Artikel veröffentlicht am 26.07.2020 um 00:00 Uhr
Serie Urlaub in Franken: Zwischen Steigerwald und Haßberge
Mit dem Steigerwald und den Haßbergen befinden sich im Herzen von Franken zwei wunderbare Naturparks, die sich in jeder Hinsicht zu besuchen lohnen. Egal ob als Ausflug, Tagestour oder mehrtägiger Kurzurlaub - beide Regionen lassen sich bequem erkunden. Dabei kommen sportlich ambitionierte Besucher ebenso auf ihre Koste wie diejenigen, die Ruhe und Natur oder doch eher Kunst und Kultur genießen wollen.
Von Frankentourismus & Redaktion anpfiff.info

Ganz Franken in einer Region – im Steigerwald wird diese Aussage wahr, denn tatsächlich treffen hier die drei fränkischen Regierungsbezirke aufeinander. Landschaftlich, kulturell und nicht zuletzt kulinarisch bietet der Steigerwald deshalb eine einzigartige fränkische Vielfalt für Ausflügler und Urlauber. Mit seiner einzigartigen landschaftlichen, kulturellen und kulinarischen Vielfalt ist der Steigerwald ideales Ziel für Ihren Kurzurlaub, aktive Rad- und Wandertouren oder eine wohltuende Auszeit inmitten herrlicher Natur. Entdecken Sie den Steigerwald zwischen Nürnberg, Bamberg, Würzburg und Rothenburg ob der Tauber, zwischen sonnigen Weinbergen, uralten Wäldern und dem Land der 1.000 Himmelsweiher!

Eine echte Landmarke im Maintal: Maria Limbach in der Nähe von Eltmann.
FrankenTourismus | Andreas Hub

Willkommen im Naturpark Steigerwald

Der größte Teil des Steigerwaldes ist Naturparkgebiet. Hier haben unter anderem die ältesten Buchen Deutschlands überlebt. Erschlossen ist die Region über ein weitläufiges Rad- und Wanderwegenetz, darunter auch der Qualitätsweg Steigerwald-Panoramaweg von Bad Windsheim nach Bamberg.
Der Steigerwald ist das Herzstück des fränkischen Keuperlandes, das sich von den Haßbergen im Norden bis hin zur Frankenhöhe im Süden zieht: Aus den Weizen und Zuckerrübengauen Mainfrankens erhebt sich mit einer 100 bis 200 Meter hohen Steilstufe der laubgekrönte Steigerwald. Die höchsten Erhebungen erreichen bis zu 500 Meter. Der Steilabfall im Westen, der Main im Norden und die Windsheimer Bucht mit dem oberen Aischtal im Süden begrenzen den Steigerwald auf drei Seiten. Unschärfer ist die Grenze im Osten, wo die sanft abgedachten Steigerwaldrücken allmählich in die Randhöhen des Regnitzbeckens übergehen. Gegliedert wird dies durch die von Westen und Osten fließenden Flusssysteme der Aurach, der Rauhen, der Mittleren und der Reichen Ebrach und schließlich der Aisch.
Gut 129.000 Hektar umfasst der Naturpark Steigerwald und erstreckt sich damit über sechs Landkreise. Herausragende Waldbestände, Besonderheiten wie die Mittelwald- oder die Hutewaldbewirtschaftungen, aber auch Talauen oder Trocken- und Magerrasengebiete bilden den Lebensraum für eine besondere Artenvielfalt.

