Artikel veröffentlicht am 08.10.2019 um 18:45 Uhr
Hocherdienter Erfolg in Würzburg: Gollhofen feiert ersten BOL-Sieg
Premiere in der Bezirksoberliga für den FC Gollhofen: Im Duell bei der DJK Würzburg feierte der Aufsteiger seinen ersten Sieg überhaupt und gibt die rote Laterne an die Grün-Weißen ab. Kein gutes Pflaster für die hiesigen Teams war am Wochenende Schweinfurt. Sowohl die Hopferstädter Damen verloren bei der TG 48, als auch der TSV Frickenhausen gegen die Schnüdel-Frauen. Auch der SC Heuchelhof verlor erstmals.
Von Alexander Rausch
„Summa summarum war es ein hochverdienter Auswärtssieg“, freute sich Gollhofens Coach Christian Golden über den Erfolg seiner Damen an seiner alten Wirkungsstätte. Denn der Würzburger spielte früher selbst für die DJK und sammelte dort auch seine ersten Trainererfahrungen – allerdings im Herrenbereich. Bei seiner Rückkehr sah Golden im ersten Durchgang einen sehr dominanten Auftritt seiner Damen, die konsequent „alles wegverteidigten und immer wieder gute Angriffe starteten“. Während die Gastgeberinnen keine wirkliche Torchance hatten, übten die Gollhöferinnen großen Druck aus und gingen vor dem Seitenwechsel in Führung, als Barbara Schenk aus acht Metern platziert abschloss.

Siegerselfie im DJK-Stadion: Gollhofens Damen bejubeln den ersten BOL-Dreier.
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Gollhofen zittert bis zum Schlusspfiff


Mit dem Treffer im Rücken ließen die Gäste auch nach der Pause nicht nach und hätten durch Barbara Schenk nachlegen müssen. Ihr Schuss ging jedoch knapp vorbei. So blieb es bis zum Ende spannend. Zwar waren die DJK-Damen auch im zweiten Durchgang im Angriff unerwartet harmlos, doch der glitschige Rasen hielt einige Tücken bereit. „Sie hatten noch einige Standardsituationen, aus denen aber keine Gelegenheiten entstanden und wir letztlich hochverdient gewannen. Damit haben sich die Mädels endlich für ihren Aufwand belohnt“, freute sich Golden.

Hopferstadt lässt sich zweimal entscheidend düpieren


Den Siegerjubel hatten auch die Hopferstädterinnen gegen Kellerkind TG Schweinfurt fest eingeplant. Doch Ramona Michael traf bereits nach wenigen Sekunden nach feinem Solo zur Führung der Heimelf, die wenig später durch Sarah Benz die Schockstarre der Gäste zum 2:0 ausnutzten. Erst danach kämpften sich die Schwarz-Weißen allmählich in die Partie und gewannen an Sicherheit. Im Gegensatz zur TG nutzte die Elf Steffi Werners ihre Möglichkeiten aber nicht. Es dauerte bis Mitte der zweiten Hälfte, ehe die Gäste den Anschluss herstellten, als Jana Hawelka das Leder ins eigene Tor bugsierte. Zu mehr sollte es aber trotz drückender Überlegenheit und bester Chancen aber nicht mehr reichen.

Frickenhausen mit rabenschwarzem Tag

Ähnlich bitter verlief auch das Frickenhäuser Gastspiel bei den Schnüdel-Damen. Zwar startete die Elf von Thomas Hofmann perfekt in die Partie – nach Foul an Simone Sing traf Angelina Schreck souverän vom Elfmeterpunkt, doch die Gastgeberinnen konterten prompt. Im wahrsten Sinne des Wortes und glichen aus. Frickenhausen fehlte es an diesem Tag an allem. Die Schweinfurterinnen waren spritziger, zweikampfstärker und zudem treffsicher. Bis zur Pause führte die Heimelf, laut Hofmann, hochverdient mit 4:1. Erst eine Umstellung brachte Besserung. Lisa Uhl, die diesmal im Feld begonnen hatte, ging für Anja Schreck zwischen die Pfosten und die Abwehrspielerin auf ihre angestammte Position. Danach lief es zwar besser, in Gefahr geriet der FC-Sieg aber nicht mehr. Jennifer Röding, früher beim ETSV Würzburg in der zweiten Liga aktiv, erhöhte gar auf 5:1, ehe Simone Sing nochmals ein bisschen Ergebniskosmetik betrieb. „Ich muss meiner Mannschaft zu Gute halten, dass sie nie aufgegeben hat und bis zum Ende alles versucht hat“, so der Übungsleiter, der Schweinfurt in allen Belangen überlegen sah.

Stand diesmal zunäcst im Tor: Anja Schreck.
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Erste Saisonniederlage für den Sportclub


Das war auch in der ersten Halbzeit Zweitliga-Absteiger SV Weinberg – bereits am Donnerstag – beim bisher verlustpunktfreien SC Würzburg. Schnell führten die Gäste durch Meike Kellermann mit 1:0 und legten im Laufe des ersten Durchgangs zwei weitere Treffer nach. Damit war die Partie vorentschieden. Denn die Gastgeberinnen mühten sich zwar und waren nach dem Seitenwechsel das bessere Team, wirkliche Gefahr strahlten sie aber nur selten aus. So kam Theresa Damms Anschlusstreffer deutlich zu spät und der Aufsteiger gab erstmals in dieser Saison Punkte ab. Bezieht man den gewonnenen Direktvergleich mit Freiburg aber mit ein, bleiben die Haubenthal-Schützlinge aber weiterhin Tabellenführer.

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