Artikel veröffentlicht am 17.07.2019 um 21:45 Uhr
ASV Vach - SV Schwaig 0:1 (0:0): Joker Christoph Weber lässt Schwaig spät jubeln
Den ersten Landesliga-Sieg gab es für Aufsteiger SV Schwaig am 2. Spieltag in Vach. Obwohl der Bayernliga-Absteiger die Mehrzahl an Torchancen hatte, konnte die Nein-Elf den starken Hassler im SVS-Tor nicht bezwingen. Stattdessen spielte die Rahner-Truppe in der Nachspielzeit einen Konter gut aus und Christoph Weber vollstreckte zum 0:1.
Von MG / PE

Die erste Chance gehörte Schwaig, nachdem Takmak den Ball vertändelt hatte und Dressendörfer aber an Gerstner scheiterte (4.). Dann trat Takmak in der Offensive in Erscheinung, sein Freistoß zischte aber knapp am rechten Winkel vorbei (6.). Rico Röder versuchte es dann mit einem listigen Heber, den SVS-Keeper Hassler stark parierte (17.). Der Schwaiger Schlussmann war auch in der nächsten Szene Sieger gegen Rico Röder, nachdem Gambel diesen per Kopf bediente hatte (22.). Vach wurde nun stärker, aber im Strafraum fehlte die Durchschlagskraft. Eine Linksflanke von Rico Röder sorgte für Verwirrung vor dem Schwaiger Tor, aber die Gäste bekamen auch diese Situation bereinigt (40.). Dann war es ein 20-Meter-Schlenzer von Uttinger, den Hassler parierte (41.) und auch gegen Rico Röder hielt der beste Gäste-Akteur die Null fest (43.).

Nach der Pause verflachte das Geschehen deutlich, die Partie hatte kaum mehr Landesliga-Niveau. Vieles blieb Stückwerk, gefährlich wurde es eigentlich nur über Standards. Nach einem Freistoß von Rico Röder verpasste Takmak knapp (62.). Dann handelte sich der verwarnte Uwadia eine äußerst überflüssige Ampelkarte per Handspiel ein (74.). In Überzahl fiel Schwaig nicht viel ein. Stattdessen hatte der eingewechselte Kiymaz zweimal die Vacher Führung auf dem Fuß, verzog aber jeweils (80., 82.). Nachdem dann auch Lorenz nach wiederholtem Foulspiel vom Platz musste (85.), und Hassler wieder einen Freistoß von Takmak pariert hatte (87.), deutete alles auf eine torlose Partie hin. Doch die Vacher liefen in einen Konter, den Schwaig über Spindler und  Dressendörfer gut ausspielten, letztlich war es der eingewechselte Weber, der einmal mehr eiskalt vor dem Tor blieb und die Rahner-Elf jubeln ließ. 

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