Rund um Ebrach und dem Steigerwald-Zentrum

Auf Entdeckungstour in den Baumkronen: Hoch oben, meist in den Baumkronen, verläuft der Baumwipfelpfad. 1.150 Meter lang und vorwiegend aus Holz gebaut, schlängelt er sich durch die laubholzreichen Wälder im Ebracher Forst. Das Herzstück und klarer Höhepunkt des Pfades ist der kelchförmige Turm, der sich nach außen öffnet und auf 42 Metern spektakuläre Ausblicke auf den Steigerwald bietet. Auf abzweigenden Wegen können kleine und große Waldentdecker Mut beweisen, wenn es statt über feste Holzstege über gut gesicherte Netze und bewegliche Böden geht. Neugierige Abenteurer testen ihr Wissen an verschiedenen Spiel- und Informationsstationen und selbst für Technikfreaks gibt es mit einer mobilen App viel Neues zu entdecken. Mit einem einmaligen Blick von oben können Sie das Treiben von Rot- und Rehwild im neugeschaffenen Gehege beobachten. Eine weitere neue Attraktion für Groß und Klein ist der Streichwald mit Zwergschafen, -ziegen, Hasen und Meerschweinchen, direkt neben dem neuen Spiel- und Brotzeitplatz gelegen. Die unterschiedlichen Höhen des Pfades ermöglichen neue und überraschende Einblicke in die Baumkronen und den Lebensraum Wald. Danach bieten sich dem Wanderer weitere Optionen: Die eine führt durch den Ebracher Forst ins Handthal und weiter zur Stollburg, die einen fantastischen Ausblick bietet. Zahlreiche Restaurants und Heckenwirtschaften laden auf dem Weg zu Speis' und Trank. Und wer es ganz romantisch haben möchte, der ist im Historikhotel in Ebrach richtig: Perfekt gebettet in einem Seitentrakt des ehemaligen Zisterzienserklosters lässt es sich prima übernachten, und auch die kulinarischen Künste überzeugen jeden Kritiker. Die Basilika der Zisterzienser-Abtei Ebrach ist ein einzigartiges Zeugnis frühgotischer Baukunst in Deutschland. Die späteren Klostergebäude des berühmten Baumeisters Leonhard Dientzenhofer vermitteln bis heute barocke Pracht.

Der Baumwipfelpfad bei Ebrach ist einer der touristischen Höhepunkte des Steigerwaldes. Gleich nebenan: Das herrliche Handthal oder die  Klosterkirche in Ebrach.
Michael Horling

Fisch und Bier im Land der 1.000 Teiche

Bis zu 2.000 Karpfenteiche schätzt man im Aischtal zwischen Bad Windsheim, Höchstadt an der Aisch und der Mündung des kleinen Flusses in die Regnitz nahe Forchheim. 1200 Teichwirte erzeugen den bekannten „Aischgründer Spiegelkarpfen“, der von September bis April in zahlreichen Gaststätten auf den Teller kommt.
Eine Besonderheit des Steigerwaldes sind außerdem die vielen kleinen Familienbrauereien. Acht von ihnen haben sich zur „Aischgründer Bierstraße“ zusammengeschlossen. Vor allem Vereine und Firmen lassen sich gerne per Pferdekutsche von Brauerei zu Brauerei kutschieren, um an Bauereibesichtigungen oder Bierseminaren teilzunehmen.

Unterhaltung für Jung und Alt

Neben der Braukunst ist die Region aber auch mit Bauwerken von höchstem Rang gesegnet. Schloss Weißenstein, die einstige Residenz des Fürstbischofen von Schönborn, gilt als eine der glanzvollsten Barockanlagen Frankens. Das herrliche Treppenhaus, die reich bestückte Gemäldegalerie, die Grotte oder der herrlich angelegte Park - Schloss Weißenstein zu Pommersfelden ist einen eigenen Ausflug wert, der nachhaltig beeindruckt. Unweit davon, direkt neben der Autobahn A3 gelegen, wartet das Freizeit-Land Geiselwind auf seine Gäste. Spaß für Junge und Jungebliebene ist hier garantiert, denn die neuesten Attraktionen laden ein, ausprobiert zu werden. Im Land der Piraten, in der Drachenbucht oder auf Safari - die Zeit vergeht wie im Flug. So viel Kultur und Action machen hungrig, und die Gastgeber der Region haben sich mit ihrer bodenständigen, fränkischen Küche bei moderaten Preisen darauf eingestellt. Im nahegelegenen Örtchen Geiselwind bietet beispielsweise das Restaurant Lamm Erzeugnisse aus eigener Schlachtung und hält zudem Übernachtungsmöglichkeiten vor, um einen erlebnisreichen Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Immer einen Abstecher wert: Das romantische Städtchen Prichsenstadt mit seinem herrlichen Stadtbild und den vielen Gastwirtschaften, die bei gutem Essen und Trinken zum Verweilen einladen.
FrankenTourismus | Andreas Hub

Wellness in Franken

Das wichtigste Zentrum für Wellness und Gesundheit im Steigerwald ist die Kurstadt Bad Windsheim. Dort erwartet die Gäste mit der Franken-Therme und dem einmaligen beheizten Salzsee ein außergewöhnliches Wellness-Erlebnis. Ebenfalls in Bad Windsheim lädt das Fränkische Freilandmuseum zu Zeitreisen in die Vergangenheit ein. Leben und Arbeiten seit dem Mittelalter wird den Gästen in dem weitläufigen Gelände nicht trocken hinter Vitrinen nacherzählt. Vielmehr wird dort Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes lebendig.

