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Artikel veröffentlicht am 01.04.2010 um 00:00 Uhr
FSV Erlangen-Bruck III - SpVgg Erlangen II: Gelingt FSV Bruck III die Revanche?
Spitzenspiele zweier Reservemannschaften sind eher die Seltenheit. Nicht so beim Derby zwischen dem FSV Erlangen Bruck 3 und der SpVgg Erlangen 2. Am zweiten Spieltag des Osterwochenendes geht es neben dem Prestige
in erster Linie um ein echtes Sechs-Punkte-Spiel im Kampf um das Kreisliga-Ticket ...
Von Fatih Aslan
Dranbleiben oder Durchstarten?
 
Dranbleiben heißt es für die Mannschaft von Heiko Schober, die bei einem Sieg bis an drei Punkte ran kommt. Durchstarten könnte das Team von Trainerneuling Martin Siegel bei einem möglichen Heimerfolg, denn der Vorsprung zum Konkurrenten aus dem Erlanger Osten würde dann ganze neun Punkte betragen.
 
anpfiff hat beide Mannschaften, die Formkurve und das letzte Spiel unter die Lupe genommen:
 
Die Abwehr:

Frank Hirschberger
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Kleiner Punktsieg für die "Spieli": 24 Gegentore in 17 Spielen (Quote 1,4/Spiel) zeugen von solider Defensivarbeit. Sechs mal blieb der Kasten von Keeper Martin Feike sauber, lediglich der ASV Weisendorf konnte gegen die Bezirksliga-Reserve mehr als drei Gegentore erzielen (4:2). Kopf der Abwehr ist unumstritten Frank Hirschberger. Der Landesligaerfahrene Routinier ist der Fels in der Brandung und eine feste Größe im Team.
 
Fünf mal öfter klingelte es im Kasten der Brucker: 29 Gegentore bei ebenfalls 17 Spielen (Quote 1,7/Spiel) sind ausbaufähig. Selbst Mannschaften wie Türkiyemspor Erlangen (28 Gegentore) oder der TSV Frauenaurach (26 Gegentore), die in den hinteren Tabellenregionen zu finden sind, haben eine vermeintlich bessere Defensivarbeit. Natürlich könnte man auch sagen, dass der Tabellenführer immer nach vorne spielt und dementsprechend anfällig in der Rückwärtsbewegung ist. Gegen Top-Teams könnte sich das rächen.
 
Das Mittelfeld:

Martin Siegel.
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Kopf der Mannschaft und Drahtzieher im Mittelfeld der Hausherren ist Coach Martin Siegel. Der 28-jährige Dauerbrenner stand bei allen 17 Begegnungen 90 Minuten auf dem Platz und gibt seinem Team immer wieder die entscheidenden Impulse. Zusammen mit Adrian Pakosz die zentrale Figur im Spiel der Brucker. Generell ist über das Brucker Mittelfeld zu sagen, dass es sich um junge, talentierte und technisch hoch versierte Fußballer handelt, die jederzeit ein Spiel entscheiden können.
 
Beim Gast ist Fabian Melzer das belebende Element im Spiel. Er ist fast immer beteiligt, wenn gefährliche Aktionen aus dem Mittelfeld gestartet werden. Dazu kommen noch häufig Verstärkungen aus dem Kreis der ersten Mannschaft wie z.B. Ender Yanik oder Felix Strangl. Ein kompaktes Mittelfeld, das schnell von Defensive auf offensive umschaltet und im kollektiv ihre Stärken hat.
 
Der Sturm:

Jörg Trinkwalter.
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Die Brucker sind mit 55 (Quote 3,2/Spiel) geschossenen Toren das Nonplusultra der Kreisklasse 1. Dabei geht ein Löwenanteil auf das Konto von Sturmführer David Kratzer, der mit 16 Buden maßgeblichen Anteil am Höhenflug der Brucker Dritten hat. Selbst wenn er mal einen schlechten Tag erwischt, hat der FSV mit Spielern wie Jörg Trinkwalter oder Toshikazu Hayashi brandgefährliche Stürmer in seinen Reihen, die ebenfalls wissen, wo das Tor steht.
 
Bei der Spieli-Reserve ist die Last der Tore auf mehrere Schultern verteilt. Johnny Pankey, Felix Weyh, Joschka Kissel oder Marco Müller. Viele Top-Stürmer, die teilweise auch schon Bezirksliga-Luft schnuppern konnten oder sogar schon zweiter Torschützenkönig wurden (Marco Müller Saison 2008/09, 26 Treffer). Hier wird der Gastgeber alle Hände voll zu tun haben, um diese Angriffsreihe in den Griff zu bekommen.
 
Das letzte Aufeinandertreffen:
3:1 für die SpVgg Erlangen II hieß im Hinspiel nach 90 Minuten. Fabian Melzer hatte seine Farben mit einem Doppelpack zum Sieg geschossen. Hier haben die Hauherren etwas gut zu machen. Zu gerne würde sich Martin Siegel für die Auswärtsniederlage revanchieren und wird auch im Hinblick auf den Saisonendspurt eine schlagkräftige Truppe aufbieten.
                                                     
Die Formkurve:
Während die Brucker standesgemäß mit zwei Siegen gegen die SG Siemens Erlangen und den FSV Großenseebach II aus den Startlöchern gekommen sind, schwächelte die Schober-Elf zuletzt beim abstiegsbedrohten SC Uttenreuth II und verlor mit 2:3. Diese Scharte gilt es zunächst am Samstag im Heimspiel gegen den TSV Frauenaurach auszuwetzen, bevor es zum Spitzenspiel nach Bruck geht. Mehr Zeit zum „Kräfte tanken“ hat der Liga-Primus, der am Ostersamstag spielfrei ist und somit am Ostermontag etwas frischer in das Spitzenspiel gehen kann.
 
Unser Mann vor Ort wird Armin Appelt sein, der sie ausführlich über dieses Top-Spiel informieren wird.

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