung der Gärten an das sich verändernde Klima. Das Bewusstsein dafür entwickelt sich erst allmählich, doch der Bedarf ist auf jeden Fall vorhanden. Schon länger steht fest: Die Wetterextreme nehmen zu. Starkregen, lange Trockenperioden, Stürme kehren regelmäßig wieder. Deshalb raten die Experten, die Gärten darauf vorbereiten, etwa mit drainierten Rasenflächen, um Staunässe zu vermeiden, automatischen Bewässerungsanlagen gegen die Trockenheit – aber vor allem mit der Auswahl von Pflanzen, die auch unter derartigen Bedingungen gedeihen.
Nicht erst eine Reaktion auf die heißen Sommer der letzten Jahre ist die zunehmende Lust von Gartenbesitzern an der eigenen Badegelegenheit. Besonders hoch im Kurs stehen solche mit natürlich aufbereitetem Wasser, also Schwimmteiche und vor allem Biopools. Definitiv ein Trend, der aber hoffentlich bald wieder verschwindet: Aufstellpools. Die bieten zwar Abkühlung auf kleinem Raum und sind für kleines Geld zu haben, sind aber hygienisch nicht unbedenklich, und optisch tun sie definitiv keinem Garten gut. Und noch einen ästhetischen Fauxpas machen die Gartengestalter immer häufiger aus: die Verschotterung von Vorgärten. Hier bleibt nur auf eine baldige Trendumkehr zu hoffen - auch aus klimatischen Gründen und im Sinne der Artenvielfalt.


Außendämmung wird vom Staat gefördert und senkt die Verbrauchskosten bei Energie.
www.unser-haus-sanieren.de


Text: Redaktion anpfiff.info mit Material von intelligent-heizen.info, zukunftaltbau.de, Dr. Klein, my-hammer.de



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