Willkommen im Naturpark Haßberge

Der Naturpark Haßberge liegt im sonnenverwöhnten Norden Bayerns im schönen Unterfranken und erstreckt sich bis in den Naturpark Steigerwald. Eine sanft hügelige Landschaft, bunte Mischwälder, weite Wiesentäler, historische Weinberge und eine kleinteilige Landschaftsstruktur prägen unseren 860 Quadratkilometer großen Naturpark. Der fast unentdeckte Landstrich ist auch als „Land der Burgen, Schlösser und Ruinen" bekannt und sorgt direkt an der Nahtstelle von Wein- und Bierfranken für unverfälschte Genüsse. Die sanft hügelige Landschaft der Haßberge führt entlang an bunten Mischwäldern und weiten Wiesentälern hin zu sonnenverwöhnten Weinbergen und bietet wunderschöne Routen zum Wandern. Der Burgen- und Schlösserwanderweg mit 22 Erlebnistouren führt durch die unberührte Natur hin zu sagenumwobenen Burgen, Ruinen und Landschlössern. In romantischen Fachwerkorten treffen Wanderer auf die Spuren von Dichtern und Denkern. Lassen Sie sich von der Ruhe in den Haßbergen verzaubern!
Ganz im Süden der Haßberge ist die Gegend noch vom Maintal und dem Weinbau beeinflusst. Hier liegt auch das Städtchen Zeil mit seinem markanten "Käppala", das über dem Ort thront. Der Hexenturm gibt einen interessanten und kurzweiligen Eindruck über die dunkelste Geschichte der Region, als unschuldige Menschen der Hexerei angeklagt wurden und sterben mussten. Das Dokumentationszentrum klärt darüber auf und ist nicht nur für Erwachsene gut aufbereitet. Zu empfehlen ist auch ein ausgedehnter Spaziergang über den Abt-Degen-Weg, der durch die Weinberge der Region führt. Herrliche Ausblick in das Land belohnen den Wanderer, und wer sich selbst nach dieser Anstrengung etwas gutes tun möchte, der kann dies im Weingut der Familie Berninger machen: Wein und Sekt aus den eigenen Weinberger, dazu ein Restaurant mit bekannt guter Küche - hier kann man es sich gut gehen lassen.

Das romantische Örtchen Zeil am Main lockt mit seiner wechselvollen Geschichte und dem Frankenwein.
FrankenTourismus | Andreas Hub

Zeit für Natur und Kultur!

Eingebettet in eine traumhafte Kulturlandschaft trifft man im Naturpark immer
wieder auf idyllische Naturbadeseen. Unser Tipp: Der Ellertshäuser See mit seinen ausgedehnten Liegeflächen und dem schattigen Baumbestand. Ruhig gelegen und abseits des Massentourismus kann man hier noch die Ruhe der Natur erleben - so wie auch im ersten Natur-Heilwassersee Deutschlands in der FrankenTherme Bad Königshofen. Ob zum Schwimmen, Sonnenbaden, Massieren, Saunieren oder Entspannen - hier können Sie seit dem 22.06.2020 endlich wieder für einen Moment abtauchen! Und wer sich neben der vielen Natur noch etwas Kultur gönnen möchte, der ist in den Museen in der Schranne genau richtig. Ganz besonders interessant, gerade auch für Kinder und Jugendliche: Das Grenzgänger-Museum. 30 Jahre nach der Grenzöffnung bewahrt es die Erinnerung an die Jahre der deutschen Teilung, die hier in unmittelbarer Nachbarschaft zur Realität geworden war. 

Eine Tour voller Highlights!

Entdecken Sie mit jedem Tritt die Weite der Natur. Ganze 725 km gut ausgebaute
Radwege locken in den Naturpark zu Wein und weiten Landschaften, Burgen und
Bieren, Schlössern und Seen. Schalten Sie einen Gang herunter und genießen Sie
die sanft hügelige Landschaft mit ihrer unberührten Natur. An der Nahtstelle
von Wein- und Bierfranken laden urige Heckenwirtschaften und familiengeführte
Brauereien zum Ausruhen der müden Beine ein. Lassen Sie sich von der Weite der
Natur verzaubern!

Wandern vor Fachwerkkulisse: Der Naturpark Haßberge lockt auch mit vielen schönen Fachwerkstädtchen, so wie hier in Nassach.
FrankenTourismus | Andreas Hub

Begeben Sie sich auf eine spannende Tour quer durch die Haßberge und entdecken Sie die Highlights des Naturparks bis in den nördlichen Steigerwald.



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