SpVgg Weißenohe 
Kreisklasse 3 Erlangen-Pegnitzgrund - männlich, Erwachsene - Saison

Artikel veröffentlicht am 23.06.2022 um 06:00 Uhr
Meisterportrait - SpVgg Weißenohe: Der Aufstiegszug hatte keine Bremse
Als Favorit in die Saison, als Gejagter durch die Saison und Meister am Ende der Saison. Die SpVgg Weißenohe hatte von Beginn weg nur ein Ziel, das sich Verein, Trainer und Spieler auf die Fahnen schrieben - den Aufstieg. In beeindruckend souveräner Manier stellten die Grün-Weißen frühzeitig die Weichen und besiegelten vor Ende der Saison den Titel. 
Von Manuel Trenz
SpVgg Weißenohe

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUR MEISTERSCHAFT!

80 Tore stellen mit Abstand die beste Offensive der Liga dar - doch das Sprichwort dass die Offensive Spiele und die Defensive Meisterschaften gewinnt, war auch in Weißenohe Programm. "Wir haben versucht mannschaftlich geschlossener zu verteidigen und dabei schon im Mittelfeld mehr Zugriff zu bekommen. Die Jungs haben es mit der Zeit immer besser verinnerlicht und eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive hinbekommen", analysiert Spielertrainer Adrian Bayerlein die Stellschrauben. Ende vom Lied war, dass die SpVgg nun auch die beste Defensive der Liga stellt und das wohl der letzte Schritt war, der gegangen werden musste, um es nach einigen unglücklichen Jahren endlich zu schaffen. Das Ziel Aufstieg wurde intern schon gesetzt, den Willen konnte Bayerlein über die ganze Saison hinweg betrachten. "Das war aus meiner Sicht dann auch noch der ausschlaggebende Punkt, weshalb wir auch mit der Rolle des Gejagten souverän umgehen konnten. Um es dann mit den Worten der Jungs auszudrücken, die im Rahmen der Aufstiegsfeierlichkeiten entstanden sind: 'Der (Aufstiegs-)Zug hatte keine Bremse'", spielt er grinsend auf das mittlerweile bekannte Lied an. 

Adrian Bayerlein Anfang April im Duell mit den Hippos. Für den Spielertrainer ein vorentscheidendes Spiel, dass den Glauben zum Aufstieg weiter wachsen ließ. 
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Abwehrduo als Turm in der Schlacht

Nicht zu vernachlässigen dürfte die glückliche Fügung des Abwehrduos um Johannes Wensauer und Frederic Lammers sein. "Unsere beiden Routiniers haben mit ihrer Ruhe allein schon sicher großen Anteil daran. Dazu der Wille, zu Null zu spielen, war wirklich einzigartig. Die jungen Spieler konnten neben den Beiden in ihrer Entwicklung einen Schritt nach vorne machen", weiß er um die Wichtigkeit. Johannes Wensauer war zuvor sieben Jahre nicht mehr aktiv und hat aber bereits Bayernliga-Erfahrung gesammelt. Glückliche Fügung deshalb, weil er der Arbeitskollege von Frederic Lammers ist und so zur SpVgg kam. Neben den Routiniers konnte junge Spieler wie Max Strössenreuther, Laurin Fiebiger oder auch Jonas Nahm weiter reifen. 

Breite im Kader als Trumpf

Ein weiterer Faktor ist die Breite und Geschlossenheit im Kader der SpVgg Weißenohe. Die Zahlen, dass sechs Spieler zwischen acht und zwölf Toren erzielten, beweist die Unabhängigkeit von einzelnen Spielern. "Kurzfristige Ausfälle konnten wir qualitativ mehr als gut auffangen. Dazu ist der Konkurrenzkampf in einer Mannschaft notwendig, wenn etwas erreicht werden soll. Jeder wusste, dass er nicht nachlassen darf", spricht Bayerlein auch das hohe Niveau der Mannschaft an. Für ihn als Trainer sicherlich auch nicht immer einfach, unbequeme Entscheidungen zu treffen, doch über die Saison gesehen gleiche sich sowas immer wieder aus. "Untereinander gab es überhaupt keine Probleme, das zeigt den Charakter der Mannschaft. Ich möchte hier auch gar keinen Spieler einzeln herausheben, da jeder seinen Beitrag zu einer starken Mannschaftsleistung geleistet hat. Wenn, dann würde ich unseren Spielleiter Lorenz Fischer nennen, der in seiner Premierensaison wirklich sehr viel rund um die Mannschaft übernommen und geregelt hat", würdigt Bayerlein auch die Arbeit rund ums Team. 

Die SpVgg Weißenohe machte den Aufstieg als Zuschauer beim Spiel Thuisbrunn - Hiltpoltstein perfekt und feierte dies entsprechend. 
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Auch außerhalb des Platzes ein Team

Häufig als leere Floskel verschrien, gilt der Satz, elf Freunde müsst ihr sein, wohl voll und ganz für die SpVgg. "Die Jungs verstehen sich auch außerhalb des Platzes super, der Teamgeist war immer wieder zu sehen. Gerade die Mischung im Kader war dieses Jahr sehr gut, sodass sich Neuzugänge auch sofort wohlfühlen", blickt er zurück. Sichtbar wurde dies auch bei den Aufstiegsfeierlichkeiten, als eine über 20 Mann starke Reisegruppe auf die bekannte Feierinsel im Mittelmeer aufbrach. "So richtig bewusst, dass wir es tatsächlich schaffen können, war es mir nach dem Derbysieg gegen Hiltpoltstein. Danach noch der Sieg gegen Neuhaus war dann schon fast vorentscheidend", blickt er auf entscheidende Momente zurück, die sich dann auch bewahrheiten sollten. Ein wahrlich verdienter Meister der Kreisklasse 3, die SpVgg Weißenohe. Eine Belohnung gab es auch von der örtlichen Klosterbrauerei Weißenohe, die ein eigens für das "Aufstiegspils" entworfenes Etikett auf eine limitierte Anzahl von Flaschen druckte. 

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Tabellenplatzierung

Pl.
 
Team
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Tore
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69:34
47

Tabellenverlauf


Top-Torschützen


Top-Vorlagengeber


Team in Zahlen

Spiele
26
Spiele gewonnen
19
Spiele unentschieden
4
Spiele verloren
3
:0
Zu-Null-Spiele
4
0:
Spiele ohne eigenen Treffer
1
Tore gesamt
80
Verschiedene Torschützen
15
Eigentore
2
Elfmetertore
2
Gelbe Karten
37
Gelb-rote Karten
1
Rote Karten
3
Eingesetzte Spieler
30
Zuschauer
1494
Zuschauerschnitt
135

Torbilanz nach Minuten


Serien

Am längsten ungeschlagen
seit 25.09.2021
18 Sp
46 Pkt
57:14 Tore
Am längsten ohne Sieg
29.08.2021 - 10.09.2021
3 Sp
0 Pkt
3:9 Tore
Die meisten Siege in Folge
24.07.2021 - 22.08.2021
5 Sp
15 Pkt
20:9 Tore
Meiste Niederlagen in Folge
29.08.2021 - 10.09.2021
3 Sp
0 Pkt
3:9 Tore
Zuhause ungeschlagen
seit 16.10.2021
10 Sp
22 Pkt
26:7 Tore
Auswärts ungeschlagen
seit 25.09.2021
8 Sp
24 Pkt
31:7 Tore

Spieler-Bilanz

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2,6
Übersicht enthält nur Verbandsspiele.



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